Gündoğan: "Nicht nachlassen"
Mittwoch, 22. Mai 2013
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Jürgen Klopp nennt ihn einen "außergewöhnlichen Spieler" - und Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler İlkay Gündoğan will "noch härter" an seinem Aufstieg in Europas Spitze arbeiten.
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Jürgen Klopps junge und eifrige Dortmunder Mannschaft hat eine Menge Lob dafür bekommen, wie man sich zum ersten Mal seit 1997 wieder für ein Endspiel der UEFA Champions League qualifiziert hat.
AFC Ajax, Real Madrid CF, Manchester City FC, FC Shakhtar Donetsk und Málaga CF konnten die Schwarz-Gelben auf ihrem Weg nach Wembley nicht zum stolpern bringen, wo sie am Samstag auf Ligarivale FC Bayern München treffen werden.
Marco Reus, Jakub Błaszczykowski, Kevin Grosskreutz und der zu den Bayern wechselnde Mario Götze haben im offensiven Mittelfeld geglänzt – ihre Energie, ihr Zusammenspiel und ihr Passspiel verwirrte die Gegner – doch die Rolle, die der vielseitige İlkay Gündoğan spielte, zumeist als einer der beiden Sechser im 4-2-3-1 von Borussia Dortmund, war genauso ausschlaggebend.
Der ehemaliger Spielmacher des 1. FC Nürnberg hat in dieser Saison in der Königsklasse zwar noch nicht getroffen, doch der Mann, der in elf von zwölf Dortmunder Europapokalspielen in dieser Spielzeit auf dem Platz stand, hat trotzdem eine Menge Beifall für seine Darbietungen erhalten. "Wir haben ihn [im Sommer 2011] bekommen und er ist hier Stratege geworden", sagte Klopp zu UEFA.com. "Das ist außergewöhnlich. Das können jetzt wirklich nicht viele Spieler."
"Es gibt viele Spieler, die in engen Räumen gut Fußball spielen können. Aber, dazu noch große Räume zu erkennen, ein tolles Passspiel zu haben, die Bereitschaft zur Vorbereitung einer Szene… Das schnelle Erkennen [von Situationen], das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Spieler, der auch von der Mannschaft extrem profitiert."
Das ist ein großes Lob für den 22-Jährigen, der nun eine Medaille als Europapokalsieger zu seiner ersten Deutschen Meisterschaft hinzubekommen könnte, die er vor zwölf Monaten am Ende seiner ersten Spielzeit in Dortmund feiern durfte. Gündoğan hat verstanden, dass in seiner Entwicklung noch einiges passieren muss, bevor er ein fertiger Spieler ist.
"Ich bin sehr, sehr stolz darauf, dass es mittlerweile auch so toll gelaufen ist für mich und trotzdem weiß ich, dass es noch nicht der Höhepunkt meiner Entwicklung ist", sagte der deutsche Nationalspieler. "Deswegen ist es Motivation genug für mich, weiter sehr hart an mir zu arbeiten. Zu versuchen, mich ständig weiterzuentwickeln. Um dann auch irgendwann sagen zu können, dass ich alles dafür getan habe, um meine optimale Leistung auch auf dem Platz abzurufen."
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