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Boatengs steiniger Weg zum Ruhm

Veröffentlicht: Montag, 26. März 2012, 14.22MEZ
AC Milans Mittelfeldmotor Kevin-Prince Boateng hat dem Champions-Magazin in einem Interview viele interessante Details über seine schwere Kindheit in Berlin und seine Idole aus der Jugend und von heute erzählt.

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Veröffentlicht: Montag, 26. März 2012, 14.22MEZ

Boatengs steiniger Weg zum Ruhm

AC Milans Mittelfeldmotor Kevin-Prince Boateng hat dem Champions-Magazin in einem Interview viele interessante Details über seine schwere Kindheit in Berlin und seine Idole aus der Jugend und von heute erzählt.

In einer Kurzfassung des Interviews, das AC Milans Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng dem Champions-Magazin gegeben hat, erinnert sich der Berliner an seine Jugend in Berlin und seine sportlichen Vorbilder.

Wie war es für Sie, in Berlin aufzuwachsen?

Es ist ein bisschen wie in London, im Stadtteil Tottenham. Auch dort haben sehr wenige Leute Arbeit und dementsprechend hoch ist die Kriminalität. Aber ich denke, dass ein Leben selten geradlinig verläuft und man immer wieder kämpfen muss, um etwas zu erreichen. Und ich habe mich aus dem Getto in Berlin rausgekämpft. Es hat mir sehr geholfen, dass ich Profifußballer geworden bis, dadurch wurde ich für viele zum Idol und Vorbild. Selbst kleine Kinder in Berlin schauen zu mir auf. Das ist meine Mission: ihnen zu zeigen, dass es möglich ist, mit so einem Hintergrund seine Ziele zu erreichen.

Wollten Sie immer Profi werden?

Nicht wirklich. Wenn man jung ist, denkt man nicht daran, was man einmal werden möchte. Ich habe einfach Fußball gespielt, weil es mir unheimlich Spaß gemacht hat. Als ich 16 wurde, habe ich davon geträumt, Fußballer zu werden.

Wer hatte in Ihrer Jugend den größten Einfluss auf Sie?

Meine ganze Familie war fußballverrückt: mein Vater, mein  kleiner und mein großer Bruder, sogar meine Mutter hat ab und zu gespielt. Mein größter Förderer war wohl mein älterer Bruder. Er wollte unbedingt - manchmal vielleicht zu sehr -, dass ich den Sprung zu den Profis schaffe, denn er selbst hat es, trotz großem Talent, nicht geschafft. So aufzuwachsen hat mir sehr geholfen, später Profi zu werden.

Wer waren im Fußball Ihre Idole?

Ich habe vielen gerne zugesehen, vor allem aber Pelé war mein Idol, weil er schwarz war und so viele Tore geschossen hat und so viele Erfolge hatte. Ich habe auch Rivaldo sehr gemocht, weil ich glaube, dass mein Stil ein bisschen an seinen erinnert.

Gibt es jemanden, den Sie außerhalb der Fußballwelt bewundern?

Mein größtes Idol ist Muhammad Ali, und natürlich auch Michael Jordan. Es gibt viele Sportler, die ich bewundere, aber diese beiden sind wirklich unglaublich.

Was für Hobbys haben Sie außer Fußball?

Basketball ist mein Lieblingssport, ich spiele für mein Leben gerne und schaue mir auch viele Spiele im Fernsehen an. Außerdem singe und tanze ich gerne.

Letzte Saison, nach dem Gewinn des Scudetto, haben Sie vor Tausenden von Fans den Moonwalk getanzt. War Michael Jackson auch ein Idol von Ihnen?

Er war der Held meiner Jugend und auch heute noch ist er Teil meines täglichen Lebens, weil ich seine Musik höre. Für mich ist er der beste Sänger, er schrieb die besten Texte und er war der beste Tänzer: einfach alles. Jeder versucht, ihn nachzuahmen. In jedem Sänger und Songwriter steckt heute ein Stückchen Michael Jackson. Als er starb, war es ein Schock für mich. Er hat mich durch so viele schwere Zeiten begleitet, seine Lieder können jedem helfen, der in Schwierigkeiten steckt. Ich habe in der Umkleide aus Spaß gesagt, dass ich den Moonwalk tanzen würde, falls wir die Meisterschaft gewinnen und die Zeitungen haben das irgendwie spitz gekriegt. Aber es hat Spaß gemacht.

Wie werden Sie dieses Jahr feiern, wenn Milan den Titel in der Serie A holt?

Ich verspreche gar nichts mehr! Wir werden sehen. Erst müssen wir mal gewinnen – das ist das Wichtigste.

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Letzte Aktualisierung: 05.02.14 10.35MEZ

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