
Die Fußball Arena München ist am 19. Mai erstmals Gastgeber des Endspiels der UEFA Champions League.
Doch das Münchner Olympiastadion – Schauplatz des Finales der UEFA Women's Champions League am 17. Mai – war schon drei Mal Austragungsort eines Endspiels um den Pokal der europäischen Meistervereine, nicht zu vergessen des Finales der FIFA-WM 1974 und der UEFA-Europameisterschaft 1988. UEFA.com wirft einen Blick zurück auf die bisherigen drei Finals der europäischen Königsklasse in München.
28. Mai 1997
Borussia Dortmund - Juventus 3:1
Im letzten Finale in München triumphierte eine deutsche Mannschaft im Olympiastadion, wenn auch nicht der heimische FC Bayern München. Titelverteidiger Juve startete gut, doch Karl-Heinz Riedle brachte den BVB nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung und köpfte nur fünf Minuten später sogar das 2:0. Der eingewechselte Alessandro Del Piero verkürzte in der 64. Minute mit einem Hackentor, doch dann schlug die große Stunde von Lars Ricken. Mit seinem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung lupfte der damals 20-Jährige das Leder aus 20 Metern über Torhüter Angelo Peruzzi zum 3:1 ins Netz.
26. Mai 1993
Olympique de Marseille - AC Milan 1:0
Vier Jahre zuvor fand das erste Finale der UEFA Champions League auch schon im Münchner Olympiastadion statt – und schon hier strauchelte der Favorit aus Italien. Das stargespickte Milan-Team um Marco van Basten, Frank Rijkaard und Paolo Maldini hatte den Pokal zuletzt 1989 und 1990 geholt. Auch 1994 sollte sich Milan als Sieger feiern lassen, doch dieses Mal hatte Marseille, mit Rudi Völler, Didier Deschamps und Fabien Barthez, dank eines Tores von Basile Boli kurz vor der Pause das bessere Ende für sich. Es war der erste Triumph überhaupt für eine französische Mannschaft.
30. Mai 1979
Nottingham Forest - Malmö FF 1:0
Im ersten Münchner Finale trafen zwei Außenseiter aufeinander. Das von Verletzungspech geplagte Malmö, der bis heute einzige Finalist aus Schweden, präsentierte sich als harte Nuss für Forest, das nach den Erfolgen von Liverpool FC in den Jahren 1977 und 1978 den englischen Hattrick perfekt machen wollte. Forest-Trainer Brian Clough ließ Trevor Francis in diesem Wettbewerb debütieren, den ersten englischen Spieler, dessen Ablöse eine Million Pfund überschritten hatte. Und prompt köpfte Francis eine Flanke von John Robertson zum Tor des Tages ein.
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