Giggs, Doumbia und APOEL glänzen bislang
Dienstag, 25. Oktober 2011
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UEFA.com analysiert, was in der Gruppenphase der UEFA Champions League bisher passiert ist, vom Blitzstart des AC Milan über den ewig jungen Ryan Giggs bis hin zu den Überraschungspaketen Seydou Doumbia und APOEL FC.
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An den ersten drei Spieltagen der UEFA-Champions-League-Gruppenphase ist eine Menge passiert, von Rekordtoren bis hin zu sensationellen Ergebnissen. UEFA.com analysiert das bisherige Geschehen.
Blitzstarter
Es dauerte gerade einmal 25 Sekunden, bis die Königsklasse 2011/12 so richtig Fahrt aufgenommen hatte. AC Milans Stürmer Pato überraschte die Abwehr des FC Barcelona und bezwang Torhüter Víctor Valdés. Es war das fünftschnellste Tor in der Geschichte dieses Wettbewerbs und das erste Mal, dass der Titelverteidiger in der folgenden Saison den ersten Gegentreffer kassierte.
Der ewig junge Giggs
Ryan Giggs ist ein Mann, für den das Wort Dauerbrenner eine Untertreibung ist. Zu Beginn der Saison war er bereits der älteste Torschütze in der Geschichte der UEFA Champions League, diese Marke baute der Mittelfeldspieler von Manchester United FC mit seinem Ausgleichstreffer gegen SL Benfica am 1. Spieltag weiter aus. Im reifen Alter von 37 Jahren und 289 Tagen wurde der Waliser außerdem zum ersten Spieler, der in 16 verschiedenen UEFA-Champions-League-Spielzeiten ein Tor gemacht hat.
Doumbias Doppelpacks
PFC CSKA Moskva hat vielleicht nicht den größten Namen in der Gruppenphase, doch die Russen liegen zur Halbzeit auf dem zweiten Platz der Gruppe B, was sie vor allem den Toren von Seydou Doumbia zu verdanken haben. Beim 2:2-Unentschieden bei LOSC Lille Métropole erzielte er beide Tore, und beim 3:0-Sieg gegen Trabzonspor AŞ gelang ihm ein weiterer Doppelpack. Damit steht er an der Spitze der Torschützenliste. Außerdem ist Doumbia der siebte Spieler in der UEFA Champions League, der nach den ersten drei Spielen mindestens vier Treffer auf dem Konto hatte.
Rekordsiege
Der Erfolg über Trabzonspor war der höchste Sieg von CSKA in der UEFA Champions League. Am 3. Spieltag machte auch Chelsea FC auf sich aufmerksam, die Engländer stellten mit dem 5:0 gegen KRC Genk den Vereinsrekord für den höchsten Sieg in der UEFA Champions League ein.
APOEL im Aufwind
Es ist keine Überraschung, dass Teams wie der FC Internazionale Milano, Real Madrid CF oder Milan ihre Gruppen anführen. Allerdings kann es durchaus als Sensation bezeichnet werden, dass APOEL FC an der Spitze der Gruppe G steht. Der Klub aus Zypern ist erst zum zweiten Mal in der europäischen Königsklasse dabei und blieb in den ersten drei Gruppenspielen ungeschlagen.
Neue Gesichter
Für die fünf Gruppenphasen-Debütanten ist es bislang unterschiedlich gelaufen. Trabzonspor legte mit dem Auftaktsieg bei Inter einen spektakulären Start hin, hat danach aber nur noch einen Punkt geholt und steht aktuell auf dem dritten Rang in der Gruppe B. Der SSC Napoli ist Zweiter in der Gruppe A, einen Punkt vor Manchester City FC, einem weiteren Neuling. Der FC Viktoria Plzeň befindet sich in der gleichen Gruppe wie Milan und Barcelona und hat immerhin schon einen Punkt geholt, dagegen wartet der FC Oţelul Galaţi noch auf den ersten Zähler.
Madrids Abwehrbollwerk
Real Madrid hat nach Barça die zweitbeste Offensive, doch noch beeindruckender ist die Defensive der Königlichen. Nur die Mannschaft von José Mourinho hat es geschafft, bisher ohne Gegentor zu bleiben - über sechs Gruppenspiele ist das noch keinem Team gelungen. Genk und GNK Dinamo Zagreb stehen derweil vor einem etwas zweifelhaften Rekord, denn sie haben bislang noch kein einziges Tor geschossen - was in einer Gruppenphase erst zwei Mannschaften passiert ist.
Rooneys Rekord
In der englischen Premier League präsentierte sich Wayne Rooney zu Saisonbeginn in überragender Form, als erstem Spieler gelangen ihm in den ersten fünf Partien neun Tore. Am 3. Spieltag der UEFA Champions League erreichte er einen weiteren Meilenstein, denn mit seinem ersten von zwei verwandelten Elfmetern gegen Oţelul markierte er seinen 25. Treffer in der UEFA Champions League - mehr als jeder andere englische Spieler in diesem Wettbewerb geschafft hat.