Todorov macht Litex zuversichtlich
Montag, 18. Juli 2011
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Svetoslav Todorov sagte, dass die UEFA Champions League für PFC Litex Lovech Priorität hat: "Litex hat in Bulgarien schon alles gewonnen, unser Ziel ist jetzt der Durchbruch in Europa."
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Angreifer Svetoslav Todorov steht bei PFC Litex Lovech für Erfolg. Er war dabei, als der Verein 1998 und 1999 die ersten beiden Meisterschaften in Bulgarien holte. Nach seinem Weggang blieb Litex ohne Erfolge, doch als er wieder zurückkehrte, sicherte sich der Klub 2010 und 2011 weitere Titel.
Der ehemalige Angreifer von West Ham United FC und Portsmouth FC hatte bei seinem achtjährigen England-Aufenthalt mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Beim 1:0-Erfolg in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League letzten Dienstag gegen FK Mogren war Todorov jedoch wieder einmal der Glücksbringer. Bei der Partie in Podgorica erzielte er nach seiner Einwechslung die entscheidenden Treffer in der 77. und 79. Minute, nach dem Spiel blieb er dennoch bescheiden.
"Ich betrachte mich nicht als Held dieser Partie", sagte der 32-Jährige, der in England "Toddy" genannt wird. "Die Helden sind die Spieler, die dieses Spiel unter schwersten Bedingungen begonnen haben, denn es war sehr heiß. Sie haben wirklich Anerkennung verdient. Ich wurde in der zweiten Hälfte zusammen mit Momchil Tsvetanov eingewechselt. Das Team war in Rückstand und wir wollten helfen. Genau das haben wir getan, das Wichtigste ist der Sieg."
Mit diesem Auswärtssieg hat Litex beim Rückspiel in Bulgarien einen klaren Vorteil, doch der erfahrene Todorov weiß, dass es am Dienstag kein Selbstläufer wird. "Mogren hat sehr gut gespielt und es schwer für uns gemacht", sagte der 42-malige bulgarische Nationalspieler. "Das erste Spiel war wirklich hart. Sie haben großartig verteidigt. Sie sind eine physisch starke Mannschaft und ich glaube, es ist noch nichts entschieden. Ich bin mir sicher, dass es im Rückspiel nicht einfach wird. Wir dürfen sie nicht unterschätzen."
Selbst in dieser frühen Phase nimmt Litex den Wettbewerb sehr ernst. Todorov, der 2009 zum Verein zurückkehrte, erklärte: "Litex hat in Bulgarien schon alles gewonnen, unser Ziel ist jetzt der Durchbruch in Europa. Jeder im Klub arbeitet hart dafür." Falls Litex sich gegen Mogren durchsetzen sollte, würde in der dritten Qualifikationsrunde höchstwahrscheinlich Wisła Kraków aus Polen warten.
Das sollte schlechte Erinnerungen bei Todorov wecken: In der Saison 1999/2000 schied er in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den polnischen Vertreter RTS Widzew Łódź aus. Beim 4:1-Erfolg im Hinspiel damals traf Todorov doppelt, beim Rückspiel ging sein Team mit einem 1:1-Unentschieden in die Halbzeit. Doch nach seiner Auswechslung verlor die Mannschaft das Konzept und nach der regulären Spielzeit hieß es erneut 4:1, aber diesmal für den Gegner. Später musste sich Litex dann im Elfmeterschieden geschlagen geben.
"Natürlich sind meine Erinnerungen an meine ersten drei europäischen Tore für Litex nicht so toll, nach diesem dramatischen Ausscheiden damals", erklärte er. "Eine Niederlage wie diese war schwer zu verkraften." Nach dieser tragischen Geschichte wird sich sein Trainer Penev diesmal genau überlegen, ob er Todorov beim Rückspiel schon vorzeitig unter die Dusche schickt.