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Pedretti sonnt sich in Auxerres Erfolg

Benoît Pedretti, Kapitän des AJ Auxerre, sprach von einer"Traumleistung" gegen den FC Zenit St. Petersburg. Vor zwölf Monaten waren die Franzosen noch am Ende der Ligue 1 zu finden.

Benoît Pedretti im Zweikampf mit Zenits Sergei Semak
Benoît Pedretti im Zweikampf mit Zenits Sergei Semak ©Getty Images

Benoît Pedretti, Kapitän des AJ Auxerre, sprach von einer "Traumleistung" gegen den FC Zenit St. Petersburg. Die Franzosen kamen durch einen 2:1-Gesamtsieg in die Gruppenphase der UEFA Champions League.

Mit einem Tor Rückstand ins Spiel gegangen, gab es für die Mannschaft aus der Ligue 1 den perfekten Start, als Cédric Hengbart nach neun Minuten eine Ecke von Pedretti einköpfte. Ireneusz Jelén steuerte nach einer weiteren Pedretti-Ecke das nächste Tor bei, und obwohl es ein ausgeglichenes Spiel blieb, hielt Auxerres Abwehr gegen Zenit stand, das die Partie zu neunt beendete.

Zum ersten Mal seit acht Jahen darf Auxerre nun wieder in der Königsklasse mitwirken. Pedretti war begeistert. "Es war klar, dass es gegen Zenit nicht einfach werden würde. Aber das Spiel war wie ein Traum", sagte der 29-jährige Mittelfeldspieler zu UEFA.com. "Es war das ideale Szenario. Wir haben uns gesagt, dass wir geduldig bleiben müssen und vor allem kein Gegentor fangen dürfen. Das haben wir dann umgesetzt. Das frühe Tor hat uns natürlich geholfen, aber wir haben kühlen Kopf bewahrt, gut verteidigt und bis zum Ende zusammengehalten."

Obwohl sie die letzten elf Minuten nur zu neunt bestritten, kam der Tabellenführer der russischen Premier-Liga noch mal nah an das Auswärtstor heran, und Pedretti gibt zu, dass er über den Abpfiff erleichtert war. "Es war ein Moment großer Freude. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Man darf nicht vergessen, dass wir vor einem Jahr in einem tiefen Loch steckten und jeder getippt hat, dass wir absteigen würden. Nun sind wir in der Champions League."

Wenn Pedretti eine Schlüsselrolle beim Sieg zufiel, so ist Verteidiger Cédric Hengbart ein etwas überraschender Held. Der 30-Jährige erzielte gegen den FC Sochaux-Montbéliard das Tor, das die Burgunder im Mai auf den dritten Platz der Liga hievte. Nun schlug er per Kopf erneut zu. "Ich mache nicht viele Tore, aber ich habe zuletzt ein paar wichtige erzielt", sagte der Ex-Spieler von SM Caen. "Wir haben kaum Chancen aus dem Spiel herausgespielt, daher wussten wir, dass wir uns auf die Standards konzentrieren müssen. Benoît hat einige tolle Ecken geschlagen. Nun versuchen wir, gegen die großen Mannschaften in der Gruppenphase ein paar weitere zu machen."

Während Jean Fernandez und seine Spieler ihre Blicke auf die Ausrichtung am heutigen Tage richten, trauerte Zenit, das nun in der UEFA Europa League spielen wird, einer verlorenen Chance hinterher. "Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagte Innenverteidiger Fernando Meira zu UEFA.com. "Unser Traum war es, in der Champions League zu spielen, aber das haben wir nicht geschafft. Wir haben schlecht gespielt und bei den Toren entscheidende Fehler gemacht. Man kann sich solche Fehler bei der Deckung einfach nicht erlauben. Als wir dann zwei Platzverweise [Vyacheslav Malafeev und Tomáš Hubočan] hatten, war es schwer, noch zu reagieren."