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Shevchenko kann mit Remis gut leben

In Unterzahl holte der FC Dynamo Kyiv gegen den AFC Ajax einen Rückstand auf und erkämpfte sich ein 1:1-Unentschieden, zur Freude von Kapitän Andriy Shevchenko.

Dynamo-Kapitän Andriy Shevchenko war mit der Vorstellung seines Teams zufrieden
Dynamo-Kapitän Andriy Shevchenko war mit der Vorstellung seines Teams zufrieden ©Getty Images

Vor dem Play-off-Hinspiel zur UEFA Champions League gegen den AFC Ajax wäre man im Lager des FC Dynamo Kyiv mit einem 1:1 nicht zufrieden gewesen, doch nun kann Kapitän Andriy Shevchenko mit diesem Ergebnis gut leben, schließlich hat seine Mannschaft in Unterzahl einen Rückstand aufgeholt.

"Es wäre sehr wichtig für uns gewesen, kein Gegentor zu kassieren", sagte der 33-jährige Stürmer. "Das ist uns zwar nicht gelungen, aber trotzdem bin ich zufrieden. Wenn man sich unsere Situation in der zweiten Halbzeit betrachtet, dann ist das ein gutes Ergebnis."

Nach dem Platzverweis von Denys Garmash in der 56. Minute dauerte es keine 60 Sekunden, bis Dynamo durch den Treffer von Jan Vertonghen in Rückstand geriet. Oleh Gusev sorgte mit seinem Ausgleich dafür, dass im Rückspiel in Amsterdam noch alles offen ist. Ein Sonderlob von Shevchenko bekam der 17-jährige Torhüter Maxym Koval, der bei seinem Debüt eine starke Leistung zeigte. "Er hat sehr erfahren gewirkt", so Shevchenko. "Er hat uns einige Male gerettet und verdient ein Riesenkompliment."

Mittelfeldspieler Ognjen Vukojević war der Meinung, dass Dynamo den Platzverweis von Garmash gut verkraftet hat. "Gegen eine Mannschaft wie Ajax einen Spieler zu verlieren, ist entscheidend, aber wir haben Charakter bewiesen und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt", meinte der 26-jährige Kroate. "Jetzt werden wir versuchen, in Amsterdam zu gewinnen und die Gruppenphase zu erreichen."

Ajax-Torhüter Maarten Stekelenburg sieht die Chancen der Ukrainer deutlich geschwunden. "Sie müssen angreifen, denn sie brauchen ein Tor. Unsere Mannschaft trifft fast in jedem Spiel, deshalb denke ich, dass wir zu Hause einige Möglichkeiten bekommen werden", sagte der 27-Jährige. "Wir hatten schon in Kiew mehr Chancen, mindestens drei in der ersten Halbzeit und noch ein paar in der zweiten, wir hätten auf jeden Fall noch ein Tor verdient gehabt."