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UEFA Champions League live: 28. März

Die Reporter und Korrespondenten von UEFA.com bringen ihnen zu den Viertelfinalspielen der UEFA Champions League die neuesten Informationen aus ganz Europa.
 
 
Veröffentlicht: Mittwoch, 28. März 2012, 11.45MEZ

UEFA Champions League live: 28. März

Die Reporter und Korrespondenten von UEFA.com bringen ihnen zu den Viertelfinalspielen der UEFA Champions League die neuesten Informationen aus ganz Europa.

Das Team der Korrespondenten und Reporter von UEFA.com berichtet ihnen vom ganzen Kontinent über die Reaktionen zu den Spielen gestern Abend und lässt Sie alles Wichtige zu den Partien am heutigen Abend wissen.

Alle Zeiten MEZ.

Mittwoch 18.22, Steffen Potter, Deutsche Redaktion
Stürmer Jean-Pierre Papin, der von den OM-Fans zum Spieler des Jahrhunderts gewählt wurde, spielte auch zwei Jahre für die Bayern (1994-1996) und glaubt, dass auf den französischen Klub heute eine richtig schwere Aufgabe wartet.

"Ich glaube, dass Marseille vor dem schwierigsten Spiel seit Jahren steht", sagte Papin. "Aber im Fußball gewinnt nicht immer der Bessere, alles ist möglich. Marseille muss ohne Angst spielen. Den Grundstein zum Weiterkommen müssen sie im Stade Vélodrome legen. In München wird es sehr schwierig. Ich denke, dass die Offensive den Unterschied ausmachen wird - und da ist Bayern stärker. Mit Gomez, Müller, Ribéry und Robben hat Bayern die stärkste Offensive Europas. Insgesamt ist Bayern auf dem Niveau von Real Madrid, nur Barcelona ist ein bisschen darüber. Ich tippe im Hinspiel auf ein 0:0. Denn ich kenne Didier Deschamps und glaube, dass er eine defensivstarke Mannschaft aufstellen wird."

Mittwoch 17.37, Paul Bryan, Spanische Redaktion
"Sollte ein Team in der Lage sein, eine Barcelona-Mannschaft zu schlagen, die ihre letzten neun Pflichtspiele gewinnen konnte, dann ist es Milan", schreibt die spanische Tageszeitung El País vor dem heutigen Viertelfinal-Hinspiel im San Siro. "Barça spielte zu Hause 2:2 und gewann in Mailand in der Gruppenphase mit 3:2, aber Massimilliano Allegri hat es geschafft, dass der Tabellenführer der Serie A inzwischen schneller spielt und konkurrenzfähiger ist", fügte die Zeitung hinzu.

Mittwoch 17.04, Richard Aikman auf dem Weg nach Mailand
Milans Trainer Massimiliano Allegri glaubt, dass er Barcelona mittlerweile so gut kennt, dass er sie schlagen kann. "Wir müssen nach vorne und mutig spielen", sagte er gestern. "Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir treffen".

Torhüter Christian Abbiati führte aus: "Unabhängig vom Ergebnis müssen wir so spielen, wie wir das im zweiten Spiel [welches sie 2:3 verloren] getan haben", sagte er der La Gazzetta dello Sport. "Wir dürfen keine Angst davor haben, wer sie sind und müssen sie früh in ihrer Hälfte unter Druck setzen. Das ist anstrengend, aber effektiv. Außerdem läuft man dann nicht so viel nach hinten."

Mittwoch 16.45, Philipp Röber in München
Ein Einsatz von Bastian Schweinsteiger heute Abend ist eher unwahrscheinlich, bestenfalls dürfte er als Joker in der zweiten Halbzeit noch einige Minuten auf dem Rasen stehen. Immerhin werden dem 27-Jährigen mittlerweile aber auch ganz passable Qualitäten als gute Seele der Mannschaft nachgesagt. "Egal, ob Basti spielt, allein seine Präsenz ist für uns wichtig", meint zum Beispiel Toni Kroos.

Schweinsteiger ist mittlerweile mehr als nur einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, in den letzten Jahren hat er sich zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt, die immer mehr Verantwortung übernimmt, zudem ist er in München ein Publikumsliebling. Da wundert es nicht, dass sich die Bayern im Sommer einen zweiten Schweinsteiger in den Verein holen, denn Bastians Bruder Tobias soll ab der nächsten Saison in der zweiten Mannschaft mit ähnlich gutem Beispiel voran gehen.

Mittwoch 16.28, Matthew Spiro auf dem Weg nach Marseille
Von Franck Ribéry zu Jean-Pierre Papin, Bixente Lizarazu, Klaus Allofs, Rudi Völler, Karl-Heinz Förster, Andreas Köpke oder Franz Beckenbauer – es gibt eine Menge Verbindungen zwischen Marseille und dem deutschen Fußball. L'Équipe hat sich mit diesen Spielern unterhalten.

Die meisten von ihnen sehen Bayern als den Favoriten auf das Weiterkommen an. OM-Legende Papin beschreibt das Viertelfinale als "Marseilles größte Herausforderung der letzten zehn Jahre", während Ex-OM-Stürmer Völler – der 1993 in München mit den Franzosen die UEFA Champions League gewann – sagte: "Marseilles Chancen auf das Weiterkommen sind gering".

Beckenbauer allerdings sprach eine Warnung aus: "Marseille wird alles in diese beiden Spiele legen, um damit seine Saison zu retten", sagte der Ehrenpräsident der Bayern. "Mit Didier Deschamps haben sie außerdem einen erfahrenen Trainer mit vielen Qualitäten."

Mittwoch 16.05, Steffen Potter, Deutsche Redaktion
Die Welt hat in den Archiven gekramt und etwas Interessantes herausgefunden: In den vergangenen 19 Jahren hat Marseille nur einen einzigen Titel ohne deutsche Beteiligung gewinnen können – und zwar die Meisterschaft 2010. Beim Doublegewinn 1989 und der Meisterschaft 1990 stand Karl-Heinz Förster im Kader, Klaus Allofs zählte ebenfalls zum Doublesieger von 1989.

Als OM 1991 wieder Meister wurde, agierte Franz Beckenbauer als Technischer Direktor und teilweise sogar als Trainer, während Rudi Völler Anteil an der erfolgreichsten Zeit des Vereins hatte, als man 1992 und 1993 die Liga gewann und 1993 zum bisher einzigen Mal in der UEFA Champions League triumphierte.

Andreas Köpke, der dort von 1996 bis 1998 spielte, ist der einzige deutsche Spieler ohne Titel bei OM. Die Welt schließt: "Auch heute spielt kein Deutscher für Marseille. Durchaus beruhigend für die Bayern…"

Mittwoch 16.00, Deutsche Redaktion
In unserer Vorschau zum Spiel der Bayern in Marseille sind jetzt auch Video-Ausschnitte der Aussagen von Philipp Lahm und Franck Ribéry zu sehen!

Mittwoch 15.58, Richard Aikman in Mailand
Zu den Passagieren auf meinem Flug nach Mailand gehörte auch ein von oben bis unten mit Utensilien der Rossoneri ausgestatteter Fan, dessen Outfit durch einen weißen Trainingsanzug und Sonnenbrille komplettiert wurde. Robert ist aber nicht aus Italien. "Ich wohne in London, komme aber aus Südpolen", sagte er. "Meine Heimat ist etwa 100 Kilometer von Krakau entfernt. In Polen verfolgt man den italienischen Fußball sehr. Ich bin seit 2003 Milanista."

Allzu viel Optimismus bringt er aber für das Spiel heute Abend nicht mit. "Barcelona war in den letzten drei Jahren die beste Mannschaft der Welt und Messi kommt von einem anderen Planete. Abgesehen von ihm sorge ich mich sowieso darum, wie wir in der Abwehr spielen werden. Ohne Thiago Silva und [Ignazio] Abate müssen wir im Zentrum vielleicht mit Daniele Bonera und mit Gianluca Zambrotta als Linksverteidiger spielen. Wie er mit dem Tempo von Daniel Alves mithalten soll, weiß nur Gott. Alessandro Nesta könnte im Zentrum zurückkehren, aber er hat fast zwei Monate gefehlt, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass er fit ist."

Mittwoch 15.27, Matthew Spiro auf dem Weg nach Marseille
Ich habe auf meiner Reise von Paris nach Marseille heute morgen einen kleinen Umweg zum Training von Olympique Lyonnais gemacht. OL ist daran gewöhnt, Frankreichs einzig verbliebener Vertreter im Europapokal zu sein, doch heute Abend müssen sich die Spieler von Rémi Garde mit der Rolle des Zuschauers begnügen.

Hugo Lloris wird die Partie auf jeden Fall aufmerksam verfolgen. Der Torhüter Lyons und der französisch Nationalmannschaft sagte mir, dass er denkt, dass die Mannschaft aus der Ligue 1 "eine Chance hat", die Bayern zu schlagen, dass er aber fürchte, dass die Erfahrung der deutschen Mannschaft sich bemerkbar machen würde. "Sie sind es gewohnt, solche Spiele zu bestreiten. Marseille hat schon Großes darin vollbracht, ins Viertelfinale vorzustoßen", so Lloris.

Mittwoch 15.08, Steffen Potter, Deutsche Redaktion
Der in München ansässige Focus übt sich nicht gerade in Zurückhaltung: "Diese Franzosen muss der FC Bayern München vermöbeln" ist der Titel, der den Ton des Artikel schon vorgibt: "Keine Chance für Olympique Marseille: Schon im Hinspiel werden die Bayern auswärts gewinnen. Der französische Meister blamiert sich Woche für Woche – zum Rückspiel bräuchte die Mannschaft gar nicht erst anzutreten. Gegen den FC Bayern wird es nicht reichen; schon im Hinspiel vor eigenem Publikum muss die Chaos-Truppe aufpassen, nicht gedemütigt zu werden. Eine Niederlage mit einem Tor Unterschied wäre ein Erfolg. Und wie es stümpernden Gegnern in der [Münchner] Arena ergeht, kann sich Marseille auf DVD bei den Demontagen von Hoffenheim und Basel ansehen."

Die Frankfurter Rundschau schaut dagegen lieber auf die Mission des FC Bayern: "Vor allem aber geht es für Ribéry und die Bayern darum, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, zu denen ja das Finale in München zählt. Eindringlich haben sie deshalb alle gewarnt vor dem Neunten der Ligue 1, der seit fast zwei Monaten auf einen Sieg wartet und zudem wichtige Stammspieler ersetzen muss."

Mittwoch 14.50, Christian Châtelet, Französische Redaktion
Über die Chancen von Marseille gegen Bayern liest man lediglich bei L'Équipe etwas Positives. In einem Artikel namens "Trotzdem, sie müssen daran glauben" heißt es: "Wenn Marseille verhindern will, dass die Champions-League-Hymne ihr Abgesang wird", müssten sie sich "der Logik widersetzen".

"Aber das ist es, was sie am besten können. In der Gruppenphase haben sie Dortmund, das in der Bundesliga fünf Punkte vor den Bayern liegt, zweimal geschlagen. Marseilles Versagen in der Ligue 1 hat den Erfolg ihres Weiterkommens etwas abgeschwächt. Aber es passiert nicht alle Tage, dass ein französischer Verein Inter Mailand rauswirft..."

Mittwoch 14.23, Christian Châtelet, Französische Redaktion
Die französische Presse ist recht pessimistisch, was Marseilles Chancen gegen Bayern heute Abend betrifft. "Hat OM gegen die bayrische Armada eine Chance?", fragt Le Figaro, der ein "unausgeglichenes Spiel" sieht und in einem Artikel, der in eine tiefe Analyse geht, die Form (München hat seit der Niederlage gegen Basel "seine Gegner gefoltert"), die Geschichte ("großer französischer Klub gegen deutschen Giganten"), die Wirtschaftlichkeit ("Instabilität gegen Wohlstand") und die Aufstellungen ("eine geschwächte Defensive gegen eine unaufhaltsame Offensive") gegeneinander vergleicht.

Le Nouvel Observateur sieht sogar noch schwärzer: "Lasst uns feststellen, dass OM ausscheiden wird", heißt es dort, während Le Parisien nur feststellt: "OM befindet sich am Fuße des bayrischen Hügels".

Mittwoch 13.58, Paolo Menicucci in Mailand
Das San Siro wird heute Abend nicht ausverkauft sein, aber nur deswegen, weil 3 000 Gästekarten nicht an den Mann gebracht wurden. Allerdings wird die massive Zahl von 76 169 Zuschauern erwartet, was eine Einnahme von 4 689 255 Euro einbringen wird – ein Rekord für das San Siro. Mehr als 300 Journalisten, darunter 70 Fotografen, 20 Radiostationen und 45 Fernsehanstalten, sind vor Ort. Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli, Formel-1-Fahrer Felipe Massa und Italiens Rugby-Star Mirco Bergamasco werden zu den Besuchern zählen.

Mittwoch 13.36, Richard Aikman auf dem Weg nach Mailand
Barcelona ist zweifellos eine absolute Spitzenmannschaft, aber ihr Ruf eilt ihnen voraus. Viele Mannschaften brechen bei der Vorstellung zusammen, gegen diese Elf auf dem Platz zu stehen. Bayer 04 Leverkusen erlitt im Achtelfinale eine 2:10-Gesamtniederlage und man hat so ein bisschen das Gefühl, dass sie für ihre mangelnde Erfahrung auf diesem Level bezahlen mussten.

Über Milan kann man das nicht sagen, denn die Rossoneri werden sicher nicht vor Ehrfurcht erstarren, nachdem sie in dieser Saison schon zwei Mal gegen Barcelona mitgehalten haben. Am fünften Spieltag setzte es eine knappe 2:3-Niederlage, nachdem man am ersten Spieltag im Camp Nou sogar ein 2:2 erreicht hatte. Sie werden nun darauf bauen, dass nur eine geringe Verbesserung ausreichen wird, um am Ende sagen zu können: Aller guten Dinge sind drei!

Mittwoch 13.15, Steffen Potter, Deutsche Redaktion
Die deutsche Presse ist ziemlich unbeeindruckt von Marseilles Form. In der Süddeutschen Zeitung heißt es: "Nun aber steht OM im Viertelfinale der Champions League, weil die Mannschaft gespielt hat, wie Deschamps es in einem seiner Lieblingssätze beschreibt: 'On a gagné à l'ancienne.' Wir haben auf altbewährte Weise gewonnen. Auf Französisch hört sich das immer noch fast elegant an, auf dem Platz ist es zum Wegschauen."

Die Süddeutsche erklärt dann auch, warum das so ist: "Mit 'à l'ancienne' ist eine Art Juventus-Effizienzfußball der frühen 90er Jahre gemeint, französisch abgeschmeckt kommt das allerdings so schwerfällig daher wie fette Sahnesauce im Vergleich zu würziger Piemonteser Öltunke. Olympique Marseille war zuletzt eine beinharte und weitgehend phantasielose Mischung aus Mauern und Kontern, ein Team, das sein Talent konsequent versteckt und dessen bester Mann meistens der am Mittwoch gehen den FC Bayern gesperrte Torwart Steve Mandanda ist."

Mittwoch 12.51, Richard Aikman auf dem Weg nach Mailand
Ein Viertelfinale in der UEFA Champions League ist immer eine attraktive Sache, aber nur wenige Paarungen dürften für so viel Begeisterung sorgen, wie jene zwischen Milan und Barcelona. Der Titelverteidiger hat den Fußball revolutioniert und es wird sogar schon darüber disktuiert, ob Lionel Messi, der mit gerade einmal 24 Jahren Barças Torrekord gebrochen hat, der beste Fußballer aller Zeiten ist.

Ein Albtraum für jeden Trainer. Wie stoppt man Messi? Und selbst wenn man glaubt, den "kleinen Floh" im Griff zu haben, muss man sich noch um andere Kleinigkeiten wie Xavi Hernández, Andrés Iniesta, Alexis Sánchez oder Daniel Alves kümmern.

Mittwoch 12.39, John Leonidou in Nikosia
Es ist der Morgen, nachdem Zypern wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt ist, denn es sieht so aus, als ob bald der letzte Vorhang eines unglaublichen Fußballjahres fallen wird. Für die meisten Menschen stand nun wieder ein normaler Arbeitstag an.

Die lokale Presse lobte die Elf von Ivan Jovanović nach der 0:3-Niederlage gegen Madrid. "Die Qualität des Siegers zeichnet den Besiegten aus", schrieb Goal am Morgen. "Die Blau-Gelben hielten 74 Minuten lang gegen einen der besten Klubs auf dem Planeten mit, bevor sie einknickten."

"Danke, Legende", lautete die Titelseite der Sport Day. "Die Europareise geht dem Ende entgegen, aber sie wird für immer ein Traum bleiben."

Mittwoch 12.17, Steffen Potter, Deutsche Redaktion
Natürlich steht vor allem Franck Ribéry in Marseille im Mittelpunkt des Interesses, doch die Karriere von Alou Diarra ist genau umgekehrt verlaufen – nachdem er von 2000 bis 2002 für die Bayern spielte, ist der Mittelfeldspieler nun bei dem französischen Verein angestellt.

"In meinen zwei Jahren bei Bayern habe ich in den Profi-Fußball hineingeschnuppert. Es war eine großartige Erfahrung. Ich habe sehr schöne Erinnerungen", sagt Diarra über seine Zeit in Deutschland. "Bayern kommt gleich nach den beiden spanischen Mannschaften. Sie sind Favorit. Wir werden sehr wachsam und konzentriert sein müssen. Wir werden sie beschäftigen und bis zum Schluss um unsere Chance kämpfen. In zwei Spielen ist alles möglich. Ich denke, dass Bayern großen Respekt vor uns hat. Sie werden auf der Hut sein, nachdem wir Dortmund zweimal geschlagen haben."

"Franck Ribéry kenne ich gut von der Nationalmannschaft. Er ist nicht mehr der kleine Franck, sondern der große Franck. Le Kaiser! Ins Stade Vélodrome zurückzukehren, wird ihn sehr motivieren. Und wenn er motiviert ist, dann ist er sehr gefährlich. Wir müssen ihn so gut wie möglich neutralisieren. Man muss ihn defensiv beschäftigen, die Zweikämpfe gewinnen, aggressiv sein und ihn kein Tempo aufnehmen lassen. Denn wenn er einmal in Fahrt ist, ist er nur schwer aufzuhalten."

Mittwoch 11.51, Paolo Menicucci in Mailand
Rund 300 singende Mailand-Fans zog es gestern Abend ins Milanello – der Trainingsplatz der Rossoneri – um dort ihren Lieblingen ihre Unterstützung zu demonstrieren. Fast die ganze Mannschaft kam zu den Toren des Komplexes, um sich mit den Fans zu treffen. Manche der Spieler machten sogar Fotos der feiernden Fans und zeigten diese auf Twitter. Kevin-Prince Boateng war einer von ihnen und schrieb "Andiamo ragazzi!" ("Auf geht’s Jungs") über das Bild.

Mittwoch 11.38, José Nuno Pimentel in Lissabon
Der Correio da Manhã schreibt, dass "ein kindischer Fehler ein gutes Spiel entschied" und nennt das Endergebnis "unfair". Público macht mit der Überschrift "Chelseas-Konter zerstört Benficas Ambitionen" auf, während Diário de Notícias feststellte: "Artur konnte Kalous Tor 15 Minuten vor Ende nicht verhindern, so dass Chelsea nun im Vorteil ist. Um das Halbfinale zu erreichen, muss Benfica am 4. April in London gewinnen."

Mittwoch 11.23, Tom Kell in London
"Chelsea hat seine alte Entschlossenheit, Einheit und Disziplin wiederentdeckt und eine wertvolle Belohung eingefahren", schreibt The Times nach dem Sieg der Blues am gestrigen Abend bei Benfica. "John Terry und Ashley Cole spielten stark, aber an einem Abend, an dem Michael Essien, [Frank] Lampard und Didier Drogba nicht in der Startelf standen, waren es einige von den weniger hochgelobten Spielern, die in die Bresche sprangen und Chelsea zu einem unschätzbaren Sieg verhalfen."

The Daily Telegraph fügte hinzu: "Das war ein großer Tag für Chelsea, nach einem Nachmittag im Sonnenschein für die Fans folgte ein Abend mit einer tollen Mannschaftsleistung, gekrönt durch das Tor von Salomon Kalou. Die blaue Flagge wehte stolz und hoch."

Mittwoch 11.04, Christian Châtelet, UEFA.com Französische Redaktion
Die französische Presse hofft heute Abend auf Wunder und Träumen, wenn Marseille im Viertelfinale den FC Bayern empfängt. Die Überschrift in L'Équipe lautet "Schnell, ein Wunder!" - dann finden sich dort vier Seiten, darunter ein Interview mit Stéphane Mbia. Der Mittelfeldspieler von Marseille vergleicht das Spiel mit einer "WM-Partie" und sagt: "Wir müssen eine andere Leistung zeigen, als in der Ligue 1. Die Fans könnnen auf uns zählen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Überraschung schaffen."

La Provence aus Marseille versucht sich an einem Wortspiel. "Geradeaus zum Traum" heißt es dort in Anspielung an das Vereinsmotto von OM (Geradeaus zum Tor). "Die Deutschen sind die Favoriten, aber die Olympianer müssen heute Abend alles wagen", schreibt La Provence und erinnert seine Leser daran, dass "Marseille seit 21 Jahren nicht mehr im Viertelfinale des wichtigsten Europapokalwettbewerbs stand" und "sein Verlangen zeigen soll".

Mittwoch 10.48, José Nuno Pimentel in Lissabon
Benfica verlor gestern Abend zu Hause mit 0:1 gegen Chelsea, aber die portugiesische Presse ist zuversichtlich, dass die Adler den Spieß in einer Woche in London umdrehen können. Sie weist allerdings auch darauf hin, dass Benfica in Lissabon einige Fehler unterlaufen sind. A Bola ruft: "Noch ist nichts verloren!", fügt aber hinzu: "Dieses Benfica scheint in dieser Saison so seine Schwierigkeiten zu haben", während O Jogo schrieb: "Chelsea lacht zuerst: Die Roten dominierten, aber ein Fehler war genug für [Salomon] Kalou, um die Engländer mit einem Bein ins Halbfinale zu schießen."

Weiter heißt es dort: "Nur wenn man naiv ist, kann man annehmen, dass ein Spiel reicht. Und damit Benfica ins Halbfinale der Champions League einzieht, mussten sie schon im Hinspiel gegen Chelsea fehlerfrei agieren. Sie konnten es sich nicht leisten, in irgendeiner Hinsicht nachlässig zu sein, und erst Recht nicht Geschenke zu verteilen."

Mittwoch 10.30, UEFA.com Redaktion
David Luiz freute sich über seine Rückkehr zu Benfica, mahnte Chelsea aber zur Vorsicht, obwohl man in Lissabon 1:0 gewonnen hat. Benfica-Schlussmann Artur glaubt immer noch daran, dass seine Mannschaft ins Halbfinale kommen kann.

Real Madrid befindet sich dagegen nach dem 3:0-Auswärtssieg bei APOEL in einer äußerst komfortablen Position. Verteidiger Pepe war voll des Lobes für die Entschlossenheit seiner Mannschaft, während die Zyprer eine Mischung aus Stolz und Bedauern empfanden.

Mittwoch 10.00, UEFA.com Redaktion
Bevor wir mit den ersten Infos loslegen, möchten wir Sie daran erinnern, dass Sie auf UEFA.com eine ganze Reihe toller Preise gewinnen können. Machen Sie einfach mit bei Predictor, Player Rater und den Classics. Es ist vielleicht auch kein schlechter Zeitpunkt, sich noch einmal das eigene Team beim UEFA Europa League Fantasy Football anzuschauen.

Ergebnisse vom Dienstag
SL Benfica - Chelsea FC 0:1
APOEL FC - Real Madrid CF 0:3

Heutige Spiele
Olympique de Marseille - FC Bayern München
AC Milan - FC Barcelona

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Letzte Aktualisierung: 28.03.12 18.54MEZ
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