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Strategischer Beirat für Berufsfußball

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Der Strategische Beirat für Berufsfußball der UEFA (SBBF) setzt sich zusammen aus:
a) vier UEFA-Vizepräsidenten (d.h. alle mit Ausnahme des Vizepräsidenten, der der Finanzkommission vorsitzt), die die Interessen der UEFA-Mitgliedsverbände sowie die allgemeinen Interessen der UEFA als Führungsinstanz des europäischen Fußballs vertreten;
b) vier für ein zweijähriges Mandat gewählten Vertretern der von der UEFA anerkannten Interessengruppe der europäischen Berufsfußballligen;
c) vier für ein zweijähriges Mandat gewählten Vertretern der von der UEFA anerkannten Interessengruppe der an den UEFA-Wettbewerben teilnehmenden Klubs;
d) vier für ein zweijähriges Mandat gewählten Vertretern der von der UEFA anerkannten Spielergewerkschaft, die die Interessen von Berufsfußballern in Europa vertritt.

In Übereinstimmung mit Artikel 3bis der UEFA-Statuten anerkennt die UEFA die EPFL (für die Ligen), die ECA (für die Klubs) und FIFPRO Division Europe (für die Spieler).

Der SBBF:
a) sucht nach Lösungen im Hinblick auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Interessengruppen des europäischen Fußballs, insbesondere durch die Prüfung einer möglichen Schaffung einer Europäischen Berufsfußball-Charta;
b) behandelt die Problematik des sozialen Dialogs im europäischen Berufsfußball;
c) arbeitet mit den bestehenden Berufsfußball-Beratungsgremien zu relevanten Themen zusammen;
d) gewährleistet den Zusammenhalt der Fußballfamilie bestehend aus Berufs- und Amateurfußball, die innerhalb der vorhandenen Sportstrukturen und des Pyramidensystems nebeneinander bestehen;
e) bespricht die Ansichten der Klubs, Ligen, Spieler und UEFA-Mitgliedsverbände und informiert das Exekutivkomitee entsprechend.

Die Diskussionsthemen des SBBF werden von dessen Mitgliedern bestimmt und können folgende Punkte umfassen:
a) UEFA-Klubwettbewerbe und deren Spielkalender;
b) Stellung der Profivereine innerhalb des internationalen Fußballumfeldes;
c) finanzielle und kommerzielle Aspekte des europäischen Fußballs;
d) Angelegenheiten betreffend die Europäische Union.

Diskussionen werden unter Sicherstellung der vollständigen Transparenz gegenüber den UEFA-Mitgliedsverbänden geführt. Alle Tätigkeiten werden demokratisch und in gegenseitigem Vertrauen durchgeführt.

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