Stabilität und Harmonie erzeugen
Donnerstag, 31. Mai 2012
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Eine zwischen der UEFA und dem Verein der Europäischen Berufsfußballligen unterschriebene Grundsatzvereinbarung wird das gemeinsame Bestreben nach mehr Stabilität und Harmonie im europäischen Fußball stärken.
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Das gemeinsame Bestreben auf der Suche nach Stabilität und Harmonie unter den Interessensvertretern des europäischen Fußballs hat dazu geführt, dass die UEFA beim kürzlichen XXXVI. Ordentlichen UEFA-Kongress in Istanbul eine Reihe von Grundsatzvereinbarungen unterschrieben hat.
Die aktualisierten Grundsatzvereinbarungen wurden von der UEFA und der Europäischen Klubvereinigung (European Club Association - ECA), sowie dem Verein der Europäischen Berufsfußballligen (EPFL) und der Spielervereinigung FIFPro Division Europa unterzeichnet.
Die Grundsatzvereinbarung mit der EPFL wurde von UEFA-Präsident Michel Platini und EPFL-Vorstandsmitglied Sergey Pryadkin unterschrieben und verstärkt die Beziehungen der beiden Verbände. Der Verein der Europäischen Berufsfußballligen wurde ursprünglich 2005 gegründet und hat seine Zentrale wie die UEFA im Schweizerischen Nyon. Ursprünglich bestand die EPFL aus zwölf Mitgliedern, mittlerweile ist sie auf 30 Mitglieder und Partner-Mitglieder in ganz Europa gewachsen.
Die EPFL repräsentiert ebenfalls die Liga innerhalb des Strategischen Beirates für Berufsfußball (SBBF) - neben der UEFA und der ECA, welche die Vereine und die FIFPro Division Europa repräsentiert - bei Diskussionen und wichtigen Angelegenheiten im europäischen Profifußball.
UEFA und EPFL haben bereits 1998, 2005 und 2009 Grundsatzvereinbarungen abgeschlossen. Die neue Vereinbarung basiert in großen Teilen auf dem letzten Abkommen. In dieser Zeit haben die beiden Verbände in verschiedenen Angelegenheiten des Profifußballs erfolgreich kooperiert.
Finanzielles Fairplay ist ein wichtiger Teil der neuen Vereinbarung und wird von beiden Organisationen als notwendiger Schritt zur Verbesserung der finanziellen Situation im europäischen Fußball erkannt. Die Integrität des Fußballs ist essenziell für beide Organisationen, die sich dahingehend dem Kampf gegen Rassismus, Doping, Gewalt, Spielmanipulation und Korruption im Fußball widmen.
Weiterhin wurde eine Einigung hinsichtlich des internationalen Spielkalenders und dem "Status Quo Plus" für neun Doppelspieltage innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren erzielt. Der Vorschlag wurde auch von den anderen Interessensvertretern befürwortet. Zusätzlich umfasst die Grundsatzvereinbarung eine Reihe von Themen, die für die Ligen und die UEFA von gemeinsamem Interesse sind.
"Die Vereinbarungen werden dem europäischen Fußball die notwendige Stabilität für die kommenden Jahre geben", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino auf dem Kongress in Istanbul. "Außerdem verdeutlichen sie das Engagement von allen Beteiligten im europäischen Fußball, um zusammenzuarbeiten und unseren geliebten Sport zu verbessern."