
Nach der erfolgreichen Co-Ausrichtung der UEFA EURO 2012 hat sich der Fußballverband der Ukraine (FFU) mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten innerhalb des Open Fun Fußballschulen-Programms auch im Breitenfußball stark engagiert.
Das 1998 gegründete Programm wird von der Cross Cultures Project Association (CCPA), einem Kernpartner bei der Strategie der UEFA zur sozialen Verantwortung, ausgerichtet. Dabei wird Fußball als Werkzeug genutzt, um ein friedliches Miteinander, Gleichberechtigung, Toleranz und soziales Zusammensein in Ländern zu fördern, die durch Krieg und ethnische Konflikte beeinträchtigt sind.
Unter dem Motto "Sport für jeden" wurde eine Reihe von 20 fünftägigen Festivals in der ganzen Ukraine abgehalten, an denen über 3 800 Kinder aus 30 Nationalitäten teilnahmen, darunter auch Weisen, Behinderte und Kinder aus schwierigen Familien oder solchen mit nur einem Elternteil. Insgesamt waren 622 Volunteers in die Aktivitäten involviert.
Bei den Veranstaltungen ging es nicht so sehr um die technischen Fähigkeiten der Kinder, sondern darum, sie zu einem gesunden Lebensstil zu ermutigen und ihnen dabei zu helfen, Freunde zu finden und Eltern unterschiedlicher sozialer und religiöser Hintergründe zusammen zu bringen.
Während der UEFA EURO 2012 wurde in Kiew ein OFFS-Fairplay-Festival organisiert, das unterprivilegierten Kindern die Möglichkeit geben sollte, an dem Turnier teilzuhaben. Alle Kinder erhielten Geschenke zur UEFA EURO 2012 während einige sogar Spieltickets erhielten.
Das OFFS-Programm läuft jedes Jahr besser und ist nun in zehn europäischen Ländern aktiv: Bosnien und Herzegowina, Kroatien, EJR Mazedonien, Montenegro, Serbien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien und Ukraine. Auch im Irak und Libanon wurden Aktivitäten organisiert.
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