Gelsenkirchen gegen Rassismus
Dienstag, 25. Mai 2004
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Das Champions League-Endspiel ist eine ideale Gelegenheit, um den Kampf gegen Rassismus hervorzuheben.
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Das UEFA Champions League-Endspiel am Mittwoch in der Arena AufSchalke in Gelsenkirchen ist eine ideale Gelegenheit, um den Kampf gegen Rassismus im Fußball hervorzuheben - und das Netzwerk Fußball gegen den Rassismus in Europa (FARE) will sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.
Musik und Spaß
Der FARE-Partner Schalker Fan-Initiative wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen eine Reihe von Aktionen im Rahmen eines ganztägigen Straßenfestes gegen Rassismus durchführen. Das Fest wird für die Fans veranstaltet, die zum Endspiel in die Stadt kommen. "Der Tag wird eine bunte Mischung aus Musik und Spaß sein, den alle Fans zusammen genießen sollen", erklärte FARE, das von der UEFA seit einigen Jahren in ihrem Kampf gegen Rassismus finanziell unterstützt wird.
Zweisprachiges Flugblatt
Fans des lokalen Klubs FC Schalke 04 werden ein zweisprachiges Flugblatt produzieren, der die Anhänger des AS Monaco FC sowie des FC Porto dazu aufruft, gemeinsam im Sinne des Fairplay zu feiern. Das Flugblatt ruft auch zum Kampf gegen Rassismus auf. Zusätzliches Informationsmaterial von FARE und der Schalker Fan-Initiative wird an einem Stand ausliegen.
Filmbotschaft
Auf einer großen Leinwand wird ein Film über das jährliche Mondiali-Turnier gegen Rassismus im italienischen Montecchio laufen sowie zahlreiche CD-ROMs, in denen sich deutsche Fußball-Stars gegen Rassismus wenden. Fans, die keine Karte ergattern konnten, können sich außerdem gemeinsam das Spiel ansehen.
Schalke an vorderster Front
Eine Seite im offiziellen Spielprogramm ist ebenfalls der Kampagne "Gemeinsam gegen Rassismus" gewidmet, die zusammen von der UEFA und FARE durchgeführt wird. Schalke leistet im deutschen Fußball einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Rassismus.
Beispiel Schalke
So steht auf allen Eintrittskarten: "Im Kampf gegen den Rassismus steht Schalke in Deutschland ganz vorne. 1994 hat Schalke als erster Klub einen Paragraphen gegen Rassismus in seinen Statuten verankert. Außerdem hat die Klubführung eng mit der Schalke Fan Initiative und dem FARE-Netzwerk zusammengearbeitet." Die prachtvolle Arena AufSchalke war im Februar diesen Jahres Veranstaltungsort einer Breitenfußball-Konferenz von FARE, die von Schalke im Rahmen des 100-jährigen Klub-Jubiläums unterstützt wurde.
UEFA-Pokal-Botschaft
Die Aktionen in Gelsenkirchen laufen in Ergänzung zur UEFA-Botschaft gegen rassistische Vorurteile, die letzte Woche beim UEFA-Pokal-Endspiel zwischen Valencia CF und Olympique de Marseille im schwedischen Göteborg gesendet wurde. Dort wurde für die Kampagne "Gemeinsam gegen Rassismus" auf den Banden geworben.