
Vom 7. bis 8. August wird in Kotor (Montenegro) ein Fußballfest gegen Nationalismus, Chauvinismus und Intoleranz auf dem Balkan stattfinden – unterstützt von der UEFA und mehreren ihrer Mitgliedsverbände.
Sechs Jugendmannschaften (U14 oder U15) aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien und Serbien werden sich treffen und mit zwei Mannschaften des Gastgeberlandes Montenegro – Kokelj Kotor und Kom Podgorica – spielen. Zwei der teilnehmenden Mannschaften sind ethnisch gemischt: Die Mannschaft aus Mostar in Bosnien und Herzegowina und ein gemeinsames Team aus Romani und Mazedoniern.
Interkulturelle Workshops und Diskussionsgruppen mit den Nachwuchsspielern und ihren Trainer werden parallel zu den sportlichen Aktivitäten ablaufen und eine Gelegenheit zu detaillierten Debatten über Rassismus und Nationalismus bieten. Außerdem wird ein Informationsblatt gegen Rassismus und Nationalismus auf dem Balkan mit Botschaften bekannter Spieler während des Turniers verteilt werden. #
Als Teil ihrer Anti-Rassismusaktivitäten wird die UEFA dieses Ereignis in Verbindung mit ihren Mitgliedsverbänden bei der Finanzierung unterstützen. Die Verbände in Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien haben ebenfalls dazu beigetragen, dass dieses Festival stattfinden kann.
Schirmherr des Ereignisses, das vom Balkan-Alpen-Adria-Projekt ins Leben gerufen wurde, ist der montenegrinische Nationalspieler Branko Boškovic. "Ich freue mich sehr darüber, dieses Turnier unterstützen zu können", sagte er. "Mit der Kraft und der Stärke des Fußballs haben wir ein Instrument, mit dem wir Rassismus, Diskriminierung und Nationalismus bekämpfen können. Fußball ist ein Sport für jedermann: Herkunft, Hautfarbe, Religion, Junge oder Mädchen, jung oder alt – das zählt einfach nicht."
"Ich möchte betonen, dass es nicht darauf ankommt, wer dieses Turnier gewinnen wird – es ist wichtig, dass alle Teilnehmer gemeinsam zu dem Ziel beitragen, Diskriminierung und Nationalismus zu bekämpfen und den Geist interkulturellen Respekts und Verständnisses mit nach Hause nehmen."
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