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Vereint gegen Rassismus

Anti-Rassismus

Die UEFA und eine multikulturelle Mannschaft traten in einem Spiel gegen Rassismus gegeneinander an.

Die UEFA und eine multikulturelle Mannschaft aus Genf traten gestern Abend gegeneinander an, um zu demonstrieren, dass Rassismus im Fußball nichts zu suchen hat.

Spiel in Nyon
Die Elf der UEFA, zusammengesetzt aus UEFA-Angestellten, spielte im Stade de Colovray - gegenüber des UEFA-Hauptsitzes - gegen eine Mannschaft des in Genf ansässigen Afro-Schweizerischen Sportverbandes OSAS. Die UEFA siegte mit 2:0. Der europäische Dachverband veranstaltete zusätzlich im Haus des Europäischen Fußballs in Nyon eine Ausstellung. Vor dem Spiel statteten die Gäste aus Genf dem UEFA-Hauptsitz einen Besuch ab und hörten einen Vortrag über das UEFA-Engagement gegen Rassismus.

Fester Termin
Die Begegnung ist inzwischen ein fester Termin auf der UEFA-Agenda bei der jährlichen Aktionswoche gegen den Rassismus, die vom europaweiten Netzwerk "Football Against Racism in Europe" (FARE), einem Wohltätigkeitspartner der UEFA, organisiert wird.

Vereint gegen Diskriminierung
Die FARE-Aktionswoche findet in verschiedenen Stadien über den ganzen Kontinent verteilt statt und dauert bis zum 28. Oktober. Fußball-Klubs, Anhänger und ethnische Minderheiten veranstalten eine bunte Mischung aus Aktionen und Kampagnen gegen Rassismus.

Viele Nationalitäten
Der UEFA-"Gegner" an diesem Abend setzte sich aus über einem Dutzend verschiedener Nationalitäten zusammen. "Es ist eine Ehre, von der UEFA eingeladen und gebeten zu werden, für einen guten Zweck zu spielen", sagte Dems Kuya Manzambi von der OSAS, der als Trainer der Gäste fungierte.

Leidenschaft
"Unsere Mannschaft ist der Beweis, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen Sprachen zusammen kommen und ihre Leidenschaft für Fußball teilen können", fügte er an. "Rassismus ist ein böser Geist, der aus diesem wunderbaren Spiel verbannt werden muss."

Integration
OSAS steht mit einem Klub in Vernier in der Nähe von Genf in Verbindung, und versucht, junge Afrikaner sportlich zu integrieren. Die Organisation nutzt auch den Sport, um mit der einheimischen Bevölkerung im Sinne von Fairplay und Solidarität in Kohntakt zu treten. Dazu gehört die Organisation von Begegnungen zwischen einheimischen und afrikanischen Mannschaften.

Schlüsselrolle
"Der Fußball spielt aufgrund seiner Beliebtheit in Afrika und auf der ganzen Welt im OSAS-Terminkalender eine Schlüsselrolle", erklärte ein OSAS-Sprecher. "Aus diesem Grund waren wir froh, als Teil des Programms, das Menschen im Kampf gegen Rassismus vereint, mit der UEFA zusammenzuarbeiten."

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