Positive FIFA/UEFA-Gespräche mit Polen
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Artikel-Zusammenfassung
FIFA, UEFA und eine Delegation der polnischen Regierung und des PZPN trafen sich, um die Bedingungen für den Fußball zu verbessern.
Artikel-Aufbau
Die FIFA und die UEFA haben sich mit einer hochrangigen Delegation der polnischen Regierung und des Polnischen Fußballverbandes (PZPN) im FIFA-Hauptquartier in Zürich getroffen, um die fußballerischen Bedingungen im Land zu verbessern.
Gute Atmosphäre
Das Treffen wurde von Professor Michal Kleiber, dem Berater des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński initiiert, von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter eröffnet und in entspannter, positiver und kooperativer Atmosphäre abgehalten. An den Besprechungen haben unter anderem auch FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke, der FIFA-Direktor für internationale Angelegenheiten, Jérôme Champagne, der UEFA-Direktor für Nationalverbände, Jacob Erel, und PZPN-Präsident Michal Listkiewicz teilgenommen.
Bericht über Fortschritte
Ziel des Treffens war, einen Überblick über den Fortschritt zu erhalten, den die unabhängigen Wahlkommission (IEC) - das ist eine Kommission (mit Repräsentanten der polnischen Regierung, der FIFA und der UEFA), die nach einem Abkommen von Präsident Kaczyński und Blatter im März 2007 gegründet wurde - gemacht hat.
Positive Entwicklung
Während der Gespräche haben die FIFA und die UEFA ihre Zufriedenheit über den Ist-Zustand zum Ausdruck gebracht, da die Kommission vor allem mit der Entwicklung bei den Statuten und dem Wahlkalender der PZPN Fortschritte gemacht hat.
Wichtige Ergebnisse
Die Teilnehmer verkündeten einstimmig, dass die Statuten geändert werden müssen, damit alle Interessensgruppen im polnischen Fußball fair vertreten sind. Außerdem müssten sofort regionale Wahlen eingeführt werden, um den Weg für die nationalen Verbands-Wahlen 2008 zu ebnen. Diese Ergebnisse sind vor allem daher wichtig, weil die UEFA die UEFA EURO 2012™ an Polen und die Ukraine vergeben hat.
Weiterhin Kooperation
Zum Abschluss der Sitzung bestätigten alle Parteien nochmals ihre fortwährende Zusammenarbeit. Die FIFA und die UEFA werden die Entwicklung der Fußballsituation in Polen in enger Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der IEC, Professor Michal Kleiber, weiter beobachten.