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Strafe gegen Türkei gemildert

Exekutiv-Angelegenheiten

Statt der ursprünglich sechs, müssen die Türken nur noch die nächsten drei Heimspiele vor leeren Rängen austragen.

Berufung eingelegt
Die FIFA-Disziplinar-Kommission hatte zunächst entschieden, dass der Türkische Fußballverband (TFF) "die nächsten sechs offiziellen Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in einem neutralen Stadion in einem anderen Land, das in der UEFA organisiert ist, austragen" müsse. Das Stadion dürfe nicht weniger als 500 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt sein, hieß es in dem Urteil weiter. Nach Empfehlung der FIFA-Berufungskommission ist diese Platzsperre von sechs auf drei Spiele reduziert worden. Benjamin Huggel und Emre Belözoglu werden statt zu sechs nur zu vier Spielen Sperre verurteilt.

Volle Verantwortung
In einer Mitteilung der FIFA heißt es: "Die ursprünglichen Sanktionen wurden geändert, nachdem sich der Verband und die Spieler öffentlich für ihr negatives Verhalten entschuldigt hatten. Darüber hinaus hat der Türkische Fußballverband die volle Verantwortung für die zuvor erwähnten Vorfälle nach dem Spiel übernommen und eingesehen, dass er dadurch dem Ansehen des internationalen Fußballs geschadet hat. Der Verband versprach, alles in seiner Macht stehende zu tun, dass sich solche Zwischenfälle in Zukunft nicht wiederholen werden."

Strafen
Die Geldstrafen von 130.000 Euro gegen den TFF und von 10.000 Euro gegen Huggel und Emre bleiben bestehen. Auch die Sechs-Spiele-Sperre gegen Alpay Özalan und die Zwei-Spiele-Sperre gegen Serkan Balcı sowie die Sperren gegen die Betreuer Mehmet Özdilek und Stephan Meyer haben weiterhin Gültigkeit. Die FIFA schloss die Akte mit der Bemerkung, dass "die ursprünglichen Strafen wieder Gültigkeit erlangen, sollten bei den nächsten sechs Heimspielen der Türken - inklusive der drei Partien auf neutralem Boden - weitere Vorfälle passieren." Auch weiter reichende Strafen durch die UEFA seien demnach denkbar.

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