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Futsal-Schiedsrichter im Fitnesstest

Montag, 2. November 2009
Schiedsrichterwesen von Francesco Corda aus Coverciano
Futsal-Schiedsrichter im FitnesstestFutsal-Schiedsrichter im Fitnesstest (©UEFA)

In Coverciano (Florenz), dem technischen Zentrum des italienischen Fußballverbandes (FIGC), hat die vierte Auflage des UEFA-Kurses für europäische internationale Futsal-Schiedsrichter stattgefunden.

Fitnesstest
Nach der Eröffnungszeremonie am Montag unterzogen sich die Schiedsrichter dem FIFA-Fitnesstest und besuchten am Dienstag Theoriesitzungen. 40 Schiedsrichter aus 36 europäischen Verbänden sind in Coverciano zugegen, 16 von ihnen werden vom 19. bis zum 30. Januar nächsten Jahres bei der UEFA-Futsal-Europameisterschaft in Budapest und Debrecen (Ungarn) dabei sein.

Gastfreundschaft
Am Montag eröffnete Angel María Villar Llona, der Vorsitzende der UEFA-Schiedsrichterkommission, den Kurs im Beisein von FIGC-Präsident Giancarlo Abete und des Präsidenten des italienischen Futsal-Verbandes, Fabrizio Tonelli. Llona dankte Abete und Tonelli für deren Gastfreundschaft. "Wir sind hier, um Sie in die Regeln einzuweisen und um die Fitnesstests zu absolvieren", sagte er in seiner Ansprache an die Schiedsrichter. "Wir wollen, dass Sie jeden Tag besser werden."

Geschwindigkeit und Wendigkeit
Am Dienstagmorgen stand der FIFA-Fitnesstest auf dem Programm: Geschwindigkeit, Wendigkeit und ein 1000-Meter-Lauf. "Das Wichtigste ist, dass es keine Verletzungen gab. Wir hatten gute Bedingungen bei den Tests, und die Schiedsrichter waren sehr gut drauf", sagte UEFA-Fitnessexperte Werner Helsen. "Außerdem konnten wir feststellen, dass es hinsichtlich der Koordination und Wendigkeit, was in einem Futsal-Spiel sehr relevant ist, Verbesserungen gab. Die Geschwindigkeit des Spiels hat über die Jahre extrem zugelegt und deshalb sind Koordination und Wendigkeit für die Schiedsrichter immer wichtiger geworden."

Theorie
Die Schiedsrichter waren jedoch nicht nur auf dem Rasen beschäftigt. In der Aula Magna von Coverciano wurde mit der Hilfe von DVDs auch wichtige Theorie gepaukt. Rote und Gelbe Karten, wie man ein Spiel liest und sich in einem Spiel positioniert und bewegt, standen auf der Tagesordnung. Geleitet wurden die Sitzungen von den UEFA-Dozenten Andrea Lastrucci (Italien) und Pedro Galan Nieto (Spanien).

Kirgisien und Australien
Bei der nächsten Europameisterschaft sind zum ersten Mal 16 Schiedsrichter dabei, da zum ersten Mal statt acht 12 Nationalmannschaften antreten werden. Beim Kurs waren neben den 40 Schiedsrichtern aus Europa auch zwei Referees aus Kirgisien und Australien mit an Bord - genauso wie Yasuhiro Matzusaki (Japan), Dozent des asiatischen Fußballverbandes.

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