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UEFA-Partner sorgt für Versöhnung

Dienstag, 20. Oktober 2009
Unterstützungsprogramme: Soziale Verantwortung
Mehr als 30.000 Kinder aus Balkan und Kaukasus nutzten das ProjektMehr als 30.000 Kinder aus Balkan und Kaukasus nutzten das Projekt (©CCPA)Fotos/WallpapersFotos/Wallpapers »

Dank des Programms Open Fun Football Schools des Verbandes für kulturübergreifende Projekte (CCPA) konnten über 30.000 Kinder aus dem Balkan und dem Kaukasus Trainingslager besuchen. Der CCPA ist der Partner der UEFA, wenn es um soziale Verantwortung geht.

Schulen für Breitenfußball
Der in Dänemark beheimatete Verband organisiert erfolgreich 150 sogenannter Open Fun Football Schools. Dadurch haben Zehntausende Kinder aus europäischen Nachkriegsregionen die Möglichkeit, in Schulen Fußball zu spielen. Die Kinder, die mit blauen Kappen für das Respekt-Projekt der UEFA werben, durften fünf Tage lang unter der Anleitung von über 2000 qualifizierten Übungsleitern trainieren. 

Ukrainer mit Moldawiern
Die Open Fun Football Schools wurden im Juli in London beim Beyond Sport Summit mit dem Sportfriedenspreis ausgezeichnet; auch wegen des Engagements in der Ukraine. Das moldawische Büro des Verbandes errichtete ein Trainingslager auf der anderen Seite in Socireni. Dort spielten ansässige Kinder mit Jungs und Mädchen aus Ocnita in Moldawien. Die Einrichtung besuchte Olexandr Cadenco, Mitglied des Breitenfußballkomitees des Ukrainischen Fußballverbandes. Außerdem waren Vertreter der Gemeinde, des Fußballverbandes und der Medien anwesend. 

Toleranz und Zusammenhalt
Der CCPA bemüht sich um Toleranz und den sozialen Zusammenhalt unter Kindern aus Konfliktregionen im Südosten Europas und des Kaukasus. Er ist ein langjähriger Partner der UEFA. Das Hauptbüro steht in Kopenhagen, aber der Verband hat seine lokalen Büros in verschiedenen Ländern, wo Open Fun Football Schools eingerichtet wurden. Dazu gehören Bosnien-Herzegowina, EJR Mazedonien, Serbien, Montenegro, Kroatien, Georgien, Aserbaidschan, Armenien und Moldawien. Neben der Vermittlung von Spaß am Fußball geht es in den Aktionen vor allem darum, die Kinder durch Dialog und Zusammenarbeit zu versöhnen und zu integrieren. 

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