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Einführung: Anti-Doping

Die UEFA hat ihren Kampf gegen Doping im Fußball intensiviert - und arbeitet dabei nach dem Motto "ein positiver Fall ist ein Fall zu viel". Das Anti-Doping-Programm der UEFA beinhaltet eine erhöhte Anzahl an Tests während der Wettbewerbe, größere finanzielle Investitionen in diesem Sektor, die Schaffung einer Anti-Doping-Einheit und eines Ausschusses von Anti-Doping-Experten innerhalb der UEFA-Verwaltung sowie ein Programm zur Aufklärung der gesamten europäischen Fußballgemeinde.

Verbände und Vereine, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen, werden gebeten, die UEFA bei der Einführung des Anti-Doping-Programms zu unterstützen. So soll jeder Spieler, der in einem UEFA-Wettbewerb spielt, nicht nur nach einem Spiel kontrolliert werden können, sondern auch in der spielfreien Zeit. Diese Kontrollen finden ohne Ankündigung statt.

Der Antidoping-Ausschuss setzt sich aus zwei Mitgliedern der Medizinischen Kommission, sieben externen Experten und zwei Beobachtern (einer nominiert von der Vereinigung europäischer Berufsfußballer EPFL, der andere von der europäischen Spielervereinigung FIFPro) zusammen. Der Antidoping-Ausschuss unterstützt die Medizinische Kommission der UEFA in seiner Arbeit und schlägt ihr insbesondere das Antidoping-Programm und die Antidoping-Politik vor.

Die Abteilung Wettbewerbe der UEFA unter der Leitung von Giorgio Marchetti ist zuständig für das Antidoping-Programm der UEFA.