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In der UEFA-Zentrale wurde eine Konvention unterzeichnet, die als Grundlage eines neuen Executive Master-Studiengangs in European Sport Governance (MESGO) dient. - Analyse der Frauen-EM in Nyon
Bei der 1. UEFA-Konferenz für Trainer von Frauennationalteams geht es ab 30. November in Nyon vor allem um die Nachbearbeitung der UEFA WOMEN'S EURO 2009™. - UEFA-Präsident besucht Kasachstan
UEFA-Präsident Michel Platini hat Kasachstan besucht und dabei mit Offiziellen des kasachischen Fußballverbandes gesprochen und das kasachische Pokalfinale besucht. - Auslosung der Women's Champions League
Im Haus des Europäischen Fußballs in Nyon werden am Freitag, den 20. November ab 12.00 Uhr MEZ Viertel- und Halbfinale der UEFA Women's Champions League ausgelost.
Die elf Werte der UEFA für die Zukunft des europäischen Fußballs

Europäisches Sportmodell und Besonderheit des SportsDie UEFA ist eine europäische Organisation und wir bleiben voll und ganz dem europäischen Sportmodell verpflichtet, einem Modell, das durch das Prinzip von Auf- und Abstieg, das Solidaritätsprinzip, aber auch durch offene Wettbewerbe und Chancengleichheit geprägt ist. Denn darum geht es im Sport - und insbesondere im Fußball. Dieses Modell muss geschützt werden, denn der Sport ist kein gewöhnlicher Wirtschaftszweig (ein Geschäft) und die UEFA wird nicht zulassen, dass er als solcher behandelt wird. Wir werden uns weiterhin für die Anerkennung der Besonderheit des Sports einsetzen und sind zuversichtlich, dass sich unsere Argumente zum Wohle des Fußballs durchsetzen werden.

RespektRespekt ist ein wichtiger Grundsatz im Fußball. Respekt gegenüber dem Spiel, der Integrität, der Verschiedenartigkeit, der Würde, der Gesundheit der Spieler, den Spielregeln, dem Schiedsrichter, dem Gegner und den Fans. Unsere Botschaft ist klar. Null Toleranz gegenüber Rassismus, Gewalt und Doping. Fußball eint die Völker und überkommt Unterschiede. Für die UEFA ist nur die Farbe des Trikots wichtig und so wird es auch immer bleiben. Rassismus und Diskriminierung werden in keinerlei Weise toleriert, genauso wenig wie Gewalt auf dem Spielfeld oder in den Zuschauerrängen. Der Fußball muss mit gutem Beispiel vorangehen.

Nationalmannschaften und KlubsNationalmannschafts- und Klubfußball sind zwei unentbehrliche und sich ergänzende Komponenten des Fußballs. Die UEFA setzt sich weiter für die Erhaltung und sogar die Stärkung dieses Gleichgewichts ein, da die Entwicklung des Fußballs auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene davon abhängt.

Finanzielles Fairplay und Regularität der WettbewerbeDie UEFA setzt sich auch neben dem Spielfeld für Fairplay ein. Finanzielles Fairplay bedeutet, dass die Klubs transparent und verantwortungsvoll arbeiten, um den sportlichen Wettbewerb und sich selbst zu schützen. Finanzielles Fairplay bedeutet, dass die Klubs in keine Schuldenspirale geraten, um mit ihren Rivalen zu konkurrieren. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Klubs mit ihren eigenen Mitteln bestehen können, das heißt mit den Ressourcen, die sie generieren.

Sportliche Integrität und WettenWetten sind eine Einnahmequelle, stellen jedoch auch eine Gefahr für den Fußball und insbesondere die Integrität von Wettbewerben dar. Es muss zwar sichergestellt werden, dass der Fußball einen fairen Anteil der Einnahmen aus dem Wettgeschäft erhält. Dennoch muss unser Hauptaugenmerk weiterhin dem bedingungslosen Engagement für den Schutz der sportlichen Integrität gelten, um die wahre Seele unseres Sports zu erhalten.

Jugendschutz und AusbildungAls Führungsinstanz des europäischen Fußballs trägt die UEFA nicht nur eine sportliche, sondern auch eine moralische Verantwortung. Internationale Transfers Minderjähriger bergen große Risiken. Es darf nicht vergessen werden, dass Spieler unter 18 Jahren Kinder sind. Wir wollen die Zukunft der Kinder schützen und verhindern, dass sie in einem zu jungen Alter aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen und in fremde Länder transferiert werden.

Breitenfußball und SolidaritätDer Breitensport für Frauen, Männer, Mädchen und Jungen stellt die Basis des Fußballs dar. Die höchste Profistufe ist nur die Spitze des Eisbergs. Die UEFA wird das Solidaritätsprinzip aufrechterhalten und sogar stärken, um die Zukunft des Fußballs zu schützen und den Nutzen, den unser Sport der gesamten Gesellschaft bringt, zu wahren. Da der Breitenfußball den Fußball so stark macht, muss die lokale, regionale und nationale Identität unseres Sports, natürlich unter Einhaltung der Gesetze, geschützt werden.

Good Governance und AutonomieDie UEFA und ihre Mitgliedsverbände setzen sich für die Good Governance ein. Good Governance bedeutet Öffnung, Demokratie, Transparenz und Verantwortung. In diesem Sinne verteidigt die UEFA die Autonomie der Sportstrukturen, damit die Fußballorgane - allen voran die Nationalverbände - die letzte Entscheidungsinstanz in Angelegenheiten betreffend den Fußball bleiben und es zu keiner unangemessenen Einmischung von Regierungen kommt.

Einheit und LeadershipDie UEFA agiert nicht mittels Diktat. Wir haben eine Führungsrolle inne, handeln aber auch immer im Sinne des Konsens. Neben den Nationalverbänden binden wir alle Akteure (Ligen, Klubs, Spieler) in den Entscheidungsfindungsprozess innerhalb des europäischen Fußballs ein, insbesondere über den Strategischen Beirat für Berufsfußball, damit das Exekutivkomitee die richtigen Entscheide treffen kann. Und wir werden engere Beziehungen mit Fußballfans anstreben, ohne die es den Profifußball nicht gäbe.

Pyramidenstruktur und SubsidiaritätAuf internationaler und europäischer Ebene kommt die Autonomie des Sports in der Pyramidenstruktur des Fußballs zum Ausdruck. FIFA, UEFA und Nationalverbände arbeiten zusammen unter Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips. Auf diese Weise können wir die Interessen des Fußballs am besten verteidigen.
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Die UEFA ist eine repräsentative Demokratie bestehend aus 53 nationalen Fußballverbänden und von der FIFA als einer der sechs Kontinentalverbände anerkannt. Die Fußballadministration ist pyramidenförmig organisiert mit der FIFA als Weltverband, der UEFA als europäischem Dachverband und den Landesverbänden auf nationaler Ebene. Das Leitmotiv in dieser Hierarchie heißt Subsidiarität und internationale Institutionen intervenieren nur dann, wenn länderübergreifende oder in einzelnen Fällen auch weltweite Maßnahmen erforderlich sind.








