
Das UEFA-Fortbildungsprogramm für Fußballärzte (FDEP), in dem das fußballmedizinische Fachwissen aller Länder gesammelt und allen UEFA-Mitgliedsverbänden zur Verfügung gestellt werden soll, stößt weiterhin in ganz Europa auf ausgesprochen positives Feedback.
Im portugiesischen Guimaraes fand der bisher letzte Workshop statt. Teilnehmer waren die Sportmediziner des Portugiesischen Fußballverbandes (FPF) und der führenden Klubs im Lande. Organisiert wurde der Workshop von Dr. Henrique Jones, Arzt der Nationalmannschaft und Mitglied der Medizinischen Kommission der UEFA.
Auf dem Workshop gab es Präsentationen von Notfallmedizinern, erfahrenen Traumatologen und Anästhesisten. "Der FPF-Kurs in Guimaraes war ein perfektes Beispiel dafür, wie die Inhalte des UEFA-Fortbildungsprogramms für Fußballärzte kaskadenartig in ganz Europa verbreitet werden", sagte Gastdozent Dr. Stewart Hillis, stellvertretender Vorsitzender der Medizinischen Kommission der UEFA.
"Durch hochkarätige Gastredner und eine sehr gut geplante Agenda, haben es Dr. Henrique Jones und die FPF geschafft, auf diesem Workshop ein Niveau zu erreichen, das den Fußball-Medizinern in Portugal künftig von großem Nutzen sein wird", sagte Dr. Hillis. "Es war mir ein großes Vergnügen, bei so einem professionellen Kurs dabei sein zu dürfen und zu erleben, dass die Arbeit der UEFA von den nationalen Verbänden so gut unterstützt wird."
Der FDEP, im Frühjahr 2011 aus der Taufe gehoben, hat das Ziel, der immer wichtiger werdenden Rolle des modernen Fußballarztes gerecht zu werden. Die wichtigsten Bereichen dabei sind: Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Arztes, die Medizinische Erstversorgung von Spielern, Verletzungsprävention, Antidoping sowie Therapie und Rehabilitation. Die Lehrinhalte wurden gemeinsam mit der Medizinischen Kommission der UEFA und erfahrenen Sportmedizinern entwickelt.
Die Inhalte des Programms sollen durch Veranstaltungen wie diesem Workshop in Portugal auf nationaler Ebene an die Verbände weitergereicht werden. Ziel ist es, das Wissen der medizinischen Vertreter der nationalen Verbände an die medizinischen Abteilungen und Klubärzte auf allen Ebenen weiterzugeben. Um dies so schnell und effektiv wie möglich zu gewährleisten, stellt die UEFA den Verbänden zu Trainingszwecken medizinische Notfall-Ausrüstungen und Lehrmittel zur Verfügung – technische Handbücher, ausgebildete Kursdelegierte und eine umfangreiche Online-Plattform mit E-Learning-Möglichkeiten.
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