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UEFA-Medizinexperten treffen sich

Veröffentlicht: Dienstag, 9. Februar 2010, 8.54MEZ
Das 5. UEFA-Medizin-Symposium in Stockholm führt medizinische Experten mit Vereins- und Nationalmannschaftsärzten sowie Mitgliedern der Medizinischen Kommission der UEFA zusammen.
UEFA-Medizinexperten treffen sich
UEFA Medical Symposium – Stockholm ©Sportsfile
Veröffentlicht: Dienstag, 9. Februar 2010, 8.54MEZ

UEFA-Medizinexperten treffen sich

Das 5. UEFA-Medizin-Symposium in Stockholm führt medizinische Experten mit Vereins- und Nationalmannschaftsärzten sowie Mitgliedern der Medizinischen Kommission der UEFA zusammen.

Die wichtigsten medizinischen Themen im Fußball von heute werden beim 5. UEFA-Medizin-Symposium in Stockholm von Dienstag bis Donnerstag im Fokus stehen. Medizinische Experten werden zusammen mit Vereins- und Nationalmannschaftsärzten sowie Mitgliedern der Medizinischen Kommission der UEFA einen Blick in die Zukunft der Sportmedizin und Sport-Wissenschaft werfen.

Die UEFA hat die medizinischen Entwicklungen in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt und auch unterstützt. So wurden bei der UEFA EURO 2008 erstmals bei Doping-Tests auch Blutproben untersucht, in allen UEFA-Wettbewerben wurden umfassende Doping-Kontrollen durchgeführt, die medizinische Ausrüstung bei internationalen Spielen in Europa hat ein noch nie dagewesenes Niveau erreicht und außerdem hat der europäische Fußballdachverband eine umfangreiche Studie zu Fußballverletzungen durchgeführt, die schon zu einigen wichtigen Konsequenzen geführt hat. Wichtig ist der UEFA aber auch immer der Dialog wie jetzt beim Symposium in Stockholm oder beim neu ins Leben gerufenen UEFA-Medizin-Forum für Elite-Vereine, das von fast allen Vereinsärzten der Top-Klubs in Europa besucht wurde.

Längst ist der Stellenwert der Mannschaftsärzte in den jeweiligen Klubs als wichtiger Erfolgsfaktor anerkannt, deshalb stand die Rolle des Arztes im "Team hinter dem Team" auch beim jüngsten UEFA-Symposium im Fokus. Dies seien die Leute, die an vorderster Front der Fußball-Medizin stünden, erklärte Dr. Michel D'Hooghe, Vorsitzender der Medizinischen Kommission der UEFA, in der neuesten Ausgabe der UEFA-Publikation Medicine Matters.  "Die Ärzte, die das ganze Jahr über und Saison für Saison mit Verletzungen kämpfen und sich mit der Doping-Problematik auseinandersetzen müssen. Dabei stehen sie im ständigen Konflikt zwischen ihren ethischen Prinzipien und den ökonomischen Bedürfnissen ihrer Mannschaften".

Professor Jan Ekstrand wird einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse der UEFA-Verletzungsstudie geben. Zweck dieser Studie ist es, mehr über Verletzungs-Muster und Risiken zu erfahren, die Sicherheit der Spieler zu verbessern und die Zahl der Verletzungen zu reduzieren. Erreicht werden soll dies auch durch Erfahrungsaustausch der Mediziner, der letztlich nicht nur dem europäischen Fußballdachverband zu Gute kommen wird, sondern vor allem den Klubs und Verbänden in ganz Europa.

Die Delegierten sollen in Arbeitsgruppen auch ihre Einschätzungen zu aktuellen medizinischen Fragen abgeben. Weitere Themen auf der Agenda sind verbesserte Doping-Kontrollen, spezielle medizinische Aspekte beim Frauenfußball sowie die Bedeutung einer gut strukturierten medizinischen Organisation innerhalb der nationalen Verbände.

Letzte Aktualisierung: 09.02.10 14.54MEZ

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