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Faire Finanzen und Kampf gegen Manipulation

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Die UEFA will in Zukunft noch mehr Wert auf finanzielles Fairplay und den Kampf gegen illegale Wett- und Spielmanipulation legen. Dies wurde beim UEFA-Kongress in Kopenhagen beschlossen.

Faire Finanzen und Kampf gegen Manipulation
Faire Finanzen und Kampf gegen Manipulation ©UEFA.com

Die UEFA will in Zukunft noch mehr Wert auf finanzielles Fairplay und den Kampf gegen illegale Wett- und Spielmanipulation legen. Dies wurde während der hektischen Woche beim UEFA-Kongress in Kopenhagen beschlossen.

Kontrollausschuss
Anfang der Woche genehmigte das UEFA-Exekutivkomitee die Einführung eines Finanzkontrollausschusses für Klubs, um für mehr finanzielles Fairplay in den UEFA-Vereinswettbewerben zu sorgen. UEFA-Präsident Michel Platini erklärte nach dem XXXIII. Ordentlichen UEFA-Kongress in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, dass dieser Schritt zugunsten des finanziellen Fairplays notwendig sei.

Neue Ära
"Wir kämpfen für finanzielles Fairplay, um mehr Transparenz zu schaffen und um dafür zu sorgen, dass unsere Wettbewerbe korrekt ablaufen", so Platini. "Unser Wunsch ist es, dass Vereine nicht mehr ausgeben, als sie verdienen. Es gibt viele Klubbesitzer, die mich darum bitten, etwas zu unternehmen. Sie haben es satt, viel Geld zu bezahlen, um die Schulden des Vereins abzudecken. Wir befinden uns am Beginn einer neuen Ära und werden unsere Ziele 200-prozentig verfolgen." Um mehr Details über die Entscheidung des UEFA-Exekutivkomitees zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Kampf gegen Spielmanipulationen
Die UEFA hat ebenfalls zugesichert, dass man den Kampf gegen illegale Wetten und Spielmanipulationen mit vollstem Engagement weiterführen wird. Dies unterstrich Platini in seiner Rede vor dem Kopenhagener Kongress. "Wenn Ergebnisse schon vorher abgesprochen werden, ist dem Fußball die Existenzgrundlage entzogen", sagte er. "Wir wissen, dass Spielmanipulationen in der Fußballwelt eine ernsthafte Gefahr darstellen und haben zusammen mit allen Nationalverbänden ein Frühwarnsystem ins Leben gerufen, um die Gefahr zu bekämpfen. [Das System] wird von der UEFA finanziert und alle Erst- und Zweitligaspiele, sowie die Pokalbegegnungen werden überwacht."

Hohes Engagement
UEFA-Generalsekretär David Taylor fügte hinzu: "Wir haben gerade die Anzahl unser Disziplinarinspektoren erhöht und zwei Experten eingestellt, die auf dem Feld über Erfahrung verfügen. Die UEFA richtet nun ein Erkennungssystem für Wettbetrug ein. Ab der nächsten Saison werden wir 27.000 Spiele überwachen, also können Sie sehen, wie viel Engagement wir in dieses Projekt stecken. Wir sind fest entschlossen, dieses Problem mit seinen Wurzeln zu entfernen."