Die UEFA hat ihren Kampf gegen Doping im Fußball intensiviert - und arbeitet dabei nach dem Motto "ein positiver Fall ist ein Fall zu viel".
Jeder Spieler, der in einem UEFA-Wettbewerb spielt, soll nicht nur nach einem Spiel kontrolliert werden können, sondern auch im Training. Diese Kontrollen finden ohne Ankündigung statt. Das Video zeigt, was während einer Anti-Doping-Kontrolle passiert.
Während der Saison 2011/12 testete die UEFA mehr als 2 200 Spieler in ihren Wettbewerben. 284 Spieler wurden im Zusammenhang mit der Endrunde der UEFA EURO 2012, 776 in der UEFA Champions League (456 davon während des Trainings), 572 in der UEFA Europa League und fast 600 in den anderen Wettbewerben getestet; dazu gehören Futsal-, Frauen- und Jugendturniere.
Ein begleitendes Erziehungsprogramm richtet sich vor allem an junge Spieler. Während aller UEFA-Jugendturniere bekommen die Spieler Anti-Doping-Unterricht. Lehr-Materialien, die unter den Akteuren verteilt werden, erhöhen ihr Problembewusstein. Die Materialien informieren über die Anti-Doping-Regeln und -Prozeduren der UEFA. Dadurch werden auch prozedurale Fehler vermieden.
Außerdem ist eine web-basierende interaktive Plattform (Training Ground) online verfügbar. Der Inhalt entspricht dem Profil der Nutzer (10-12 Jahre, 13-15 Jahre, 16+, Trainer/Arzt) und umfasst mehrere Anti-Doping-Themen.
Die Abteilung Wettbewerbe der UEFA unter der Leitung von Giorgio Marchetti ist zuständig für das Anti-Doping-Programm der UEFA.
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