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Agenda der IFAB-Jahreshauptversammlung

Schiedsrichterwesen

Das International Football Association Board trifft sich am Samstag, 3. März, zu seiner 126. Jahreshauptversammlung. Unter anderem geht es dort um die zusätzlichen Assistenzschiedsrichter bei UEFA-Wettbewerben.

Ein Team von fünf Offiziellen bei einem Spiel der UEFA Europa League
Ein Team von fünf Offiziellen bei einem Spiel der UEFA Europa League ©Getty Images

Das International Football Association Board (IFAB, oberste Instanz für die Spielregeln im Fußball, trifft sich am Samstag, 3. März, im englischen Surrey zu seiner 126. Jahreshauptversammlung. Der Englische Fußballverband (FA) steht diesem Treffen vor.

Dabei werden die Anwesenden hinsichtlich des Experiments mit zusätzlichen Assistenzschiedsrichtern, wie es derzeit in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League praktiziert wird, auf den neuesten Stand gebracht. Die zwei zusätzlichen Assistenten, die an der Torlinie stehen und vor allem auf das Geschehen im Strafraum achten, werden auch bei der UEFA EURO 2012 in Polen und Ukraine eingesetzt.

Auf der Agenda der diesjährigen Versammlung stehen acht Vorschläge und Änderungsanträge, die die Regeln betreffen. Darunter befindet sich auch ein Antrag, einen vierten Spieler einwechseln zu können, sollte ein Spiel in die Verlängerung gehen. Außerdem um einen neuen Text, um zu klären, was ein Schiedsrichter unternehmen muss, sollte ein Schiedsrichterball direkt in des Gegners Tor gehen, und um einen neuen Text, in dem sich des Problems der dreifachen Bestrafung angenommen wird, womit einer Empfehlung der FIFA Task Force Football 2014 gefolgt wird.

Momentan gibt es nach Regel 12 einen Elfmeter, einen Platzverweis und eine Sperre für einen Spieler, wenn dieser im Strafraum durch ein regelwidriges Vergehen eine klare Torchance verhindert.

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