Studiengruppen-Programm setzt Standards
Montag, 17. Juni 2013
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Der technische Austausch unter den Nationalverbänden durch das Studiengruppen-Programm der UEFA, das nun fünf Jahre alt ist, erweist sich als sehr nützlich.
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Das ambitionierte Studiengruppen-Programm (SGS) der UEFA – in dem die europäischen Nationalverbände zusammenkommen um technisches Wissen zum Nutzen des Fußballs in ganz Europa auszutauschen – wird weiter fortgesetzt.
In der Saison 2012/13 gab es nicht weniger als 51 Seminare, die sich mit den wichtigen Punkten des Programms beschäftigten – darunter 15 zu Elite-Nachwuchsfußball, 13 zur Trainerausbildung und dem Breitenfußball und zehn zum Frauenfußball. 32 verschiedene Mitgliedsverbände der UEFA dienten als Gastgeber, wobei Serbien, Ungarn und die EJR Mazedonien erstmals SGS-Veranstaltungen ausrichteten.
Eine eindrucksvolle Zahl von europäischen Fußballfachleuten – 1 680 insgesamt – nahmen an den Seminaren teil und tauschten bewährten Praktiken und Ideen aus. Das Programm, eine Initiative des UEFA-Präsidenten Michel Platini, zielt darauf ab, in ganz Europa die Standards zu heben, indem etwa Verbands-Spezialisten, mit finanzieller Unterstützung durch die UEFA, Besuche abstatten um technisches Wissen anderer Verbände und ihren Klubs zu erlangen.
Die UEFA-Kommission zur Entwicklung und Technischen Assistenz überwacht das Studiengruppen-Programm in Kooperation mit der UEFA. Dessen Qualität wird durch die Kommission bewertet und außerdem das Feedback von sowohl den gastgebenden als auch den Gast-Verbänden ausgewertet. Prinzipiell kann jeder Verband pro Jahr drei Veranstaltungen ausrichten und bei jeder davon können drei verschiedene Gastverbände teilnehmen.
Nächste Saison wird man sich mehr auf spezifische Elemente der vier Programmthemen konzentrieren – 52 Seminare sind geplant. Alle Mitgliedsverbände der UEFA nehmen teil, auch Neuling Gibraltar, während Montenegro zum ersten Mal ein Seminar ausrichten wird. Auch hier wird die Kommission zur Entwicklung und Technischen Assistenz den Fortschritt des Programms durch Besuche überwachen.
"Wissen ist Macht, mehr technischer Austausch bedeutet mehr Macht für die Verbände und daher auch für den europäischen Fußball", sagte die UEFA zu diesem innovativen Programm. "Dazu fördert das Programm die Rolle derjenigen, die Ideen und Konzepte mit nach Hause nehmen und sie dort zur Anwendung bringen."