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UEFA-Studienprogramm bereit für 2012

Veröffentlicht: Donnerstag, 19. Januar 2012, 11.28MEZ
Die europäischen Nationalverbände tauschen durch das innovative Studiengruppenprogramm der UEFA jedes Jahr wertvolles Wissen untereinander aus - das gilt auch für 2012 wieder so.
UEFA-Studienprogramm bereit für 2012
Repräsentanten aus Aserbaidschan, Zypern und Kasachstan waren in Frankreich zu einem Seminar ©FFF
 
Veröffentlicht: Donnerstag, 19. Januar 2012, 11.28MEZ

UEFA-Studienprogramm bereit für 2012

Die europäischen Nationalverbände tauschen durch das innovative Studiengruppenprogramm der UEFA jedes Jahr wertvolles Wissen untereinander aus - das gilt auch für 2012 wieder so.

Das innovative UEFA-Studiengruppenprogramm zum Austausch technischen Wissens geht in seine vierte Saison und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Zwischen jetzt und Juni sind mehr als 30 Seminare geplant, in denen sich die europäischen Fußballverbände gegenseitig besuchen, um so Wissen in den Bereiche Elite-Jugendfußball, Frauenfußball, Trainerausbildung und Breitenfußball zu erwerben und weiterzugeben. Nun gehört zu diesem Programm, das UEFA-Präsident Michel Platini zum Wohle des europäischen Fußballs ins Leben rief, auch das Torhütertraining.

Passenderweise war Frankreich im Jahr 2012 bereits Gastgeber für ein Seminar des Studiengruppenprogramms. Abgeordnete aus den Verbänden Aserbaidschans, Kasachstans und Zyperns besuchten das Technische Zentrum des Französischen Fußballverbands (FFF) in Clairefontaine, um sich dem wichtigen Thema der Trainerausbildung zu widmen - ein wichtiges Zahnrad im Gesamtgetriebe des Fußballs, wenn man bedenkt, dass nur bestens ausgebildete Trainer auch gute Spieler hervorbringen.

Auch Kroatien war in diesem Jahr schon Gastgeber für Albanien, Malta und Montenegro - in diesem Seminar ging es um den Elite-Jugendfußball. Mitglieder der Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung der UEFA nehmen ebenfalls an manchen Seminaren teil - Mordechai Shpigler war in Frankreich, während Vlatko Marković das Geschehen in Kroatien beobachtete.

Das Ziel des Programms besteht darin, einen größeren Austausch technischen Wissens und bewährter Methoden der Verbände der UEFA untereinander durch gegenseitige Besuche zu fördern. Das Programm soll die Standards in ganz Europa verbessern, in dem die Spezialisten der Verbände - mit finanzieller Unterstützung der UEFA - sich bei anderen Verbänden oder ihren Vereinen Ratschläge holen.

"Vor allem halte ich Fußball für eine tolle Methode zur Weitergabe von Wissen", sagte Shpigler auf der Webseite des FFF. "In jedem Land ist noch viel Arbeit zu erledigen, aber trotzdem kann Europa auf das Erreichte stolz sein."

"Das Studiengruppenprogramm entwickelt sich weiter", fügte er hinzu. "Es ist immer noch in der Entwicklung, es ist ein langfristiges Projekt. Das Schöne am Fußball ist, dass er Spieler zusammenbringen kann, die verschiedene Sprachen sprechen, aber das gleiche Interesse, die gleiche Leidenschaft haben. Das gilt auch für die Funktionäre, die aus den verschiedenen Regionen der UEFA kommen."

Für die Saison 2011/12 sind insgesamt 55 Seminare geplant. Zwanzig fanden bereits vor Weihnachten statt, darunter zwei Seminare zum Torwarttraining in Brüssel und Dublin. Bis Juni sind weitere 35 Workshops geplant, wobei im März in Stockholm und im Mai in Amsterdam wieder das Torwarttraining im Mittelpunkt steht.

Ende des Monats wird Spanien ein Seminar zum Breitenfußball abhalten, zu dem Belgien, Albanien und Georgien als Gäste geladen sind. Per Ravn Omdal, Ehrenmitglied der UEFA und Botschafter des Breitenfußballs, wird ebenfalls teilnehmen. Der Frauenfußball ist das Thema, wenn Ungarn, Serbien und die EJR Mazedonien nach Norwegen fahren.

Die UEFA freut sich auch darüber, dass mit Israel, Malta, Zypern, Moldawien und Slowenien fünf weitere Verbände erstmals ein Seminar abhalten werden.

Letzte Aktualisierung: 17.04.12 20.14MEZ

http://de.uefa.com/uefa/footballfirst/footballdevelopment/studygroupscheme/news/newsid=1742666.html#uefa+studienprogramm+bereit+2012

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