
Aserbaidschan ist ein stolzer Mitgliedsverband der UEFA – und sein unschätzbarer Beitrag zur europäischen Fußballfamilie wurde dadurch unterstrichen, dass er erstmals ein Seminar der UEFA-Studiengruppe ausrichtete, in der die Nationalverbände technisches Wissen zum Wohle des gesamten Fußballs austauschen.
Der Fußballverband Aserbaidschans (AFFA) hatte kürzlich Repräsentanten der Verbände Ungarns, Lettlands und Serbiens zu verschiedenen Diskussionen über Breitenfußball eingeladen. UEFAs Vorstand für Fußballausbildung, Frank Ludolph, vertrat den europäischen Fußballdachverband.
Das Studiengruppen-Programm wurde auf Initiative von UEFA-Präsident Michel Platini hin ins Leben gerufen. Dort statten sich die europäischen Mitgliedsverbände gegenseitig Studienbesuche ab und tauschen sich in Gebieten wie etwa dem Top-Jugendfußball, der Trainerausbildung, Breitenfußball und Frauenfußball aus.
Rund 1 850 Experten werden in dieser Saison an der vielgelobten Initiative teilnehmen. Jeder der 53 Mitgliedsverbände der UEFA ist beteiligt, wobei 28 Verbände als Gastgeber fungieren. Dazu wird jedes Mitglied der Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung zumindest an einem Seminar teilnehmen.
Wie die anderen Verbände in ganz Europa betont auch Aserbaidschan den Breitenfußball sehr stark, denn nur eine gesunde Basis kann für prosperierenden Spitzenfußball sorgen. "Der Breitenfußball ist ein wichtiger und integraler Bestandteil des modernen Fußballs", sagte der stellvertretende Generalsekretär der AFFA, Elkhan Asadov. "Folglich begrüße ich die verschiedenen Veranstaltungen, die die UEFA zur Entwicklung des Breitenfußballs abhält."
"Wir haben mitgeteilt, welche Breitenfußballveranstaltungen wir in den letzten Jahren in unserem Land abgehalten haben und haben uns gleichzeitig mit dem Breitenfußball in Ungarn, Lettland und Serbien vertraut gemacht. Ich bin sicher, dass solche von der UEFA organisierten Veranstaltungen Früchte tragen werden."
AFFA-Generalsekretär Elkhan Mammadov fügte hinzu: "Für den Fußballverband Aserbaidschans möchte ich der UEFA dafür danken, ein Seminar des Studiengruppen-Programms in Baku zu organisieren. Dieses Seminar zeigte wieder einmal, dass der Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsverbänden eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Breitenfußballs einnimmt. Wir haben alle Voraussetzungen, solche Veranstaltungen, die der Entwicklung des Fußballs sehr dienlich sind, in unserem Land abzuhalten."
In anderen Austauschveranstaltungen innerhalb des Studiengruppenprogramms hielt Belgien ein Seminar zum Top-Jugendfußball für Gäste aus San Marino, Armenien und Luxemburg ab; Österreich war zum selben Thema Gastgeber für Albanien, Moldawien und Rumänien, während die Niederlande die Verbände aus Slowenien, der Türkei und der Ukraine zu einem Seminar über Trainerausbildung begrüßte.
©UEFA.com 1998-2013. All rights reserved.
http://de.uefa.com/uefa/footballfirst/footballdevelopment/studygroupscheme/news/newsid=1565240.html#premiere+aserbaidschan