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Studiengruppe leistet erfolgreiche Arbeit

Studiengruppe

Die ambitionierte und innovative UEFA-Studiengruppe hat auch im zweiten Jahr ihres Bestehens einige Studienbesuche absolviert und einen Experten-Austausch betrieben.

Die UEFA-Studiengruppe war zu Gast beim Dänischen Fußballverband (DBU)
Die UEFA-Studiengruppe war zu Gast beim Dänischen Fußballverband (DBU) ©DBU

Das erfolgreiche UEFA-Studiengruppen-Projekt, ein innovatives Austauschprogramm unter Fußball-Experten aller 53 UEFA-Mitgliedsverbänden hat sein zweites Jahr abgeschlossen.

Das von der UEFA gegründete Studiengruppen-Projekt zielt darauf ab, die Ausbildungsstandards im europäischen Fußball auf dem gesamten Kontinent zu verbessern. Bei den Besuchen der Studiengruppe liegt der Fokus auf dem Elite-Jugendfußball, der Trainerausbildung, dem Breitenfußball und dem Frauenfußball. Im abgelaufenen Projektjahr wurden 52 Besuche absolviert. Jedes Mitglied der UEFA-Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung hat an den Besuchen teilgenommen.

Insgesamt sind 156 Gruppen mit je elf Mitgliedern in andere Mitgliedsverbände gereist. 1700 Fußball-Experten aus ganz Europa waren im zweiten Jahr des Projekts integriert. Das letzte Treffen fand in Dänemark statt, wo Delegationen aus den Niederlanden, Nordirland und Kasachstan zu Gast waren. Die vertretenen Verbände diskutierten vor allem über den Frauenfußball.

"Das Projekt, das von UEFA-Präsident Michel Platini angestoßen wurde, ist ein ambitioniertes und fantastisches Projekt. Die Art und Weise, wie es umgesetzt wurde, wird von allen 53 UEFA-Nationalverbänden gelobt", sagte Theodore Theodoridis, der UEFA-Direktor für Nationalverbände, der die Veranstaltungen in Dänemark besuchte.

"Wir freuen uns, Teil des UEFA-Studiengruppen-Projekts zu sein. Ich denke, wir können unser Ausbildungsprogramm enorm verbessern, indem wir mit anderen Ländern neue Ideen austauschen", sagte Poul Gilling, Vorsitzender des Bereichs Ausbildung und Entwicklung beim Dänischen Fußballverband (DBU).

Die DBU nahm die Gelegenheit gerne wahr, das Wissen über den Frauenfußball mit drei anderen europäischen Verbänden auszutauschen. "Wenn sich der Frauenfußball weiter entwickeln soll, ist es wichtig, Inspirationen zu finden. Wir sind stolz darauf, unseren Ansatz anderen Verbänden zu präsentieren", erklärte Diana Andersen, Mitglied der Jugend-Fußballerinnen-Kommission der DBU.

"Wir sind sehr zufrieden, mit welcher Zuverlässigkeit der dänische Verband in den letzten zwei Jahren die Veranstaltungen organisiert hat", meinte Frank Ludolph, UEFA-Vorsitzender für technische Ausbildung. Auch er war bei der Umsetzung des Seminars in Dänemark beteiligt. "Unsere dänischen Kollegen behandeln alle vier Themen in einer sehr professionellen und engagierten Art und Weise."

In Bezug auf das dritte Projektjahr der UEFA-Studiengruppe sagte er: "Die Planungen sind soweit abgeschlossen. Es sind 56 Besuche mit 1850 Experten terminiert. Die Anzahl der Gastgeber-Verbände steigt weiter, denn Portugal, die Türkei, Aserbaidschan, Wales, Rumänien und Bulgarien werden zum ersten Mal derartige Treffen ausrichten. Auch das spricht für das große Interesse an diesem Projekt."

Der erstes Besuch im dritten Jahr wird vom 30. August bis 2. September in Finnland stattfinden. Dort werden Delegationen aus Litauen, San Marino und Aserbaidschan erwartet. Der Frauenfußball wird auch in Finnland auf der Agenda stehen.