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Nachwuchsturnier in Nyon

Hattrick

In dieser Woche trafen sich in Nyon mehrere U17-Frauen-Teams zu einem Freundschaftsturnier. Die Verbände begrüßten diesen Vorstoß der UEFA für mehr Spielpraxis.

Schottland im Spiel gegen Wales beim Nachwuchsturnier in Nyon
Schottland im Spiel gegen Wales beim Nachwuchsturnier in Nyon ©UEFA

Das Hauptquartier der UEFA in Nyon war Austragungsort des letzten internationalen Nachwuchsturniers, unterstützt durch das UEFA-HatTrick-Entwicklungsprogramm.

U17-Frauen-Teams aus Bosnien-Herzegowina, Russland, Schottland und Wales nahmen an diesem Turnier im Colovray-Stadion gegenüber des Hauses des Europäischen Fußballs teil, wobei sich Schottland als Turniersieger durchsetzte.

Das Turnier ist das letzte in einer Reihe internationaler Nachwuchsveranstaltungen für junge Männer und Frauen, die in diesem Frühling abgehalten werden und den Nationalmannschaften, die bei der Qualifikation zur Jugendeuropameisterschaft früh ausgeschieden sind, dringend benötigte internationale Spielpraxis verschaffen sollen. Die jungen Spieler/innen können ihre Fähigkeiten in einem Wettbewerbsumfeld zeigen und lernen, wie man sich im internationalen Fußball verhält.

"Es ist ja klar, dass es für Jugendspieler wichtig ist, so viel internationale Erfahrung wie möglich zu sammeln", sagte Andy Roxburgh, der Technische Direktor der UEFA. "Wenn die vier Teams in Nyon dieses Turnier nicht gehabt hätten, wäre ihre Saison viel früher als erhofft für sie zu Ende gewesen."

"In einer sehr wichtigen Phase der Entwicklung erhalten diese Nachwuchsspieler Wettkampfpraxis", fügte er hinzu. "Das Turnier ist knackig - für die Mannschaften ist es so, als ob man zwei Halbfinals und ein Pokalfinale spielt. Es ist toll für die Verbände, großartig für die beteiligten Mädchen und unterstreicht, dass die UEFA an die Nachwuchsarbeit denkt."

Die Verbände, die mit ihren Teams an den Nachwuchsturnieren teilgenommen haben, hießen diese UEFA-Initiative willkommen - es war dieses Mal in Nyon genauso. "Das ist eine fantastische Idee", sagte Schottlands Nationaltrainerin Pauline Hamill. "Es gibt diesen Spielerinnen sicher die Möglichkeit, sich noch weiter zu entwickeln."

"Es ist absolut brillant", fügte Jarmo Matikainen, Trainer der Auswahl aus Wales, hinzu. "Es ist genau das, was wir brauchen. Wenn man sich nicht für die zweite Runde [einer Europameisterschaft] qualifiziert, ist das Risiko sehr groß, dass wir kein anständiges Programm für die Mädchen haben. Unsere Mädels haben hier so viel gelernt, denn wenn man internationalen Fußball spielt, sieht man die Standards und Maßstäbe."

"Die Spieler/innen kommen in Länder, die sie vielleicht nie zuvor gesehen haben", sagte Andy Roxburgh. "Sie müssen lernen, sich anderen Umständen anzupassen, sie stehen Situationen gegenüber, die sie so noch nie hatten. Sie leben in einer Mannschaft in einem Turnierumfeld. Das ist unbezahlbar. Ich denke nicht, dass man das mit Geld aufwiegen kann. Es ist die Erfahrung, die unbezahlbar ist, und das wird sehr begrüßt."

Weitere von der UEFA unterstütze internationale Nachwuchsturniere finden in Georgien (14. bis 22. April), Moldawien (30. April bis 8. Mai) und Litauen (22. bis 30. Mai) statt.

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