50. Ausgabe von The Technician
Freitag, 11. November 2011
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The Technician hat ein weites Feld an für Trainer relevante Themen begleitet, seitdem er im März 1997 erstmals erschien - in seiner 50. Ausgabe wird auf 14 für den europäischen Fußball erfolgreiche Jahre zurückgeblickt.
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Die offizielle Trainerzeitschrift der UEFA, The Technician, erreicht mit seiner neuesten Ausgabe einen Meilenstein - es wird die 50. Ausgabe sein, seitdem das Magazin im März 1997 ins Leben gerufen wurde.
Damals standen AFC Ajax, Borussia Dortmund, Juventus und Manchester United FC im Viertelfinale der UEFA Champions League. Das Ziel von The Technician war es, die aktiven Trainer über UEFA-Ereignisse zu informieren, Trainer-Angelegenheiten hervorzuheben, siegreichen Trainern Anerkennung zu verschaffen und Interviews mit den führenden Fachleuten durchzuführen.
In seinem Leitartikel blickt der Technische Direktor der UEFA, Andy Roxburgh, auf, wie er es ausdrückt, 14 äußerst erfolgreiche Jahre des europäischen Fußballs zurück, seitdem der erste Technician aus der Druckerpresse kam. Die großen Trainer wurden für ihre Erfolge auf dem Vereins- und Nationalmannschaftslevel sowohl in Europa als auch weltweit gefeiert und mit Respekt wurde von denen Abschied genommen, die verstorben sind.
Es wurde von Anfang an über die ganze Palette des technischen Programms der UEFA berichtet, vom Elite-Vereinstrainerforum, das die führenden Trainer jeden September zusammenbringt, der Konferenz für europäische Nationaltrainer, die nach jeder FIFA-Weltmeisterschaft und UEFA-Europameisterschaft stattfindet, den Breitenfußball-Treffen, den Seminaren zur Trainerausbildung und dem innovativen UEFA-Studiengruppenprogramm.
"Interviews, Leitartikel und Ereignisberichte boten den Elitetrainern eine Austauschplattform und sie ermöglichten es, wichtige Themen in die Öffentlichkeit zu tragen", schreibt Roxburgh.
André Villas-Boas, der noch junge Trainer von Chelsea FC, nimmt in Ausgabe Nummer 50 einen Ehrenplatz ein und berichtet, wie er da hinkam, wo er sich heute befindet: "Je besser der Draht des Trainers zu den Spitzenspielern ist, desto höher sind meiner Meinung nach seine Erfolgschancen", reflektiert er und fügte hinzu, dass zwar einerseits die Beziehung zu den Spielern von Austausch geprägt sein muss, um einen vernünftigen Dialog zu haben ("Wegen meines Alters und da ich keine Erfahrung als Fußballprofi habe, könnte ich nie wie ein Diktator auftreten"), doch dass er es letztendlich ist, der die Entscheidungen trifft. "Wenn ich dabei einige Leute enttäuschen muss, dann ist es eben so."
Das Elite-Vereinstrainerforum im September in Nyon warf die üblichen Fragestellungen und Vorschläge auf und The Technician analysiert die zweitägige Debatte bei einem der Ereignisse, die zu einem Schlüsseltermin im UEFA-Kalender avanciert sind - der europäische Dachverband heißt die Chance willkommen, die Gedanken der Männer zu hören, die täglich mit dem Spitzenfußball zu tun haben.
Roxburgh erklärte weiter, dass The Technician die zentrale Rolle der Technischen Direktoren unterstrichen hat, die mit den technischen Aspekten eines Klubs oder Nationalverbands betraut wurden - das Trainieren, der Frauenfußball, der Breitenfußball und die Ausbildung von Trainern sind hiermit gemeint. Gute Trainerausbilder bringen gute Trainer hervor, die wiederum dann gute Fußballer und gute Mannschaften produzieren.
"Der Technicianwidmete sich stets der Arbeit dieser Vertreter, über die selten berichtet wird, die jedoch für die künftige Entwicklung des Fußballs von immenser Bedeutung ist", sagte Roxburgh.
Es passt daher, dass die neueste Ausgabe von The Technician sich ausführlich dem 9. UEFA-Workshop zur Trainerausbildung in Prag widmet. Über die Jahre hat es vielfältige Fortschritte in der Trainerausbildung gegeben und verschiedene Nationalverbände ergriffen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten und Ansichten im Rampenlicht zu präsentieren. Der Workshop unterstrich die Notwendigkeit gut ausgebildete Trainerausbilder zu haben, um so das ständige Streben der UEFA, den Fußball in ganz Europa zu verbessern, zu unterstützen.
Die Jugendwettbewerbe der UEFA sind ein faszinierendes Fenster in die Zukunft des Männer- und Frauenfußballs und die Jugendförderung Spaniens - viele dieser Spieler waren dann bei der WM und der EURO siegreich - gilt als Maßstab für viele andere Nationen zum Nachahmen. Ginés Meléndez, der als Sportdirektor für die Koordination der Jugendnationalmannschaften Spaniens verantwortlich ist, berichtet aus seinen Erfahrungen als Technischer Beobachter der UEFA und gibt ein offenes Porträt des heutigen Elitejugendfußballs.
"In seiner 14-jährigen Existenz hat The Technicianaus der Perspektive des Trainers über eine für den europäischen Fußball höchst erfolgreiche Zeit sowie über alle Aspekte des technischen Entwicklungsprogramms der UEFA berichtet", sagt Roxburgh. "Nebst den Trainern haben in dieser Zeit natürlich auch die Entscheidungsträger, Administratoren, Schiedsrichter, Ärzte, Kommentatoren und Fans ihren Teil zur Entwicklung des Fußballs beigetragen, doch letztendlich waren es die Spieler, die für das Spektakel sorgten. (...) Wenn Spieler glänzen, leuchten die Augen der Trainer."