

Der neue Präsident des Portugiesischen Fußballverbandes (FPF), Fernando Gomes, hat heute dem Haus des Europäischen Fußballs in Nyon einen Antrittsbesuch abgestattet.
Gomes, der letzten Monat zum FPF-Präsident gewählt wurde, sprach mit UEFA-Präsident Michel Platini und anderen wichtigen UEFA-Offiziellen. Themen waren vor allem die derzeitige und künftige Entwicklung des Fußballs in Portugal und die Hilfe der UEFA durch das HatTrick-Hilfsprogramm für die 53 UEFA-Mitgliedsverbände.
Portugal hat eine reiche und leidenschaftliche Fußballgeschichte, vor allem dank der Erfolge der Nationalmannschaften bei Welt- und Europameisterschaften, der Vereine im Europapokal und der herausragenden Fußballer des Landes damals und heute.
Gomes, der seit langen Jahren Erfahrungen im Fußballgeschäft gesammelt hat und auch schon in der UEFA-Kommission für Klubwettbewerbe tätig war, begrüßte die Gelegenheit, der UEFA in neuer Rolle einen Besuch abzustatten. "Für mich ist es sehr wichtig, und dazu jedes Mal ein großes Vergnügen, die UEFA zu besuchen, um verschiedene Themen zu besprechen, wichtige Ziele zu erreichen und mit der UEFA an der Vision des Fußballs zu arbeiten. Portugal ist ein wichtiges und stolzes Mitglied der europäischen Fußballfamilie, und ich freue mich darauf, die Beziehungen zur UEFA zu verstärken. Als Präsident meines Verbandes hierher zu kommen, gibt mir einen ganz anderen Ausblick als zuvor."
"In unseren Gesprächen mit Michel Platini und der UEFA-Verwaltung haben wir unsere Aktivitäten präsentiert, die wir in Zukunft in Portugal veranstalten wollen, und natürlich haben wir auch unsere vollste Bereitschaft unterstrichen, mit der UEFA zusammen den europäischen Fußball weiterzuentwickeln", fügte er hinzu.
Den Dialog in Nyon nutzten die FPF-Vertreter auch dazu, sich aus erster Hand über die finanziellen Fairplay-Maßnahmen der UEFA zu informieren, die dazu dienen sollen, die Integrität der UEFA-Wettbewerbe zu schützen und die spezielle Rolle des Sports und das europäische Sportmodell zu verteidigen.
Portugal bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe der UEFA durch das HatTrick-Programm, das dazu dient, nationalen Verbänden durch finanzielle Unterstützung beim Ausbau der sportlichen Infrastruktur unter die Arme zu greifen. "Portugal hat von diesem Programm profitiert", sagte Gomes, der als Beispiel den Wiederaufbau der Infrastruktur auf der Insel Madeira nach verheerenden Stürmen im Jahr 2010 anführte. "Der Bau von 200 Mini-Spielfeldern hat vielen, vor allem jungen, Menschen die Möglichkeit gegeben, Straßenfußball in sicherer Umgebung zu spielen."
Der FPF plant, ein Trainingszentrum für Nationalmannschaften zu errichten. "Unser größtes Ziel ist es, den Fußball in Portugal näher zu den Fans zu bringen", sagte Gomes. "Wir arbeiten auch daran, portugiesische Talente zu schützen und spezielle Programme zum Schutz junger Leute zu entwickeln." Die Arbeit am Breitenfußball und an der Popularität der heimischen Wettbewerbe ist ebenfalls eines der vielen Ziele, die der FPF erreichen möchte."
Vor dem portugiesischen Fußball liegt ein wichtiges Jahr, Ende des Monats möchte sich die Futsal-Nationalmannschaft bei der UEFA Futsal EURO 2012 in Kroatien profilieren, und im Sommer ist Portugal eine von 16 Nationen, die bei der UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine auf den Titel hofft.
"Wenn ich zwei Wünsche frei hätte", sagte Gomes, "würde ich erstens gerne diese beiden Europameisterschaften gewinnen. Und zweitens möchte ich all die Pläne verwirklichen, die ich am Anfang meiner Präsidentschaft anvisiert habe."
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