UEFA-Präsident Michel Platini besucht Griechenland
Mittwoch, 27. Juli 2011
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UEFA-Präsident Michel Platini hat gestern in Griechenland Gespräche mit hochrangigen Mitgliedern der griechischen Regierung geführt.
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UEFA-Präsident Michel Platini hat in Griechenland Gespräche mit hochrangigen Mitgliedern der griechischen Regierung geführt.
Schauplatz der Gespräche war am Dienstag Athen, geladen hatte der griechische Ministerpräsident Giorgos A. Papandreou. Neben Michel Platini und Papandreou waren auch der für den Fußball verantwortliche Kultur- und Tourismus-Minister Pavlos Geroulanos, Verbandspräsident Sofoklis Pilavios und der stellvertretende UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis zugegen.
Bei diesen in positiver Stimmung abgehaltenen Gesprächen wurde vereinbart, dass der griechische Fußballverband EPO und die UEFA künftig in vier Bereichen besonders eng zusammenarbeiten sollen: Gewalt, Korruption und Spielmanipulation, Doping und im Schiedsrichterwesen. Die UEFA wird ihr Know-how und ihre Resources dem EPO uneingeschränkt zur Verfügung stellen, Expertengruppen werden zudem nach Griechenland entsandt und die UEFA wird ein Programm ausarbeiten, das in den angesprochenen Bereichen für eine Verbesserung der Lage sorgen soll.
Ministerpräsident Papandreou bat die UEFA auch um Unterstützung bei der Entwicklung des Fußballs in Schulen und im Bereich Frauenfußball. Vor allem hierauf soll der Fokus der weiteren Zusammenarbeit zwischen UEFA und EPO liegen.
Die Gespräche beinhalteten auch die Sport-Gesetzgebung, die derzeit von der griechischen Regierung vorbereitet wird. Unter Respektierung der Unabhängigkeit des EPO und der Sportbewegung wird die Regierung sowohl die UEFA als auch den nationalen Fußballverband vor der endgültigen Version konsultieren.