FA heißt UEFA in London willkommen
Freitag, 24. Mai 2013
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Der Präsident des Englischen Fußballverbandes, HRH Duke of Cambridge, war außerordentlich erfreut, als er den XXXVII. Ordentlichen UEFA-Kongress in London willkommen hieß.
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Der Präsident des Englischen Fußballverbandes (FA), HRH Duke of Cambridge, eröffnete am Freitag den XXXVII. Ordentlichen UEFA-Kongress in London und freute sich darüber, den europäischen Fußball in der englischen Hauptstadt willkommen heißen zu dürfen.
"Es ist mir eine große Ehre, Sie als Präsident des englische Fußballverbandes zum 37. Ordentlichen UEFA-Kongress in London willkommen zu heißen", sagte er im Grosvenor Hotel. "Für die englische FA ist ein eine große Ehre, nicht nur Gastgeber von diesem Kongress zu sein, sondern auch das mit Spannung erwartete morgige Finale der [UEFA] Champions League auszurichten."
Der Kongress sowie das Finale der UEFA Champions League am Samstag in Wembley, wo sich Borussia Dortmund und der FC Bayern München gegenüberstehen, kehren anlässlich des 150. Geburtstages der FA nach London zurück. Prinz William zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der englische Fußball eine derart große Rolle in Europa spielt.
"London und der englische Fußball sind in dieser Woche das Herzstück des europäischen Fußballs", meinte er. "Wir sind sehr stolz darauf. Unsere Liebe für diesen Sport vereint uns alle. Von wo auch immer Sie heute angereist sind, wir sind in erster Linie mal Fans, und von Fußball-Fan zu Fußball-Fan möchte ich Sie in London willkommen heißen."
Er fügte hinzu: "Diese Veranstaltungen zu unserem 150. Jubiläum ausrichten zu dürfen, ist etwas sehr Spezielles. Vor 150 Jahren wurden die Regeln eines Fußballverbands in einem Londoner Pub ganz in der Nähe von hier aufgeschrieben. Diese Regeln haben sich über die Jahre in der ganzen Welt etabliert, und es ist wundervoll, dass so viele Nationen heute hier sind, um diese Entwicklung zu feiern."
FA-Präsident David Bernstein griff dieses Thema auf und erinnerte dabei an die Gründerväter. "Sie trafen sich des Sports wegen und waren fest entschlossen, das Spiel für alle Anhänger weiterhin zu verbessern", sagte er. "Und ich bin mir sicher, dass wir mit dem gleichen Sportsgeist und der gleichen Leidenschaft sowie Entschlossenheit hier und heute zusammensitzen."
Am Freitag kamen die Mitgliedsverbände der UEFA zusammen, um das Spiel zu schützen und weiterhin zu verbessern. "Wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir sichergehen, dass der Fußball zahlreiche Herausforderungen meistert, ohne dabei die fundamentalen Prinzipien wie Solidarität und Gleichheit, die seit 150. Jahren für die Fußballkultur stehen, zu vernachlässigen", so Bernstein. "Der UEFA ist der Gedanke der Solidarität sehr wichtig, und die 53 Mitgliedsverbände arbeiten zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Wissen und Erfahrungen auf allen Ebenen weiterzugeben ist dabei ungemein wichtig."
Aber auch die Arbeit der UEFA und ihren Verbänden hinsichtlich des Breitenfußballs war für Bernstein ein wichtiger Aspekt. "Wir befinden uns hier im Rahmen des Höhepunktes im Vereinsfußball und sehen morgen die Besten der Besten, aber es ist auch wichtig, dass sich die UEFA weiterhin um den Breitensport kümmert. Wir bei der FA können dies nur unterstützen."
Nichtsdestotrotz liegt das Hauptaugenmerk an diesem Wochenende auf Wembley. "Wir sind sehr stolz darauf, dieses Wochenende ausrichten zu dürfen", so Bernstein. "Das größte Fußballspiel der Welt findet erneut im, wie ich denke, größten und geschichtsträchtigsten Stadion der Welt statt. Wembley ist seit über 90 Jahren das Zentrum der europäischen und englischen Fußballgeschichte. Hier werden Erinnerungen wach und die Spieler, die auf dem Rasen stehen, spüren diese besondere Atmosphäre. Ich bin mir sicher, morgen wird ein weiteres Highlight werden."
FIFA-Präsident Joseph S. Blatter freute sich dagegen, wieder zurück im "Mutterland des Fußballs" sein zu dürfen. Er fügte hinzu: "Das ist ein wichtiger Zeitpunkt und ein wichtiges Jahr, schließlich feiert die FA ihre Gründung." Blatter blickte bei seiner Rückkehr nach London außerdem auf den "gigantischen Erfolg" der Olympischen Spiele 2012 in der Stadt zurück und wies nochmals auf die 80 203 Zuschauer hin, die das Olympia-Finale der Frauen im Wembley-Stadion anschauten. Blatter lobte beim Kongress außerdem den Standpunkt der UEFA im Bezug auf Rassismus und will diesen auch auf globalem Level durchsetzen. "Ich beglückwünsche Sie zu dieser Resolution, das ist ein wichtiger Schritt."