Kongress in Paris herzlich begrüßt
Dienstag, 22. März 2011
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Frankreichs Sportministerin Chantal Jouanno hat die UEFA als Beispiel für Solidarität und Integrität angepriesen, als sie den XXXV. Ordentlichen Kongress am Dienstag in Paris begrüßte.
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Die französische Sportministerin Chantal Jouanno hat die UEFA und die Delegierten der 53 Mitgliedsverbände am Dienstag in Paris zum XXXV. Ordentlichen UEFA-Kongress begrüßt.
Die Sonne entsandte ihre Strahlen durch das Glasdach des Grand Palais und passenderweise stand der französische Fußball im Mittelpunkt, als der Kongress sich auf die Wiederwahl von Präsident Michel Platini vorbereitete. Jouanno reflektierte über die Wahl Frankreichs als Gastgeber der UEFA EURO 2016: "Sie haben Frankreich auserwählt, die UEFA EURO 2016 auszurichten und zu organisieren. Sie haben Frankreich vertraut und Frankreich wird aus diesem europäischen Wettbewerb ein globales Ereignis machen."
Frau Jouanno lobte Herrn Platini auch dafür, den Anstoß für ein "europäisches Sportmodell gegeben zu haben. Ein Modell, das sich auf den Sport konzentriert, ein Modell der Werte und der Ethik. Für alle von Ihnen hier ist der Fußball das erste und einzige Element, das ihre Aktionen leitet. Für Sie alle, und das ist die Message von Michel Platini, ist der Fußball ein Spiel ehe er ein Produkt ist, ein Sport ehe er ein Markt ist, und dass das Geld dem Fußball dient und nicht umgekehrt."
An den UEFA-Präsidenten gerichtet, fügte sie an: "Ich kenne Ihr Engagement bei der Werbung für finanzielles Fairplay, für den Kampf gegen Korruption, Gewalt und Rassismus und für die Wichtigkeit des Schutzes junger Spieler. Ohne dieses fortgesetzte Engagement der UEFA für die Integrität des Sports wäre die Seele des Fußballs selbst gefährdet."
Fernand Duchaussoy, der Präsident des französischen Fußballverbands (FFF), übernahm dann die Bühne und sagte, dass Herr Platini vor seiner zweiten Amtszeit an der Spitze des europäischen Fußballdachverbands "das Vertrauen des französischen Fußballs" besitze. "Wie es schon auf dem Platz der Fall war, blickt Herr Platini strategisch voraus und erwartet alles, um dann entscheidende Tore zu erzielen. Tore, die der Zukunft des Fußballs zu Gute kommen."
Herr Duchaussoy führte weiter aus, dass die Vergangenheit der UEFA immer eng mit dem französischen Fußball verbunden war, ebenso wie mit der Stadt Paris. "Die UEFA kann ihre Wurzeln hierhin zurückverfolgen", sagte er. Von Henri Delaunay bis zum ehemaligen UEFA-Präsidenten Jacques Georges stand der französische Fußball lange an der Spitze des europäischen Fußballs. Delaunay, so sagte es Herr Duchaussoy, "war Teil eines geschlossen Kreises von Visionären, die sich vorstellten, einen Verband zu gründen, der den Fußball auf kontinentalem Level organisieren und entwickeln sollte. Daraus entstand die UEFA."
Delaunay wurde 1954 der erste Generalsekretär der UEFA und die Trophäe für die UEFA-Europameisterschaft trägt immer noch seinen Namen. Die erste UEFA-Europameisterschaft 1960 wurde in Frankreich ausgetragen. Herr Duchaussoy betonte, dass der Vorläufer der UEFA Champions League, der Pokal der europäischen Meistervereine, aufgrund der Initiative von zwei Journalisten von L'Equipe, Gabriel Hanot und Jacques Ferran, ins Leben gerufen wurde.
FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sprach ebenfalls zum Kongress und unterstrich die tiefen Bindungen des Weltfußballverbands zu Paris. Die FIFA wurde dort 1904 gegründet und der europäische Fußball hat seitdem eine führende Rolle in der Entwicklung dieses Sports gespielt. "Die Präsenz des europäischen Fußballs in den Wettbewerben der FIFA ist sehr stark", sagte er. "Das ist normal, denn die Entwicklung des Fußballs hat auf diesem Kontinent begonnen und wir danken diesem Kontinent dafür, dass er sein Wissen über die Entwicklung des Fußballs heute weltweit weitergibt."