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Viel Lob für PSV

"Endlich!", titelte eine niederländische Zeitung, nachdem der PSV ins Achtelfinale eingezogen ist.

Der PSV Eindhoven hatte gestern Abend allen Grund zum Feiern, nachdem der Klub im neunten Anlauf endlich den Sprung ins Achtelfinale geschafft hat. Auch in Portugal herrschte Erleichterung, da der FC Porto endlich "meisterlich gespielt hat". Für den belgischen Fußball war es jedoch wieder einmal ein bitterer Abend. uefa.com fasst die Pressemeldungen aus Europa zusammen.

PSV Eindhoven - Arsenal FC 1:1

Endlich! Der PSV gehört zu den 16 Besten in Europa. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen hat Eindhoven gestern Abend endlich das Achtelfinale erreicht. Unglaublich erleichtert hat der PSV als Mannschaft gefeiert, alle tanzten Arm in Arm um den Anstoßkreis. Diese neue Mannschaft hat das vollendet, was Teams mit Spielern wie Romário, Ronaldo, Nilis, Van Nistelrooij, Kezman oder Robben in den letzten zehn Jahren nicht geschafft haben. (Algemeen Dagblad, Niederlande)

Der Überlebenstrieb war stärker als Arsenals Fußballkünste und hat den Klub in der Champions League am Leben erhalten. Sollten sie im kommenden Monat Rosenborg in Highbury schlagen, wird sich Arsène Wengers Elf dem PSV Eindhoven im Achtelfinale anschließen. (The Guardian, England)

Rosenborg BK - Panathinaikos FC 2:2

Das ist kein schlechtes Resultat, ganz sicher nicht. Einmal mehr hat diese Rosenborg-Truppe aber mehr Appetit als Potenzial gezeigt. Das Team hat sowohl defensiv als auch offensiv Defizite. Was Trainer Per Joar Hansen jedoch am meisten ärgern muss, ist der fehlende Rhythmus im Angriff, der Rosenborg vor einigen Jahren berühmt gemacht hat. (Verdens Gang, Norwegen)

So wie das Spiel lief, war schnell klar, dass Panathinaikos in Norwegen nur dann unentschieden spielen würde, wenn die Mannschaft kollektiv Selbstmord begehen würde. Und genau das tat sie. Es ist inakzeptabel, in einem so hochkarätigen Wettbewerb eine so große Chance, auswärts zu gewinnen, einfach wegzuwerfen. Der Traum, sich zu qualifizieren, ist nun praktisch ausgeträumt. Die Schuld können die Grünen nur bei sich selbst suchen. (Goal News, Griechenland)

FC Barcelona - Celtic FC 1:1

Bislang war Barça der perfekte Gastgeber. Die Gäste haben das Camp Nou noch jedes Mal mit einem zufriedenen Lächeln verlassen. Doch gestern Abend, als die Fans eine Fortsetzung des Klassikers vom letzten Wochenende erwarteten, wurden sie Zeuge eines schlimmen Katers und einer Gästetruppe, die sie zwang, einen guten schottischen Scotch-Whiskey in kleinen Schlückchen zu trinken, wobei Celtic Barça nicht genug abfüllte, um wirklich große Probleme bereiten zu können. (La Vanguardia, Spanien)

Celtic hat gestern Abend tief in die Trickkiste gegriffen und dort genug Energie und Kampfgeist gefunden, um sich Barcelona vom Leib zu halten und den ersten Auswärtspunkt in der Champions League zu holen. Ganze neun Spiele hat es gedauert, doch endlich hat die Mannschaft von Martin O'Neill, die den Großteil des Abends mit dem Rücken zur Nou Camp-Wand stand, eine rabenschwarze Serie beenden können. (Daily Record, Schottland)

AC Milan - FC Shakhtar Donetsk 4:0

Im ersten Durchgang wurde Milan nur von Dida gerettet, in der zweiten Hälfte starteten zwei Milan-Stars bei ihrem Comeback dann voll durch. Nach einer überragenden Saison musste Kaká nur einen guten Auftritt hinlegen und sein erstes Tor in der Champions League erzielen. Für Hernán Crespo stand jedoch mehr auf dem Spiel. Mit zwei Treffern bewies der Argentinier, dass er zurück ist und dass er das schönste Weihnachtsgeschenk für die Rossoneri werden könnte. (Gazzetta dello Sport, Italien)

Der belgische Schiedsrichter Frank De Bleckere hat die Partie sechs Mal angepfiffen, und wenn wir den Beginn der ersten und zweiten Halbzeit nicht mitzählen, haben die Shakhtar-Spieler vier Mal zuerst den Ball berührt. Diese vier Mal haben dem ukrainischen Meister jedoch nicht gut getan. Shakhtar hat sich im ersten Durchgang einigermaßen gut geschlagen, doch nach zwei schnellen Toren in Folge fiel die Mannschaft auseinander. (www.sports.com.ua, Ukraine)

RSC Anderlecht - Valencia CF 1:2

Langsam wird's langweilig und auch sehr ärgerlich. Gestern Abend hat Anderlecht erneut in der Champions League verloren. Die Truppe in lila-weiß ist mit Null Punkten immer noch Schlusslicht der Gruppe G und aus dem europäischen Wettbewerb ausgeschieden. Schmerzvoll, und mit einem Auswärtsspiel bei Inter vor der Brust erscheint es fast sicher, dass sie am Ende mit leeren Händen da stehen. (Het Nieuwsblad, Belgien)

Ranieri hat sich gestern Abend an seine Prinzipien gehalten. Der Trainer hat eine Elf aufgestellt, die speziell auf Konter ausgerichtet war, und sein Team hat die Rolle perfekt gespielt. Valencia stand tief, ließ Anderlecht gewähren und nutzte seine Chancen, sobald sie sich boten, mit einem bemerkenswerten Killerinstinkt. (Levante, Spanien)

Werder Bremen - FC Internazionale Milano 1:1

Nach einem Tief in der Bundesliga konnte Werder auch auf europäischer Ebene keine Wundertaten vollbringen und vergab die Chance, sich vorzeitig zu qualifizieren. Die erhoffte Revanche gegen Inter nach der 0:2-Niederlage in Mailand misslang. Und nachdem Valencia in Anderlecht gewonnen hat, wird das letzte Gruppenspiel ein Endspiel. (Kicker, Deutschland)

Inter mag vielleicht einige Probleme haben, die noch gelöst werden müssen, doch eines ist sicher: sie haben Kampfgeist, geben niemals auf und holen am Ende mindestens einen Punkt. In dieser Saison haben sie von 20 Partien noch keine verloren. Für die heimische Liga reicht das zwar nicht, doch die Leistung in Deutschland gibt ihnen vor der Begegnung mit Juventus am kommenden Sonntag sicherlich Auftrieb. (Corriere dello Sport, Italien)

Chelsea FC - Paris Saint-Germain FC 0:0

Motivation war das Schlagwort vor dem Spiel, und obwohl niemand Chelsea vorwerfen kann, einen Gang zurückgeschaltet zu haben, war das nur die Attrappe eines Fußballspiels. Nachdem sie sich vor drei Wochen bereits für das Achtelfinale qualifiziert hatten, war das absehbar. Mit dem Remis gegen Paris St-Germain ist Chelsea weiterhin ungeschlagen - nach vier Siegen. Sie wissen aber, dass härtere Schlachten vor ihnen liegen. (The Independent, England)

Paris ist kein Dream-Team. Doch sie haben ihre Pflicht erfüllt. Heute Nachmittag kommen die Spieler mit einem Punkt aus London zurück, ihr Schicksal haben sie damit noch selbst in der Hand. (Aujourd'hui-Le Parisien, Frankreich)

PFC CSKA Moskva - FC Porto 0:1

CSKA hat erneut vom Elfmeterpunkt versagt. Eine schlechte Angewohnheit, mit der man in der Champions League nicht viel erreichen kann. Im zweiten Durchgang waren sie ideenlos, und spielten, was noch schlimmer ist, entgegen der Erwartungen ohne Leidenschaft. Mit diesem Fußball nützt ihnen selbst die russische Kälte nichts. (Sport-Express, Russland)

Ein Treffer von McCarthy sowie eine gute Leistung und Teamgeist haben dem FC Porto den ersten Sieg im diesjährigen Wettbewerb beschert. Die Spieler haben die Anweisungen des Trainers befolgt und Charakter, Engagement und Professionalität gezeigt. Sie haben wie Champions gespielt. (A Bola online, Portugal)

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