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Futsal blüht in Zukunft weiter auf

Giancarlo Abete, der Vorsitzende der Kommission für Futsal und Beach Soccer, hebt besonders den Unterhaltungsfaktor bei der Entwicklung von Futsal hervor und prophezeit eine immense Entwicklung.

Giancarlo Abete, der Vorsitzende der Kommission für Futsal und Beach Soccer
Giancarlo Abete, der Vorsitzende der Kommission für Futsal und Beach Soccer ©UEFA.com

Die Kommission für Futsal und Beach Soccer hat die jüngst in Ungarn ausgetragene UEFA-Futsal-Europameisterschaft 2010 als "Schritt nach vorne" bewertet.

Die Spanier hatten einmal mehr demonstriert, dass sie eine Klasse für sich sind, und zum dritten Mal in Folge das Kontinentturnier gewonnen - mit einem 4:2-Erfolg gegen den iberischen Nachbarn Portugal im Finale in Debrecen. 4 845 Zuschauer verfolgten am 30. Januar das Endspiel, insgesamt waren 58 851 Zuschauer vor Ort.

"Das war definitiv ein Schritt nach vorne, was die Qualität der Organisation durch den Ungarischen Fußballverband anbetrifft, und auch in Sachen Besucherandrang, der bedeutend war, in Bezug auf die vorherigen Turniere", sagte Giancarlo Abete, der Vorsitzende der Kommission für Futsal und Beach Soccer. "Auch das Fernsehinteresse war von großer Bedeutung. Es ist deutlich erkennbar, dass es sich entwickelt - UEFA-Zahlen belegen [ein Gesamt-] Wachstum im Vergleich zum vorherigen Turnier."

Wie der Frauenfußball wird Futsal immer populärer, was sich auch an der Ausweitung des Turniers in Ungarn von acht auf zwölf Mannschaften zeigt. Damit hatten auch einige - im Futsal-Bereich - weniger etablierte Nationen die Chance, ins Rampenlicht zu rücken. Während Belgien und Slowenien zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder an einer Endrunde teilnahmen, war es für Belarus und Aserbaidschan der allererste Auftritt. Aserbaidschan überraschte alle Beobachter mit dem Einzug ins Halbfinale, und Abete glaubt, dass sich Futsal mit Riesenschritten außerhalb der traditionellen Hochburgen weiterentwickeln wird.

Der Italiener hob vor allem den Spaß- und Unterhaltungsfaktor von Futsal hervor: "Futsal ist populär, weil es ein attraktiver Sport in Sachen Spektakel ist. Die Spieler bieten jede Menge Unterhaltung an. Die Turniere werden meistens in der Halle absolviert, was eine gewisse Nähe für die Fans garantiert. Es gibt Länder, die in der Vergangenheit stark zugelegt haben, und andere, die noch in der Entwicklung stecken. Wir können jedoch in vielen Ländern eine beachtliche Entwicklung verzeichnen."

Da Futsal gerade so blüht, will die Kommission den Schwung aufrechterhalten. Einerseits wird die Entwicklung des Sports überwacht, andererseits werden die 53 UEFA-Mitgliedsverbände ermutigt, Futsal zu fördern. "Der Wille ist groß, in die Zukunft zu investieren und die Einrichtungen zu verbessern, was fundamental ist", sagte Abete. "Und es ist ebenso wichtig, Entwicklungsverfahren, die von der UEFA akzeptiert werden, einzuführen. Es ist wichtig, dass es eine gewisse Beständigkeit bei der Entwicklung von Verfahren gibt, die angewandt werden können."

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