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Härtetests für Napoli und Atlético

Veröffentlicht: Freitag, 8. Februar 2013, 9.40MEZ
Ein Derby für Atlético Madrid, ein Highland-Gastspiel für Celtic, ein schwerer Gang für den SSC Napoli und der Start in die Rückrunde der Schweizer Liga stehen an diesem Wochenende im Fokus. Unser Ausblick.
Härtetests für Napoli und Atlético
Napolis Edinson Cavani ist derzeit der torgefährlichste Spieler der Serie A ©Getty Images

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Veröffentlicht: Freitag, 8. Februar 2013, 9.40MEZ

Härtetests für Napoli und Atlético

Ein Derby für Atlético Madrid, ein Highland-Gastspiel für Celtic, ein schwerer Gang für den SSC Napoli und der Start in die Rückrunde der Schweizer Liga stehen an diesem Wochenende im Fokus. Unser Ausblick.

Schottland: Inverness Caledonian Thistle FC - Celtic FC (Samstag, 13.00 Uhr)
Tabellenführer Celtic will in den Highlands seinen Vorsprung von 15 Punkten verteidigen, bevor am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League gegen Juventus ansteht. Giorgos Samaras und Emilio Izaguirre fallen wegen Oberschenkelverletzungen wahrscheinlich aus, deshalb hofft Trainer Neil Lennon sehr, dass seine 16 Nationalspieler ihre Länderspieleinsätze unbeschadet überstanden haben. Efe Ambrose wird wieder ausfallen, er bereitet sich mit Nigeria auf das Finale des Africa Cups gegen Burkina Faso am Sonntag vor. Dafür steht Torhüter Fraser Forster nach auskurierter Nackenverletzung vor seiner Rückkehr zwischen die Pfosten.

"Ich habe dort erst einmal gespielt und dabei zwei Tore geschossen, hoffentlich geht es am Wochenende so weiter", meinte Stürmer Tony Watt im Hinblick auf Celtics 4:2-Erfolg im Caledonian Stadium im August. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, hoffentlich kann ich am Samstag meinen Teil dazu beitragen."

Deutschland: FC Bayern München - FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr)
Ungleicher könnten die Voraussetzungen für den FC Bayern München und den FC Schalke 04 vor ihrem Duell am Samstagabend nicht sein. Die Bayern eilen nach zuletzt drei Siegen und zwölf Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund mit Riesenschritten ihrer 23. Meisterschaft entgegen, während Schalke nach nur einem Sieg aus den letzten acht Bundesligaspielen und dem desaströsen 1:2 vom Wochenende gegen die SpVgg Greuther Fürth als Sechster sogar um die Teilnahme an der UEFA Europa League bangen muss.

Schalkes Keeper Timo Hildebrand geht dennoch vorsichtig optimistisch in das Spiel gegen die Münchner, die die letzten vier direkten Duelle allesamt gewonnen haben: "Klar sind die Münchner haushoher Favorit. Wir fahren so nach München wie Greuther Fürth voriges Wochenende zu uns: ohne Druck. Keiner erwartet etwas von uns. In dem Spiel können wir nichts verlieren. Vielleicht holen wir uns mit einer guten kämpferischen Leistung ja dort Kraft zurück für die kommenden Wochen." Vielleicht gibt es aber auch den nächsten Nackenschlag für die zurzeit arg gebeutelten Knappen, schließlich liegt das 0:5-Debakel gegen die Bayern beim Testspiel in Katar keine vier Wochen zurück.

Italien: S.S. Lazio - SSC Napoli (Samstag, 20.45 Uhr)
Beim Duell zwischen dem Tabellenzweiten und -dritten in Italien will Napoli-Angreifer Edinson Cavani sein Trefferkonto weiter erhöhen, momentan steht er bei 18 Saisontoren und hat damit so oft getroffen wie kein anderer Akteur in der Serie A. "Wir arbeiten jeden Tag hart für den Traum, den wir alle haben – die italienische Meisterschaft“, sagte der Stürmer aus Uruguay.

Nach fünf Siegen in den letzten sechs Spielen liegt Napoli nur noch drei Zähler hinter Spitzenreiter Juventus, Lazio hat noch sechs weitere Punkte Rückstand, nachdem den Römern in den letzten drei Partien kein einziger Sieg gelang. Zudem müssen sie jetzt auch noch auf ihren verletzten Sturmführer Miroslav Klose verzichten. Der deutsche Nationalspieler könnte von Neuzugang Louis Saha vertreten werden. "Ich bin hier, um Lazio dabei zu helfen, in dieser Saison so viel wie möglich zu gewinnen", erklärte der 34-jährige Franzose.

Spanien: Rayo Vallecano de Madrid - Club Atlético de Madrid (Sonntag, 21.00 Uhr)
Würde diese Partie im Vicente Calderón stattfinden, würde Rayo großen Grund zur Sorge haben, denn der Tabellenzweite Atlético hat in der laufenden Saison alle Pflichtspiele im eigenen Stadion gewonnen. Auswärts gab es jedoch bereits sechs Niederlagen, deshalb hebt Trainer Diego Simeone vor dem Duell mit Rayo den mahnenden Zeigefinger, schließlich haben die Hausherren einen Platz im internationalen Geschäft im Visier.

"Sie sind eine große Mannschaft, sie haben sich unter ihrem Trainer [Paco Jémez] stark entwickelt und treten mutig auf", sagte Simeone. "Sie haben keinen einzigen Spieler, der Probleme mit dem Ball hat, und in der eigenen Hälfte schaffen sie immer Überzahlsituationen. Wir treffen auf eine Mannschaft von Rayo, die gut in Form ist und eine starke Saison spielt."

Schweiz: FC Basel 1893 - FC Sion (Sonntag, 16.00 Uhr)
Vier Punkte trennen die Basler vom Grasshopper Club, dem Wintermeister, der zum Auftakt beim Tabellenletzten Servette FC antritt und somit die auf dem Papier leichtere Aufgabe hat als der FCB. Denn mit dem FC Sion kommt jenes Team in den St. Jakob-Park, das vor der Saison als stärkster Herausforderer des Meisters gehandelt worden war – und sich nun mit Gelson Fernandes einen namhaften Mittelfeldspieler und mit Víctor Muñoz einen erfahrenen neuen Trainer geangelt hat.

Gelson, 40-facher Schweizer Nationalspieler, soll dabei ausgerechnet jenen Mann ersetzen, dem er am Sonntag wohl auf dem Spielfeld begegnen wird: Geoffroy Serey Die, der im Januar von Sion nach Basel wechselte. "Gleich gegen Sion - speziell", sagt Serey denn auch. Er hält weiterhin viel von seinen ehemaligen Kollegen: "Sion wird bis zum Schluss oben dabei sein", sagt der Ivorer. Und auch Murat Yakin, der Basler Trainer, sagt: "Mit Sion ist immer zu rechnen." Trotzdem: Yakins Team braucht den Sieg dringend.

England: Manchester United FC - Everton FC (Sonntag, 17.00 Uhr)
Im Rahmen des Länderspiels gegen Brasilien führte Wayne Rooney noch intensive Gespräche mit Evertons Leighton Baines und Leon Osman, doch in diesem Nordwest-Derby muss er seine Beziehungen zu seinem Ex-Klub für kurze Zeit beiseite schieben. United führt die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung vor Meister Manchester City FC an, Rooney soll nun dafür sorgen, dass das Polster zumindest nicht schmilzt. Gegen Brasilien erzielte er sein fünftes Tor in den letzten vier Spielen.

Die Gastgeber sollten vor allem auf Evertons Marouane Fellaini aufpassen. Der belgische Nationalspieler markierte am 1. Spieltag im August den Siegtreffer gegen United, beim 4:4-Unentschieden im vergangenen April war er sogar zweimal erfolgreich. Der ehemalige United-Stürmer Frank Stapleton sieht im Moment "nur zwei bessere Mannschaften" als das Team von der Merseyside, er ist sich sicher: "Everton wird sich dort nicht als Außenseiter fühlen."

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Letzte Aktualisierung: 08.02.13 9.02MEZ

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