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Meilensteine, Mühlsteine und Schnäppchen

Veröffentlicht: Donnerstag, 31. Januar 2013, 19.45MEZ
Für Cristiano Ronaldo läuft es weiter wie geschmiert, David Moyes und Olivier Deschacht konnten Meilensteine setzen und der Elfmeterfluch beim RSC Anderlecht geht weiter. UEFA.com lässt die Woche Revue passieren.
Meilensteine, Mühlsteine und Schnäppchen
Guillaume Gillet vergab in dieser Saison schon drei Elfmeter ©Getty Images

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Veröffentlicht: Donnerstag, 31. Januar 2013, 19.45MEZ

Meilensteine, Mühlsteine und Schnäppchen

Für Cristiano Ronaldo läuft es weiter wie geschmiert, David Moyes und Olivier Deschacht konnten Meilensteine setzen und der Elfmeterfluch beim RSC Anderlecht geht weiter. UEFA.com lässt die Woche Revue passieren.

Mannschaft: UEFA-Schiedsrichter
UEFAs Winterkurs für Schiedsrichter fand diese Woche in Rom statt und dabei gab es ein historisches Novum. Die Elite der Frauen- und Männerschiedsrichter kamen erstmals bei einem UEFA-Seminar zusammen. Während sich die Männer auf die K.-o.-Runden in der UEFA Champions League und UEFA Europa League vorbereiten, steht für die Frauen neben der UEFA Women's Champions League auch die UEFA Women's EURO 2013 auf dem Programm.

Die Neueinführung des europäischen Fußballdachverbands wurde von vielen Seiten begrüßt. "Die Teilnahme von Schiedsrichterinnen an diesem Kurs ist ein Meilenstein für die UEFA", so Pierluigi Collina, oberster Schiedsrichter-Boss der UEFA. "Ich bin absolut überzeugt, dass dies eine gute Initiative ist, denn der Frauenfußball, und dadurch auch das Schiedsrichterwesen der Frauen, werden immer wichtiger."

Spieler: Cristiano Ronaldo (Real Madrid CF)
In der letzten Saison erzielte er mit 46 Treffern einen Karrierebestwert, doch nun schickt sich der Portugiese an, diese Marke nochmals zu überbieten. Ein lupenreiner Hattrick beim 4:0-Erfolg von Real gegen Getafe CF am letzten Sonntag kam da gerade recht.

"Ich will meine eigenen Rekorde aus der letzten Saison brechen und ein noch besserer Spieler als damals sein", so Ronaldo, der für Real jetzt 100 Tore in 87 Spielen markiert hat.

Tor: Ricardo Fernandes (Doxa Katokopia FC)
Der ehemalige Spieler vom FC Porto, Sporting Clube de Portugal und FC Metalurh Donetsk hat sich in eine bereits lange Liste der Kandidaten für das Tor der Saison eingereicht. Beim 2:2-Remis von Doxa gegen Alki Larnaca FC in der ersten zyprischen Liga am Montag gelang ihm ein kurioser Treffer mit erstklassigen Haltungsnoten. "Es war ein sensationelles Tor. Ich könnte mir die Wiederholung immer wieder anschauen, aber für so einen Treffer braucht man natürlich Glück." Zu sehen gibt es den Kunstschuss im offiziellen Video des Fußballverbands von Zypern ab 1:12.

Zahl: 500
David Moyes saß letztes Wochenende zum 500. Mal als Trainer von Everton FC auf der Bank, als sein Team in der vierten Runde des FA Cups gegen Bolton Wanderers FC antrat. Das Jubiläum verlief dank eines späten Treffers von John Heitinga erfolgreich, aber auch die Gesamtbilanz von Moyes, der Everton in seinen zehn Spielzeiten sieben Mal in die Top-7 der Liga führen konnte, kann sich durchaus sehen lassen.

Zitat
"Ich bin sehr stolz über mein 300. Spiel in der Liga. In Zeiten des vielen Geldes und der Transfers kommt es selten vor, dass ein Spieler 300 Mal für den gleichen Verein spielt. Aber ich bin ein sehr treuer Mensch. Meine Frau wird dies wahrscheinlich auch gerne hören."
Olivier Deschacht (31), Verteidiger von RSC Anderlecht, nach seinem 300. Spiel für den Verein aus Brüssel.

Elfmeterfluch: RSC Anderlecht
Am Mittwoch konnte Anderlecht im Halbfinal-Hinspiel des belgischen Pokals dank des Treffers von Milan Jovanović mit 1:0 gegen KRC Genk gewinnen. Dies wurde aber fast zur Nebensache, weil alle nur noch über den schwach getretenen Elfmeter von Guillaume Gillet redeten, der kurz vor dem Pausenpfiff Genks László Köteles nicht überwinden konnte. Der Mittelfeldspieler scheiterte in dieser Saison bereits zum dritten Mal vom Punkt, insgesamt hat der belgische Tabellenführer nur sechs von 15 Strafstößen im Tor unterbringen können.

"Ich habe so etwas in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt und hoffe, dass ich dies auch nicht nochmals erleben muss", so Anderlechts Trainer John van den Brom. "Wenn wir einen Elfmeter bekommen, denkt sich jeder im Stadion gleich: 'Oh nein.' So geht es mir auch."

Wintertraum: Arik Benado (Maccabi Haifa FC)
Im November wurde Benado als Nachfolger von Reuven Atar präsentiert und hat Maccabi Haifa in beeindruckender Art und Weise wieder in die Erfolgsspur gebracht. Damals war der Verein Vorletzter der israelischen Premier League, doch unter dem neuen Coach holte man neun Siege und zwei Unentschieden, so dass man jetzt nur noch fünf Punkte hinter Spitzenreiter Maccabi Tel-Aviv FC liegt.

"Mein erstes Ziel war es, Stabilität ins Team zu bringen", so Benado, Rekordnationalspieler mit 94 Länderspielen und zudem mit 568 Einsätzen auch Rekordspieler der israelischen Liga. "Ich musste sicherstellen, dass die Spieler verstehen, dass Maccabi Haifa an die Tabellenspitze gehört. Ich habe vielleicht nicht daran geglaubt, dass der Wandel so schnell gehen würde, aber ich habe schon darauf gehofft."

Verteidiger Dekel Keinan fügte hinzu: "Wenn wir den Titel holen wollen, dann müssen wir auch so spielen und nicht nur viel reden. Wir haben keine Angst das Wort 'Meisterschaft' in den Mund zu nehmen, aber sie wird nicht realistischer, nur wenn wir darüber reden."

Schnäppchen: Antonis Petropoulos (AEK Athens FC)
Nach dem turbulenten Tag mit Transferschluss gestern darf daran erinnert werden, dass die besten Dinge im Leben kostenlos sind. Fünf Jahre lang kämpfte Petropoulos vergeblich um einen Stammplatz bei Panathinaikos FC, ehe er ablösefrei zum Stadtrivalen AEK wechselte. Die befanden sich mit nur drei Siegen in 15 Spielen gerade in einer echten Krise und nach seinem Debüt bei der 1:3-Niederlage gegen Asteras Tripolis FC Anfang Januar hat Petropoulos in den drei darauf folgenden Spielen jeweils ein Tor erzielt. AEK, das noch nie in der Vereinsgeschichte abgestiegen ist, holte dabei sieben Punkte und kletterte auf den zwölften Rang.

"Ich will das Wort 'Abstieg' gar nicht in den Mund nehmen. Wir reden über AEK und ich kann mir die Liga ohne AEK nicht vorstellen", meinte Petropoulos, der am Montag seinen 27. Geburtstag feierte. "Ich fühle mich jetzt viel besser auf dem Platz, da ich für einen Verein spiele, der an mich glaubt. Ich habe nichts zu beweisen. Ich weiß, wer ich bin, und ich gebe immer mein Bestes."

Letzte Aktualisierung: 01.02.13 10.03MEZ

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