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Cavani schlägt dreimal zu, Ferdinand als 007

Veröffentlicht: Freitag, 11. Januar 2013, 9.00MEZ
Während Edinson Cavani erneut dreifach traf, strebt Rio Ferdinand eine Agentenkarriere an. Der FC Bayern München hat dagegen etwas gegen weiße Socken - UEFA.com liefert den Wochenrückblick.
Cavani schlägt dreimal zu, Ferdinand als 007
Edinson Cavani feiert einen seiner drei Treffer gegen die Roma ©Getty Images

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Veröffentlicht: Freitag, 11. Januar 2013, 9.00MEZ

Cavani schlägt dreimal zu, Ferdinand als 007

Während Edinson Cavani erneut dreifach traf, strebt Rio Ferdinand eine Agentenkarriere an. Der FC Bayern München hat dagegen etwas gegen weiße Socken - UEFA.com liefert den Wochenrückblick.

Spieler: Edinson Cavani (SSC Napoli)
Demba Ba wusste bei seinem Debüt beim 5:1-Sieg von Chelsea FC im FA Cup gegen Southampton FC gleich mit einem Doppelpack zu beeindrucken, doch - wie nicht das erste Mal in dieser Saison - Edinson Cavani erzielte noch ein Tor mehr: Der Nationalspieler aus Uruguay machte beim 4:1-Heimsieg des SSC Napoli am Sonntag gegen AS Roma seinen siebten Dreierpack und kletterte mit den Partenopei auf den dritten Platz in der Serie A. "Mit diesen Leistungen sollte er den Goldenen Ball bekommen", so Roma-Manager Franco Baldini, während Napoli-Trainer Walter Mazzarri einfach nur meinte: "Er war fabelhaft." Der 25-Jährige führt die Torjägerliste der Serie A im Moment mit 16 Treffern an, in der UEFA Europa League liegt er mit sieben Toren ebenfalls ganz vorne.

Mannschaft: SAS Épinal
Titelverteidiger Olympique Lyonnais musste in den Pokalspielen dieser Woche wohl die bitterste Niederlage hinnehmen - Aston Villa hat nach der 1:3-Niederlage im englischen League Cup gegen Viertligist Bradford City AFC immerhin noch eine Chance im Rückspiel. Épinal, das in Frankreichs dritter Liga in dieser Saison bislang nur zwei Spiele gewinnen konnte, setzte sich nach einem 3:3-Remis schließlich im Elfmeterschießen gegen Lyon durch. "Ich weiß noch nicht, ob ich träume oder ob das wahr ist", meinte Épinals Präsident Yves Bailly, während Trainer Fabien Tissot von einem "großen und verdienten Sieg" sprach.

Tor: Nicolás Gaitán (SL Benfica)
Der argentinische Nationalspieler Gaitán erzielte bei Benficas 3:1-Sieg bei GD Estoril-Praia am Sonntag nach einem Eckball von Óscar Cardozo einen sehenswerten Treffer, als er den Ball volley mit der Hacke ins Tor beförderte. "Nico steigert sich von Spiel zu Spiel, das ist sehr wichtig für die Mannschaft", meinte Trainer Jorge Jesus und war voll des Lobes für den 24-jährigen Mittelfeldspieler.

Zitat
"Wenn ein neuer James Bond gesucht werden würde, würde ich nicht sagen, dass ich das nicht machen würde."
Verteidiger Rio Ferdinand von Manchester United FC strebt nach dem Ende seiner Laufbahn eine Schauspielkarriere an.

Zahl: 36
Marco Storari krönte seinen 36. Geburtstag am Montag zwei Tage später mit zwei tollen Paraden gegen Bakaye Traoré, als sich Juventus im Viertelfinale der Coppa Italia in der Verlängerung gegen den AC Milan mit 2:1 durchsetzen konnte. Nach turbulenten 120 Minuten hätte er wohl nicht mehr die Kraft gehabt, 36 Kerzen auszupusten, doch wie Juve-Trainer Antonio Conte befand, hat er sich mit seiner Leistung "selbst das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht".

Wortteufel: "Er" (FC Barcelona)
Der Spieler, der nicht mehr länger bei "Das Beste der Woche" genannt werden darf, wurde mit dem vierten Ballon d'Or in Folge ausgezeichnet. Er zeigt aber auch eine hervorragende menschliche Seite und überbrachte so Stürmer Mauro Icardi von UC Sampdoria, der mit seinen beiden Toren am letzten Wochenende den Sieg bei Juventus sicherte, die besten Wünsche. Der 19-Jährige wurde wie der Namenlose im argentinischen Rosario geboren. In der Zeit zwischen 2008 und 2011 waren die beiden außerdem Teamkollegen in Barcelona.

Sockenskandal: FC Bayern München
Die Bayern bereiteten sich in Katar akribisch auf die Rückrunde vor und müssen auch im Trainingslager eiserne Disziplin halten. So waren es die Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos, die sich für das Tragen weißer - anstatt schwarzer - Socken einen Rüffel von Jupp Heynckes abholten. "Wir haben ein gemeinsames Ziel", so der Fußballlehrer. "Da braucht es Disziplin. Und das fängt damit an, dass wir alle die gleichen Socken tragen." Kapitän Philipp Lahm wurde damit beauftragt, eine Strafe einzutreiben, während der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge die Vorgehensweise des Trainers befürwortete: "Mir gefällt es, wie der Trainer reagiert."

Sängerin: Pia Sundhage (Schweden)
Die schwedische Trainerin Sundhage legte die Messlatte für alle Fußballtrainer/-innen am Montag extrem hoch. Nachdem die 52-Jährige als FIFA-Trainerin des Jahres ausgezeichnet worden war, bedankte sie sich bei der Gala in Zürich mit einer spontanen Interpretation von Bon Dylans "If Not For You". Vicente del Bosque, der Sieger bei den Männern, antwortete zwar nicht mit "Yea! Heavy And A Bottle Of Bread", doch der Auftritt der Schwedin dürfte für Kenner keine Überraschung gewesen sein. Als sie sich 2008 als Trainerin der USA vorstellte, gab sie Dylans "The Times They Are A-Changing" zum Besten.

Ritual: Pepe Reina (Liverpool FC)
Liverpools Torhüter Pepe Reina offenbarte im spanischen Fernsehen in dieser Woche eine neue private Seite von ihm, wo er über bizarre Rituale vor den Spielen sprach. Der 30-Jährige erklärte, dass er immer "mit dem rechten Fuß" die Seitenlinie überquert und anschließend "zwei Mal hüpft". "Am Morgen eines Spieltages muss ich immer tanken, und wenn es nur für fünf Pfund ist", fuhr er fort. "Manchmal wundert sich der Tankwart dann und meint: 'Du warst doch erst gestern hier'".

Karriereende: Emmanuel Olisadebe (Polen)
Zwar wurde er in den letzten Monaten seiner Karriere immer wieder mit Knieproblemen zurückgeworfen, doch nachdem er mit 34 Jahren nun auf UEFA.com seine Karriereende bestätigte, blickte der ehemalige polnische Nationalstürmer Emmanuel Olisadebe positiv auf seine Erfolge zurück. "Ich bin Polen sehr dankbar. Ich habe hier eine erfolgreiche Zeit gehabt, meine Frau kennengelernt und für die Nationalmannschaft gespielt. Ich werde diese Erfahrungen nie vergessen", so der in Nigeria geborene Offensivmann. "Hätte ich diese Knieprobleme nicht gehabt, hätte es besser laufen können. Aber ich zufrieden, so wie es gekommen ist", versicherte er. "Ich komme aus Nigeria und hatte in Europa großen Erfolg. Ich habe viele tolle Erinnerungen, und die kann mir keiner nehmen. Und wer weiß? Vielleicht komme ich eines Tages als Co-Trainer nach Polen zurück."

Letzte Aktualisierung: 11.01.13 9.30MEZ

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