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Manchester vor dem großen Derby-Kracher

Veröffentlicht: Freitag, 7. Dezember 2012, 8.53MEZ
Das Wochenende bietet Duelle zwischen den Stadtrivalen in Manchester und Athen, außerdem gibt es ein Spitzenspiel in Frankreich und in Italien messen sich die beiden ersten Verfolger des Tabellenführers.
Manchester vor dem großen Derby-Kracher
In Manchester ist am Sonntag wieder Derbyzeit ©Getty Images

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Veröffentlicht: Freitag, 7. Dezember 2012, 8.53MEZ

Manchester vor dem großen Derby-Kracher

Das Wochenende bietet Duelle zwischen den Stadtrivalen in Manchester und Athen, außerdem gibt es ein Spitzenspiel in Frankreich und in Italien messen sich die beiden ersten Verfolger des Tabellenführers.

England: Manchester City FC - Manchester United FC (Sonntag, 14.30 Uhr)
Sir Alex Ferguson bezeichnete Uniteds Abwehrverhalten beim 4:3-Sieg gegen Reading FC am letzten Wochenende als "lächerlich" und war besorgt über die Verwundbarkeit der Red Devils bei Flanken. "Das ist ein Ärgernis, es ist besorgniserregend", so Sir Alex, dessen  Mannschaft schon 15 Mal in dieser Saison in Rückstand geriet. "Wenn wir am Sonntag auch so spielen, weiß nur Gott, was mit uns passiert." Dennoch traf United die anschließende 0:1-Niederlage gegen CFR 1907 Cluj weniger hart als City, das drei Punkte hinter dem Stadtrivalen und Tabellenführer liegt, die 0:1-Pleite bei Borussia Dortmund und das frühe Aus in Europapokal. "Wir müssen jetzt weitermachen", sagte City-Mittelfeldspieler Scott Sinclair - und was für eine bessere Möglichkeit gibt es, als beim Rivalen für noch mehr Unruhe zu sorgen?

Griechenland: Panathinaikos FC - Olympiacos FC (Sonntag 18.30)
Das Duell der beiden größten Rivalen im griechischen Fußball hat wohl selten unter solchen Vorzeichen stattgefunden. Titelverteidiger Olympiacos hat als Spitzenreiter 16 Punkte Vorsprung auf Panathinaikos, bei denen vor drei Wochen mit Juan Ramón Rocha ein neuer Trainer für Jesualdo Ferreira geholt wurde. Entscheidend ist für Olympiacos-Trainer Leonardo Jardim aber nicht, wer in den vergangenen Wochen die meisten Punkte eingefahren hat, es zähle nun vor allem die Leidenschaft: "Es geht um das Prestige, den unbedingten Willen, das Spiel zu gewinnen."

Dänemark: FC København - FC Nordsjælland (Sonntag, 19.00 Uhr)

Nordsjælland schnappte dem FCK am letzten Spieltag der vergangenen Saison noch den dänischen Meistertitel vor der Nase weg, und dieses denkwürdige Ereignis wird auch beim erneuten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams sicherlich noch nicht vergessen sein. Durch einen Sieg könnten die Löwen aus Kopenhagen mit einem komfortablen Vorsprung von zwölf Punkten in die Winterpause gehen, und da in der Rückrunde nur noch 13 Partien ausstehen, wäre der Titel wohl schon so gut wie vergeben. Nordsjælland hatte nach der 1:6-Pleite gegen Chelsea FC am Mittwoch nur wenig Zeit, um die Köpfe für das Spiel im Parken wieder freizubekommen. Zusätzlich spricht die Statistik deutlich gegen sie. Der FCK hat in dieser Saison zu Hause 28 von 30 möglichen Punkten geholt und in den letzten 17 Heimspielen gegen Nordsjælland zwölf Mal gewonnen, drei Mal Unentschieden gespielt und nur zwei Mal verloren.

Italien: FC Internazionale Milano - SSC Napoli (Sonntag, 20.45 Uhr)
"Ich denke, über den Scudetto müssen wir uns nicht unterhalten. Aber ich spüre, dass meine Spieler jeden Tag selbstbewusster werden. Die Statistiken können uns Mut machen", sagte Napolis Trainer Walter Mazzarri vor dem Duell des Zweiten beim Dritten Inter. Napoli hat in der vergangenen Saison zum ersten Mal seit 17 Jahren bei Inter gewonnen. Am vergangenen Spieltag besiegten sie Pescara Calcio klar mir 5:1. Inter fand zuletzt mit einem Sieg gegen US Città di Palermo nach zuvor drei sieglosen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurück. Überraschenderweise gönnte Mazzarri seinem Starstürmer Edinson Cavani bei Napolis UEFA-Europa-League-Spiel gegen die PSV Eindhoven am Donnerstag keine Pause. "Immer wenn ich ihn schone, spielt er in der folgenden Partie schlecht. Er muss aber gegen Inter 100-prozentig bereit sein", sagte der Trainer über den Torjäger aus Uruguay, der in dieser Saison bereits zehn Tore in zwölf Ligaspielen erzielt hat.

Frankreich: AS Saint-Étienne - Olympique Lyonnais (Sonntag, 21.00 Uhr)
Dank einer grandiosen Serie von zehn Spielen ohne Niederlage ist St-Étienne bis auf Platz drei geklettert und hat vor dem Derby du Rhône nur noch fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Lyon. Das Stade Geoffroy-Guichard ist seit Dienstag mit 30 000 verkauften Tickets restlos ausverkauft. Les Verts peilen dabei ihren ersten Heimsieg gegen OL seit 1994 an. "Das ist ein sehr wichtiges Spiel; wegen unserer Platzierung, aber auch für unsere Stadt und für unsere Fans", sagte Trainer Christophe Galtier. St-Étienne hat in dieser Saison Paris Saint-Germain FC schon zweimal besiegt. Außerdem hat die Mannschaft mehr Vorbereitungszeit als Lyon, das am Donnerstag noch in der UEFA Europa League ran musste. Doch Rémi Gardes Mannschaft hat jüngst Olympique de Marseille (auswärts mit 4:1) und den Meister Montpellier Hérault SC geschlagen. Sie darf man nicht unterschätzen.

Letzte Aktualisierung: 07.12.12 16.28MEZ

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