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Die Topspiele des Wochenendes

Veröffentlicht: Donnerstag, 29. November 2012, 19.08MEZ
An diesem Wochenende steigen wieder einige Topspiele. Zu den Höhepunkten zählen dieses Mal vor allem die Derbys in Zürich und Haifa. UEFA.com gibt einen Überblick.
Die Topspiele des Wochenendes
In der Schweiz kommt es zum Derby zwischen Grasshopper Club und dem FC Zürich ©Getty Images

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Veröffentlicht: Donnerstag, 29. November 2012, 19.08MEZ

Die Topspiele des Wochenendes

An diesem Wochenende steigen wieder einige Topspiele. Zu den Höhepunkten zählen dieses Mal vor allem die Derbys in Zürich und Haifa. UEFA.com gibt einen Überblick.

Niederlande: AFC Ajax - PSV Eindhoven (Sonntag 20.45)
Ajax kann den Rückstand in der Amsterdam ArenA auf Tabellenführer PSV auf drei Punkte verkürzen. Das viertplatzierte Team von Frank de Boer hat im Herbst einige Punkte liegen gelassen und in vier Spielen um die beiden Partien in der UEFA Champions League gegen Manchester City FC nicht gewinnen können. Die PSV musste nach acht Siegen in der Eredivisie in Folge am letzten Wochenende eine 1:2-Heimniederlage gegen Vitesse hinnehmen und vergab dabei zahlreiche Chancen.

PSV-Kapitän Mark van Bommel spricht aber trotzdem von einem guten Zeitpunkt für das Spiel gegen Ajax, die man im Superpokal zu Beginn der Saison mit 4:2 in Amsterdam schlagen konnte. "Es ist gut, dass wir nun nach Amsterdam müssen", so der 35-Jährige. "Ich hätte nur Angst, wenn wir gegen Vitesse schlecht gespielt und keine Chancen kreiert hätten."

Schweiz: Grasshopper Club - FC Zürich (Sonntag 16.00)
Am Sonntag richten sich in der Schweiz alle Augen auf das Derby zwischen dem Grasshopper Club und dem FC Zürich. Diesem Spiel gilt auch besonderes Interesse, weil der Saisonverlauf der beiden Zürcher Vereine gegensätzlich aussieht. Die Grasshoppers grüßen von der Tabellenspitze, während der FC Zürich - vor allem im eigenen Stadion - derart weit den eigenen Ansprüchen hinterher läuft, dass Coach Rolf Fringer am Montag entlassen wurde.

Rang sieben in der Zehner-Liga war dann doch nicht gut genug für den FCZ, so dass Nachwuchstrainer Urs Meier die Elf kommissarisch betreuen wird. "Es gibt immer viele Gründe, wenn der Erfolg ausbleibt. Der Trainer alleine hat nicht Schuld", hatte FCZ-Präsident Ancillo Canepa erklärt. Aber auch der Grasshopper Club schwimmt zurzeit nicht gerade auf einer Erfolgswelle - aus den letzten vier Spielen holte der Spitzenreiter nur zwei Zähler. Beide Klubs sind also reif für einen Derbysieg - was die Angelegenheit umso interessanter macht.

Österreich: FC Salzburg - FK Austria Wien (Sonntag 16.00)
Die Partie Salzburg gegen Austria Wien ist nicht nur das Gastspiel des Tabellenführers beim härtesten Verfolger, sondern auch das Duell der beiden torgefährlichsten Mannschaften der österreichischen Bundesliga. 39 Mal haben beide Teams in den ersten 17 Saisonspielen getroffen, doch während die Austria damit 41 Punkte sammeln konnte, reichte es für Salzburg nur zu 36 Zählern. Für die Bullen spricht der Heimvorteil, die letzten vier Partien im eigenen Stadion konnten sie allesamt gewinnen, und auch das erste Duell mit der Austria in dieser Saison konnten sie im September mit 1:0 für sich entscheiden. Allerdings haben die Wiener die letzten sechs Ligaspiele allesamt gewonnen, und die Salzburger plagen große Sorgen in der Abwehr. Gleich vier Innenverteidiger sind gesperrt bzw. verletzt.

"Die Austria hat eine gute Mannschaft und es ist natürlich kein Zufall, dass sie in der Tabelle vorne stehen", sagte Martin Hinteregger, der in Salzburgs Abwehrzentrum zum Einsatz kommen wird. Gleichzeitig forderte er aber auch: "Ein Sieg ist ein Muss. Eine Niederlage dürfen wir uns auf gar keinen Fall erlauben."

Israel: Hapoel Haifa FC - Maccabi Haifa FC (Sonntag 19.15)
Das Derby in Haifa garantiert von Haus aus großartige Emotionen, doch es kommt dazu, dass beide Teams bisher den Erwartungen hinterherhinken. Maccabi, Zehnter von 14 Teams in der Liga, hat Trainer Reuven Atar erst kürzlich entlassen und am Montag Beitar Jerusalem FC unter seinem Nachfolger Arik Benado prompt geschlagen. Der ehemalige israelische Nationalverteidiger meinte daraufhin: "Wir beginnen einen neuen Prozess. Ich denke, wir werden schon bald die Resultate sehen."

Benado trifft dabei auf seinen Ex-Nationalmannschaftskollegen Nir Klinger, dessen Hapoel nur eines von elf Ligaspielen gewonnen hat und auf dem letzten Platz liegt. "Wir müssen immerzu an dieses Spiel denken", so Klinger. "Es geht nie nur um die drei Punkte - und bedenkt man unsere Situation, geht es noch um viel mehr."

Letzte Aktualisierung: 30.11.12 20.34MEZ

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