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Derbys dominieren das Wochenende

Veröffentlicht: Freitag, 16. November 2012, 9.00MEZ
In Polen und Bulgarien stehen an diesem Wochenende absolute Top-Spiele an und auch im Norden Londons duellieren sich zwei Teams, die nur sehr wenig Sympathien füreinander empfinden.
Derbys dominieren das Wochenende
Bei Arsenal geht derzeit so mancher Schuss daneben ©Getty Images

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Veröffentlicht: Freitag, 16. November 2012, 9.00MEZ

Derbys dominieren das Wochenende

In Polen und Bulgarien stehen an diesem Wochenende absolute Top-Spiele an und auch im Norden Londons duellieren sich zwei Teams, die nur sehr wenig Sympathien füreinander empfinden.

England: Arsenal FC - Tottenham Hotspur FC (Samstag 13.45 Uhr)
Zu mittäglicher Zeit treffen zwei Londoner Teams aufeinander, die - vorsichtig formuliert - nicht gerade große Sympathien füreinander empfinden und die in dieser Saison durch äußerst wechselhafte Leistungen von sich reden gemacht haben. Saisonziel beider ist Platz vier, also die Qualifikation für die UEFA Champions League, doch derzeit sind beide davon ein gutes Stückchen entfernt. Tottenham liegt auf Platz sieben, eine Position und einen Punkt vor den Gunners, die nur eines ihrer letzten vier Premier-League-Spiele gewinnen konnten. "Die Bedeutung dieses Spieles ist unglaublich hoch", weiß Gästetrainer André Villas-Boas. "Es geht zwar nur um drei Punkte, aber wer die Geschichte dieses Nord-Londoner Derbys kennt, weiß, dass es um viel mehr geht."

Italien: Juventus - S.S. Lazio (Samstag 18.00 Uhr)
Beide Teams schöpften am letzten Wochenende nochmals mächtig Selbstvertrauen. Lazio siegte nach Rückstand mit 3:2 gegen den Lokalrivalen AS Roma, die Bianconeri fegten Pescara Calcio mit 6:1 vom Platz und stellten ihren Vier-Punkte-Vorsprung in der Tabelle der Serie A wieder her. Mittelfeldspieler Kwadwo Asamoah bleibt trotzdem vorsichtig. "Wir haben letzte Woche einen fantastischen Sieg gefeiert", erklärte der 23-Jährige. "Wir hatten einen guten Saisonstart, aber es warten noch so viele Spiele auf uns. Lazio wird ein schweres Spiel, aber wir sind sicher, dass wir gewinnen werden. Unser Ziel ist es, die Meisterschaft zu verteidigen und in der Champions League soweit wie möglich zu kommen."

Serbien: FK Crvena zvezda (Roter Stern Belgrad) - FK Partizan (Samstag 14.00 Uhr)
Das 143. Belgrader Derby ist ohne Zweifel das Schlagerspiel der serbischen Super League. Die Gäste führen die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung an, Crvena zvezda steckt nach einer Serie von Niederlagen und dem Rücktritt von Präsident Vladan Lukić tief in der Krise. "Unser Klub ist in einer Übergangsperiode und meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle voll konzentriert sind", sagte Trainer Aleksandar Janković. Sein Gegenüber Vladimir Vermezović fügte an: "Jedes Derby hat seine eigene Geschichte und wir freuen uns auf dieses Spiel."

Polen: KKS Lech Poznań - Legia Warszawa (Sonntag 14.30 Uhr)
Mit über 41 000 Zuschauern im Stadion Miejski wird das Duell zwischen Lech und Tabellenführer Legia für einen Rekordbesuch sorgen, seit 28 Jahren konnte sich Lech nicht mehr über so viele Fans freuen. Dem Ungarn Gergő Lovrencsics zittern schon ein wenig die Knie. "Ich habe noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt", sagte er. Legia führt nur mit einem Punkt vor dem Tabellendritten, konnte in Poznań (Posen) aber seit acht Jahren nicht mehr gewinnen.

Spanien: Sevilla FC - Real Betis Balompié (Sonntag 21.30 Uhr)
Die nationalen und internationalen Erfolge von Stadtrivale Sevilla waren für die Betis-Fans eine ganz bittere Pille, doch in dieser Saison besetzen die “Verdiblancos” einen Platz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigen würde und haben einen Vier-Punkte-Vorsprung auf den Lokalrivalen. Torhüter Adrián San Miguel del Castillo hofft, dass das noch lange so bleibt. "Sevilla spielte lange auf einem anderen Niveau als wir, aber die Dinge ändern sich langsam", sagte der 25-Jährige.

Bulgarien: PFC Ludogorets Razgrad - PFC Levski Sofia (Sonntag 15.30 Uhr)
Ludogorets feierte letzte Saison sein Erstliga-Debüt eindrucksvoll mit dem nationalen Double und auch in dieser Saison hat der Meister die ersten acht Spiele gewonnen. Doch dann kam mächtig Sand ins Getriebe und fünf Punkte aus den letzten fünf Spielen ließen Levski an Ludogorets vorbeiziehen. Levski-Trainer Ilian Iliev ist dennoch nicht ganz zufrieden mit seinem Team. "Wir haben zuletzt einige Spiele gewonnen, weil wir Charakter gezeigt und nicht weil wir gut gespielt haben."

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Letzte Aktualisierung: 16.11.12 11.06MEZ

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