
Während der FC Basel 1893 den Grasshopper Club 4:0 schlug, kam der BSC Young Boys zu einem schmeichelhaften 0:0 gegen den FC St. Gallen. Der FC Sion setzte sich unterdessen bei Servette FC 2:0 durch.
Es war in manchen Medien als Spiel der Wende angekündigt worden, als Start zur Wachablösung an der Super-League-Spitze. Ob der FC Basel die Grasshoppers demnächst von Rang eins verdrängen wird, ist zwar noch nicht gesichert. Mit dem 4:0 aber gelang ihm ein nennenswerter Schritt dazu.
Das deutliche Ergebnis spiegelte die Partie aber keinesfalls wider. GC war eine knappe Stunde lange zumindest gleichwertig, lieferte auch einige Beweise seiner Qualität. Doch den jungen Zürchern fehlte es zu oft an der nötigen Klarheit auf den letzten Metern: Zu kompliziert, zu ungenau war ihr Spiel zuweilen – Schwächen, wie sie nicht untypisch sind für eine Mannschaft im Entwicklungsstadium.
Der FCB hingegen war kaltblütig wie so oft in den vergangenen Jahren. Mit seiner ersten Chance ging er in Führung:
Valentin Stocker bediente mit einem Seitenwechsel aus dem linken Halbfeld David Degen – der schoss direkt und traf in die linke untere Ecke (7.). Und Mitte der zweiten Halbzeit pfiff Schiedsrichter Daniel Wermelinger in seinem letzten Spiel ein Foul von Stéphane Grichting an Stocker; Marco Streller behielt die Nerven (57.). Es stand 2:0 – doch kurz zuvor hatten Izet Hajrovic und Steven Zuber zwei gute Chancen der Gäste ungenutzt gelassen.
Mit Strellers 2:0 gewann der FCB die Oberhand, schienen die Zürcher gebändigt. Und so bekam Alex Frei seinen Auftritt: Ende Woche hatte er seinen Rücktritt angekündigt und damit ein weiteres Mal die einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Am Sonntag jedoch saß er zunächst draußen, wurde er erst Mitte zweiter Halbzeit eingewechselt – für zwei Tore reichte es aber auch so: Zweimal schob er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (72. und 79.) und bestrafte damit die Grasshoppers überaus hart für ihre Nachlässigkeiten, die sich eingeschlichen hatten.
GC darf sich immerhin damit trösten, noch immer an erster Stelle zu liegen.
Im Berner Stade de Suisse mussten die Young Boys derweil froh sein, gegen den FC St. Gallen zu einem Punkt gekommen zu sein. Marco Wölfli, ihr zuletzt scharf kritisierter Torwart, rettete ihnen einen Punkt. YB musste knapp 50 Minuten in Unterzahl bestreiten, nachdem Mario Raimondi den St. Galler Offensivmann Ezequiel Scarione im Strafraum zurückgerissen und die Rote Karte gesehen hatte.
Wölfli lenkte zwar den folgenden Elfmeter des Gefoulten an den Pfosten – doch fortan gerieten die Berner unter starken Druck des Aufsteigers, dem sie nur dank ihres Torhüters und einigem Glück standhalten konnten. Die guten, aber ineffektiven St. Galler verpassten es daher, die Grasshoppers an der Tabellenspitze abzulösen.
Wie YB holte der FC Sion seine drei Punkte beim Tabellenletzten Servette vor allem dank seines Torhüters. Das 2:0 der Sittener war überaus schmeichelhaft – Servette hatte mehr Ballbesitz, ein klares Chancenplus, Andris Vanins, der Lette im Tor der Sittener, hielt aber, was es zu halten gab.
Die Tore für den Dritten aus dem Wallis erzielten Kyle Lafferty vom Elfmeterpunkt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Als Servette die Abwehr in der Endphase bereits stark entblößt hatte, führte Léo Itaperuna die Vorentscheidung herbei (77.).
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| Heim | Gast | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Letzte Aktualisierung: 18/11/2012 19:37 MEZ | |||||
18.11.2012 | |||||
| Basel | 4-0 | Grasshoppers | |||
| Spielort: Basel | |||||
18.11.2012 | |||||
| Servette | 0-2 | Sion | |||
Lafferty 45+1 (E), de Oliveira Clemente 77 | |||||
| Spielort: Genf | |||||
18.11.2012 | |||||
| Young Boys | 0-0 | St Gallen | |||
| Spielort: Bern | |||||
17.11.2012 | |||||
| Zürich | 0-2 | Luzern | |||
| Spielort: Zürich | |||||
17.11.2012 | |||||
| Lausanne | 3-0 | Thun | |||
| Spielort: Lausanne | |||||
| Vereine | S | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Grasshopper Club | 16 | 33 | ||
| 2 | FC St Gallen | 16 | 32 | ||
| 3 | FC Sion | 16 | 31 | ||
| 4 | FC Basel 1893 | 16 | 30 | ||
| 5 | BSC Young Boys | 15 | 18 | ||
| 6 | FC Zürich | 16 | 17 | ||
| 7 | FC Lausanne-Sport | 16 | 17 | ||
| 8 | FC Luzern | 15 | 16 | ||
| 9 | FC Thun | 16 | 14 | ||
| 10 | Servette FC | 16 | 7 |
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