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Leverkusen überwintert auf Rang zwei

Veröffentlicht: Samstag, 15. Dezember 2012, 20.20MEZ
Leverkusen bezwang den HSV mit 3:0 und bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern, Aufsteiger Frankfurt krönte seine überragende Vorrunde mit einem 2:0-Sieg in Wolfsburg und liegt auf Rang drei.
von Jürgen Baumgartner
Leverkusen überwintert auf Rang zwei
Überflieger André Schürrle steuerte einen Treffer zum Leverkusener 3:0-Sieg bei ©AFP/Getty Images
Veröffentlicht: Samstag, 15. Dezember 2012, 20.20MEZ

Leverkusen überwintert auf Rang zwei

Leverkusen bezwang den HSV mit 3:0 und bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern, Aufsteiger Frankfurt krönte seine überragende Vorrunde mit einem 2:0-Sieg in Wolfsburg und liegt auf Rang drei.

Bayer 04 Leverkusen geht als Tabellenzweiter in die Winterpause, die Werkself gewann am 17. Spieltag mit 3:0 gegen den Hamburger SV und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München auf neun Punkte. Der FC Schalke 04 blieb im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg und verlor zu Hause mit 1:3 gegen den SC Freiburg. Eintracht Frankfurt schob sich durch den 2:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg zumindest bis Sonntag auf Rang drei, drei Zähler hinter Leverkusen. Das Kellerduell zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Augsburg endete mit einem 1:1-Unentschieden, was keinem der beiden Teams weiterhilft.

Leverkusen legte gegen Hamburg los wie die Feuerwehr und hätte schon nach drei Minuten führen können. André Schürrle traf nach einem Fehler in der HSV-Abwehr aus zwölf Metern nur den Pfosten, Sekunden danach landete ein Schuss von Jens Hegeler am Außennetz. In der 22. Minute hatte Heung-Min Son das 1:0 für Hamburg auf dem Fuß, doch sein Schuss strich Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Kurz darauf klingelte es auf der anderen Seite. Über Schürrle und Gonzalo Castro kam der Ball zu Stefan Kießling, der HSV-Keeper René Adler aus zehn Metern keine Abwehrchance ließ und sein 11. Saisontor markierte (26.). Praktisch im Gegenzug traf Artjoms Rudņevs mit einem Kopfball nur den Pfosten, nur wenig später rettete Adler mit einer Glanzparade gegen Lars Bender. In der 36. Minute musste der ehemalige Leverkusener Torhüter zum zweiten Mal hinter sich greifen, Schürrle setzte sich gegen Michael Mancienne durch und schob mit Hilfe des Innenpfostens ein. Bayer dominierte die Partie auch im zweiten Durchgang und hatte zunächst Pech, dass Schürrle nur die Latte traf, doch in der 66. Minute machte Kießling mit dem 3:0 alles klar.

Schalke rutscht in der Tabelle immer weiter ab und belegte nach der Heimpleite gegen Freiburg nun Rang sieben, während die Breisgauer auf den fünften Platz kletterten. Dabei begannen die Königsblauen durchaus engagiert und hatten erste Chancen durch Julian Draxler, der zweimal an Freiburgs Torhüter Oliver Baumann scheiterte. In der 20. Minute ging Schalke in Führung. Nach einem weiten Pass legte Lewis Holtby im Strafraum quer auf Jefferson Farfán, der aus kurzer Distanz einschob. Nur sechs Minuten später schaffte Freiburg den Ausgleich. Daniel Caligiuri bediente Jan Rosenthal, der den Ball volley im Schalker Netz versenkte. Bis zum nächsten Freiburger Treffer dauerte es wieder nur sechs Minuten. Jonathan Schmid nutzte einen Fehler von Joel Matip und vollstreckte aus 14 Metern zum 2:1. Schalke leistete sich auch in der Folge immer wieder Fehler, die nach einer Stunde das 3:1 für Freiburg zur Folge hatten. Rosenthal war aus 16 Metern erfolgreich. In der 81. Minute sah der Doppeltorschütze die Gelb-Rote Karte, eine Minute später ereilte Klaas-Jan Huntelaar das gleiche Schicksal.

Die Partie zwischen Wolfsburg und Frankfurt war nach einer guten Viertelstunde bereits entschieden zu Gunsten der Gäste. Pirmin Schwegler zirkelte nach zwölf Minuten einen Freistoß von der Strafraumgrenze auf den langen Pfosten, wo Alexander Meier mit dem Kopf zur Stelle war. Vier Minuten später gab es den nächsten Rückschlag für Wolfsburg, als Josué nach einem groben Foul gegen Olivier Occéan die Rote Karte sah. Der Brasilianer hatte den Platz erst 60 Sekunden verlassen, da kassierte sein Team das 0:2 durch Takashi Inui, der ein Zuspiel von Stefan Aigner verwertete. Anschließend spielte Frankfurt seine zahlenmäßige Überlegenheit clever aus und schaukelte den Sieg souverän über die Zeit.

Augsburg begann in Fürth couragiert und ging nach neun Minuten in Führung. Sascha Mölders stand bei einem Freistoß von Tobias Werner völlig frei und köpfte ein. Die heimische SpVgg schien durch den Rückstand geschockt und entwickelte kaum Torgefahr, erst kurz vor der Pause hatte sie die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. FCA-Torhüter Mohamed Amsif wehrte einen Kopfball aus kurzer Distanz von Lasse Sobiech mit einem tollen Reflex ab, den Abpraller schlug Thorsten Oehrl von der Linie. Fürth erhöhte in der zweiten Halbzeit den Druck und kam in der 69. Minute zum Ausgleich. Zoltan Stieber scheiterte nach einer Ecke zunächst noch an der Querlatte, den Abpraller köpfte Sobiech ein. Drei Minuten später hatte Christopher Nöthe das 2:1 für Fürth auf dem Fuß, doch Jan-Ingwer Callsen-Bracker wehrte dessen Versuch auf der Linie ab. Eine Viertelstunde vor Schluss geriet Greuther Fürth in Unterzahl, Mergim Mavraj sah wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Neun Minuten später herrschte wieder numerische Gleichzahl, der nur vier Minuten zuvor eingewechselte Giovanni Sio sah nach einer harten Attacke die Rote Karte.

Der 1. FSV Mainz 05 gewann mit 3:1 gegen den VfB Stuttgart und setzte sich dadurch auf den sechsten Tabellenplatz. Die erste gute Chance hatte Andreas Ivanschitz, der aus kurzer Distanz an VfB-Schlussmann Sven Ulreich scheiterte. Nach einer halben Stunde wurde Stuttgart stärker und kam in der 33. Minute zu einer großen Möglichkeit. Vedad Ibišević lief alleine auf den Mainzer Torhüter Heinz Müller zu, brachte den Ball aber nicht an diesem vorbei. Im zweiten Durchgang waren keine drei Minuten gespielt, da ging Stuttgart in Führung. Martin Harnik köpfte fast von der Torauslinie Richtung Kasten, wo sich Müller den Ball letztendlich selbst in die Maschen legte. Nur sieben Minuten später schlug Mainz zurück, Nicolai Müller versenkte ein Zuspiel von Zdeněk Pospěch. In der 71. Minute hatte Mainz die Partie komplett gedreht, wieder war der Torschütze Nicolai Müller. Nach einem weiten Abschlag seines Namenskollegen Heinz kam er etwas glücklich an den Ball, ehe er Ulreich umkurvte und einschob. In der Nachspielzeit markierte Elkin Soto mit einem fulminanten Schuss den Endstand.

Fortuna Düsseldorf 1895 holte mit dem 2:1-Sieg gegen Hannover 96 drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste waren zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch in der 39. Minute ging der Aufsteiger in Führung. Leon Baloguns Flanke köpfte Dani Schahin aus kurzer Distanz ein. Hannover tat sich anschließend schwer gegen die tief stehenden Düsseldorfer, bis in der 69. Minute fast aus dem Nichts der Ausgleich fiel durch einen herrlichen Dropkick von Mame Diouf. Danach wurde Hannover stärker und hatte in der 79. Minute die große Chance zum 2:1, doch Diouf schoss den am Boden liegenden Fortuna-Torhüter Fabian Giefer an. Das sollte sich nur vier Minuten später rächen, als Ken Ilsö einen Freistoß aus 20 Metern zum Düsseldorfer Siegtreffer im Winkel versenkte.

Letzte Aktualisierung: 16.12.12 7.16MEZ

Ergebnisse

Bundesliga 2012/13

Matches
HeimGast
Letzte Aktualisierung: 20/12/2012 15:51 MEZ

15.12.2012

SchalkeSchalke1-3FreiburgFreiburg

Farfán 20

Rosenthal 26, 61, Schmid 32

Spielort: Gelsenkirchen

15.12.2012

MainzMainz3-1StuttgartStuttgart

N. Müller 55, 71, Soto 90+2

H. Müller 48 (ET)

Spielort: Mainz

15.12.2012

FürthFürth1-1AugsburgAugsburg

Sobiech 69

Mölders 9

Spielort: Fürth

15.12.2012

LeverkusenLeverkusen3-0HamburgHamburg

Kiessling 27, 66, Schürrle 36

Spielort: Leverkusen

15.12.2012

DüsseldorfDüsseldorf2-1HannoverHannover

Schahin 39, Larsen 83

Diouf 69

Spielort: Düsseldorf

15.12.2012

WolfsburgWolfsburg0-2EintrachtEintracht

Meier 12, Inui 18

Spielort: Wolfsburg

14.12.2012

BayernBayern1-1MönchengladbachMönchengladbach

Shaqiri 59

Marx 21 (E)

Spielort: München

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