
Schon nach der 2:4-Niederlage beim 1. FC Nürnberg war das Eis dünn geworden für Babbel im Kraichgau und als dann am letzten Sonntag zu Hause ein 1:4 gegen den SV Werder Bremen folgte, musste der Trainer der Kraichgauer gehen. Auf Relegationsrang 16 stehend muss Hoffenheim dringend punken, vorzugsweise schon am heutigen Abend im hohen Norden. "Die Mannschaft arbeitet sehr konzentriert und aufmerksam. Eine gewisse Anspannung ist zwar da, aber die gehört in der schwierigen sportlichen Situation dazu", sagte Frank Kramer, der derzeit die Verantwortung trägt und über den Manager Andreas Müller sagte, dass er unter Umständen auch eine Dauerlösung darstellen könnte. "Gerade zuhause ist der HSV sehr spielstark, aber wer so dominant agiert, bietet auch Angriffsflächen. Da müssen wir hellwach sein. Es geht darum, aggressiv und lauffreudig als Team die gestellten Aufgaben zu erfüllen. Wenn wir dabei sehr viel richtig machen, dann können wir auch um die drei Punkte mitspielen. Die Jungs sind auf jeden Fall bereit und willig", so Kramer weiter.
HSV-Trainer Thorsten Fink ist mit seiner Mannschaft mittlerweile in Reichweite der Europapokalplätze und der erfolgsorientierte 45-Jährige hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine Reise dort auch bitteschön enden sollte. "Wenn wir gewinnen sollten, könnte man vorsichtig sagen, dass wir eine gute Hinrunde gespielt haben. Wir werden auf jeden Fall die richtige Mannschaft aufstellen, um die Hoffenheimer zu schlagen", versicherte Fink. "Ich weiß zwar, dass Hoffenheim die Punkte am Freitag unbedingt mitnehmen will, aber wir sind auf den Gegner vorbereitet und haben in dieser Saison schon einige gute Mannschaften zu Hause geschlagen. Wir wollen jetzt das dritte Heimspiel in Folge gewinnen." Maximilian Beister fehlt den Hanseaten zwar mit einem Muskelfaserriss, dafür aber wird Heung Min Son nach überstandenen Oberschenkelproblemen zurück in der Startelf erwartet.
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