
Es ist das Duell zwischen dem “Rückrundenweltmeister“ und einem Bremer Team, das nach nur zwei Siegen aus den letzten 13 Spielen drauf und dran ist, erneut die Europapokalteilnahme zu verspielen.
Wie schon traditionell in den letzten Jahren, fegt der VfB im Frühling fast alles vom Rasen, was da so kommt, in den letzten acht Spielen gab es sechs Siege und zwei Unentschieden, darunter auch das spektakuläre 4:4 in Dortmund. Garanten für den Aufschwung der Schwaben sind – neben Trainer Bruno Labbadia – vor allem die beiden Offensivkräfte Martin Harnik, der schon 15 mal getroffen hat, und Neuzugang Vedad Ibišević, der in den letzten sechs Spielen sieben Mal erfolgreich war.
Labbadia zu den Aussichten seines Teams: “Dieses Spiel kann dazu beitragen, dass es uns in der Tabelle noch besser geht. Wir sind in einer klasse Ausgangslage, was wir vor drei Monaten so nicht erwartet hätten. Das Spiel ist eine große Chance für uns, trotzdem wollen wir unsere Lockerheit bewahren. Wenn wir am Ende der Saison die Europa League erreichen, wäre das natürlich schön, dafür spielt man doch Fußball. Aber ich rechne nicht und schaue auch nicht auf die Tabelle, sondern konzentriere mich nur auf unser nächstes Spiel", so Labbadia.
Aktuell liegt der VfB im Kampf um einen Platz in der UEFA Europas League vier Punkte vor Bremen, das in den letzten acht Partien nur einen Sieg einfahren konnte. Zudem hat das Team von Thomas Schaaf extreme Personalsorgen, umso erstaunlicher das jüngste 2:2 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach, obwohl Werder gut 60 Minuten mit einem Mann weniger spielen musste.
“Wir haben uns gegen Gladbach gewehrt und haben es geschafft in Unterzahl noch gute Torchancen herauszuspielen. Das hat uns Selbstvertrauen und Mut gegeben“, macht sich Bremens Coach Schaaf selbst Mut für das Spiel in der nahezu ausverkauften Stuttgarter Arena.
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