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Nun gilt es für Werder und Hertha

Veröffentlicht: Freitag, 5. Februar 2010, 9.55MEZ
Bundesliga: Am Freitagabend treffen mit Werder Bremen und Hertha BSC Berlin zwei Mannschaften aufeinander, die beide ein Erfolgserlebnis bitter nötig haben.
Nun gilt es für Werder und Hertha
Dem Bremer Führungsduo schlägt eisiger Nordwind entgegen ©Getty Images
Veröffentlicht: Freitag, 5. Februar 2010, 9.55MEZ

Nun gilt es für Werder und Hertha

Bundesliga: Am Freitagabend treffen mit Werder Bremen und Hertha BSC Berlin zwei Mannschaften aufeinander, die beide ein Erfolgserlebnis bitter nötig haben.

Am Freitagabend treffen mit Werder Bremen und Hertha BSC Berlin zwei Mannschaften aufeinander, die beide ein Erfolgserlebnis bitter nötig haben.

Einst unbezwingbar
Der UEFA-Europa-League-Achtelfinalist von der Weser ist weiterhin auf der Suche nach der Form des vergangenen Herbst, als die Hanseaten unbezwingbar erschienen. Vergangene Zeiten, mittlerweile wartet Werder seit sieben Ligaspielen auf einen Sieg, hat gar die letzten fünf Ligaspiele in Folge alle verloren. "Wir haben uns sehr klar über die Situation unterhalten", sagte Trainer Thomas Schaaf angesichts der ernsten Lage. Die Teilnahme an den UEFA-Vereinswettbewerben in der nächsten Saison rückt immer weiter in die Ferne. "Einige Dinge funktionieren nicht hundertprozentig, deswegen geht es darum, am Freitag einen Erfolg darzustellen, ob das erst in der 90. Minuten passiert, können wir uns nicht aussuchen."

Torloses Stocken
Die Hauptstädter dagegen hatten nach der historisch schwachen Hinserie für die zweite Saisonhälfte die große Aufholjagd angekündigt. Die aber kam zuletzt etwas ins Stocken – die beiden Heimspiele gegen den VfL Borussia Mönchengladbach und den VfL Bochum 1848 hätten vier oder sechs Punkte einbringen sollen, so der Plan. Am Ende standen zwei torlose Unentschieden und die ernüchternde Erkenntnis, dass die Aufholjagd ein langer Prozess werden wird. "Bremen wird sicherlich nicht noch einmal so wie gegen Gladbach auftreten. Auch sie haben ihre Fehler analysiert und werden wesentlich konzentrierter und offensiver in die Begegnung gehen. Wir müssen ein hohes Maß an Laufbereitschaft an den Tag legen, um die Bremer in die Defensive zu zwingen und so ihr Angriffsspiel nicht zur Entfaltung kommen zu lassen", fordert Friedhelm Funkel. Der 56-Jährige spricht seiner glücklosen Offensive Mut zu: "Ich war zu meiner aktiven Zeit selber Offensivspieler. Es gibt Phasen, in denen man sich Chancen erarbeitet, aber das Tor einfach nicht trifft. In solchen Situation darf man nicht verzagen und muss sich weitere Möglichkeiten erarbeiten, dann kommen die Erfolgserlebnisse von ganz alleine."

Letzte Aktualisierung: 05.02.10 21.06MEZ

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