
Nach vier überaus erfolgreichen Jahren hat Josep Guardiola angekündigt, seinen Posten als Trainer beim FC Barcelona zum Ende der Saison aufzugeben.
Drei Tage nach dem Aus im Halbfinale der UEFA Champions League gegen Chelsea FC, gab Guardiola auf einer Pressekonferenz bekannt, dass er seinen auslaufenden Vertrag im Camp Nou nicht verlängern werde und sich eine Auszeit vom Fußball nehmen wird – dies habe er auch Klubpräsident Sandro Rossell schon mitgeteilt.
Der 41-jährige Ex-Kapitän von Barcelona war eine überraschende Wahl, als er im Sommer 2008, damals Trainer von Barcelonas B-Mannschaft, zum Nachfolger von Coach Frank Rijkaard ernannt wurde.
Unter Guardiola gewann Barça die drei folgenden Meisterschaften, 2009 und 2011 die UEFA Champions League, dazu noch zweimal den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klubweltmeisterschaft. Doch noch wichtiger war vielleicht, dass all diese Erfolge mit einem berauschenden Offensivfußball gewonnen wurden, der weltweit höchste Anerkennung fand.
Unter seiner Ägide entwickelten sich Lionel Messi, Xavi Hernández und Andrés Iniesta zu drei der besten Spieler der Welt, was sich im Falle von Messi daran zeigte, dass er in den letzten drei Jahren jeweils zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde.
In dieser Saison lief allerdings nicht alles nach Wunsch, neben dem Aus im Halbfinale der Königsklasse muss Barcelona auch in der Meisterschaft wohl Real Madrid CF den Vortritt lassen, bei noch vier ausstehenden Spieltagen liegt Real sieben Punkte vor dem Erzrivalen. Die letzte Chance auf einen Titel haben die Katalanen nun in der Copa del Rey, wo man am 25. Mai im Endspiel auf den UEFA-Europa-League-Finalisten Athletic Club trifft.
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