
Der FC Slovan Liberec hat sich durch ein Heimunentschieden gegen den FC Viktoria Plzeň im letzten Spiel der Saison zum dritten Mal den tschechischen Meistertitel gesichert.
Zum ersten Mal in der Geschichte der tschechischen Liga fiel die Entscheidung über den Meister erst am letzten Spieltag zwischen dem Tabellenführer und dem Verfolger. Im restlos ausverkauften U Nisy-Stadion hätte Liberec gewinnen müssen, um seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.
Die Gastgeber, die mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung in dieses Match gingen, starteten besser und hatten fünf gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen, doch nicht nur Tomáš Janů scheiterte am starken Gästekeeper Marek Čech.
Auch Liberec konnte sich bei seinem Torhüter bedanken, denn David Bičík verhinderte gegen Marek Bakoš spektakulär einen Treffer. Zwei Minuten später traf Plzeňs Vladimír Darida nur den Pfosten.
In den letzten Minuten warfen die Gäste alles nach vorne, um den entscheidenden Treffer zu setzen, doch Tomáš Wágner traf aus fünf Metern nur den Pfosten. Kurz darauf bejubelte Liberec seinen dritten Meistertitel.
Für Trainer Jaroslav Šilhavý ist es die erste Meisterschaft überhaupt. "Es war ein großartiges Finale zwischen den beiden besten Teams der Liga", sagte er. "Jetzt können wir die Feier in unserem vollen Stadion genießen, etwas Schöneres hätten wir uns nicht wünschen können. Wir hatten zwar auch ein wenig Glück, aber die Gerechtigkeit ist nicht blind. Am Ende wurde die richtige Mannschaft belohnt."
Angreifer Jiří Štajner war ebenfalls glücklich über den Triumph: "Auch als wir in der Winterpause sechs Punkte verloren haben, wir wussten immer, dass wir stark genug für den Titel sind. Jetzt sind wir natürlich überglücklich." Verteidiger Theodor Gebre Selassie fügte hinzu: "Wir haben die entscheidenden Spiele in dieser Saison gewonnen und unsere Mannschaft hatte einen sehr guten Teamgeist, deshalb können wir jetzt feiern."
©UEFA.com 1998-2013. All rights reserved.
http://de.uefa.com/memberassociations/association=cze/news/newsid=1796244.html#slovan+liberec+siegt+herzschlagfinale